5. Dezember 2017: Internationaler Tag des Ehrenamtes

24.11.2017

Ehrenamt in den freiwilligen Feuerwehren: Bei der Brandbekämpfung leisten die Einsatzkräfte oftmals Schwerstarbeit. Mit Feuerwehrsport lassen sich die hohen Anforderungen an die körperliche Fitness gezielt trainieren.

 

Unfallkasse Rheinland-Pfalz zollt den ehrenamtlich Tätigen Respekt und Dank    

Viele Menschen leisten in ihrer Freizeit ehrenamtlich einen großen Beitrag für die Allgemeinheit, beispielsweise in Hilfeleistungsunternehmen, Elternbeiräten, Sport- und Fördervereinen, Hospizen, Krankenhäusern, Tafeln oder in der Flüchtlingshilfe. „Ihr Engagement wollen wir am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, besonders hervorheben. Auf Ihren uneigennützigen Einsatz kann in unserer Gesellschaft nicht verzichtet werden. Wir zollen Ihnen großen Respekt und Dank“, richtet sich Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, an die vielen ehrenamtlich Tätigen.  

Gesetzlich geschützt
Die Aktiven in den freiwilligen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz gehören zum großen Versichertenkreis der Unfallkasse in Andernach. Diese sorgt mit ihren Leistungen dafür, dass nach einem Unfall im Einsatz die Verletzten möglichst schnell wieder gesund werden. Das umfangreiche Leistungspaket reicht dabei von der Akutversorgung bis zur lebenslangen Rente.  

Präventionsangebote
Mit einem breitgefächerten Angebot setzt sich die Unfallkasse Rheinland-Pfalz für die Sicherheit und Gesundheit der bei ihr versicherten Menschen ein. Dazu gehören rund 70.000 Einsatzkräfte in den freiwilligen Feuerwehren. Nicht selten setzen diese bei Brandeinsätzen ihre Gesundheit oder gar ihr Leben aufs Spiel. Besonders wichtig, um den hohen Anforderungen bei der Feuerwehr gerecht zu werden, sind körperliche Gesundheit und Fitness. „Denn Einsatzkräfte leisten oftmals Schwerstarbeit. Aus diesem Grund haben wir das Konzept ‚Fit für den Einsatz‘ um ein Trainingstool mit 300 Übungen erweitert“, berichtet Manfred Breitbach. Dieser neue Baustein mit Videos und verständlich formulierten Beschreibungen kann zum Sporttraining bei der Feuerwehr genutzt werden. Auch in Sportvereinen, im Schulsport, in der DLRG,  zur Gesundheitsförderung im Betrieb oder im privaten Bereich lassen sich die Sportübungen einsetzen.  

Einige Feuerwehrsportgruppen haben bereits Erfahrungen mit dem Trainingstool gesammelt. Beispielsweise in Bremm an der Mosel. Die dortige Feuerwehr ist nicht sehr groß. Deshalb hat sich die Feuerwehrsportgruppe mit dem VfL Bremm/Mosel e. V. – einem Verein, der sich seit Jahrzehnten der Bewegungsförderung und der Musik widmet – zusammengeschlossen. „Jetzt treffen wir uns regelmäßig zum Sport, um unsere Fitness zu verbessern“, schildert Feuerwehrcoach Sabrina Zirbes. Das Alter der Mitglieder liegt zwischen 16 und 60 plus. „Mit dem Trainingsplaner kann ich Sportstunden wunderbar gestalten, sie sind abwechslungsreich und auf alle Altersgruppen zugeschnitten“, so die Trainerin. Das ist ihr wichtig, denn nur so gelingt es, möglichst viele Kameradinnen und Kameraden nachhaltig für Sport zu motivieren. Den Trainingsplaner empfiehlt sie anderen Sportgruppen weiter: „Er hat viele Vorteile und bedeutet für Trainerinnen und Trainer eine enorme Arbeitserleichterung.“  

Hier finden Sie das Trainingstool.

Unfallversichert im freiwilligen Engagement Ehrenamtliches
Engagement muss sicher sein. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber den Unfallschutz für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren stetig verbessert. Die Broschüre „Unfallversichert im freiwilligen Engagement“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt das ganze Spektrum der gesetzlichen Unfallversicherung auf.     

Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0