Gefährdungsbeurteilung für Sicherheit und Gesundheitsschutz

02.10.2017

Manfred Breitbach (vorn links), Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und Wolfgang Treis (vorn rechts), Oberbürgermeister der Stadt Mayen, unterzeichnen die Lizenzvereinbarung für die Software zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung. Hintere Reihe von links: Herbert Keifenheim, Personalratsvorsitzender, Christoph Buttner, Bereichsleiter Verwaltungssteuerung, und Klaus Künzer, Leiter Geschäftsstelle BGM.

Unfallkasse Rheinland-Pfalz stellt der Stadt Mayen Software zur Verfügung   

Im betrieblichen Arbeitsschutz ist die Gefährdungsbeurteilung ein zentrales Element und Fundament, wenn es um Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten in Unternehmen, aber auch in Kitas oder Schulen geht. Die Beurteilung macht mögliche Gefährdungen bewusst. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Software zur Unterstützung der Verantwortlichen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung an. Entsprechend ihres Angebots schließt die Unfallkasse nun mit der Stadtverwaltung Mayen eine Lizenzvereinbarung zur Nutzung der Software für die Stadt ab.  

Welche Vorteile hat die Stadt von diesem kostenfreien Angebot? „Als Unternehmen ist sie für die Sicherheit und Gesundheit der kommunalen Beschäftigten u. a. im Bauhof, in Bildungsstätten oder im Rathaus, aber auch für die der Schülerinnen und Schüler oder der Kita-Kinder verantwortlich“, erklärt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse. „Die von uns zur Verfügung gestellte Software hilft den Verantwortlichen, die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung zu erstellen“, so Manfred Breitbach weiter.  

Welche Fragen muss sich die Stadt im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung beantworten? Wie kann sie diese angemessen dokumentieren? Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der mit der Arbeit oder dem Kita- bzw. Schulbesuch verbundenen Gefährdungen ist eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Danach müssen sie die erforderlichen Maßnahmen treffen, mit denen Arbeitsunfälle, Schul- oder Kita-Unfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. Die von der Unfallkasse zur Verfügung gestellte Software „Handlungshilfe 4.0“ bietet dafür eine gute Hilfe.

"Somit steht eine weitere Komponente im Betrieblichen Gesundheitsmanagement - BGM - der Stadt Mayen zur Verfügung", zeigte sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis hocherfreut.

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