KSK Kaiserslautern und Unfallkasse Rheinland-Pfalz besiegeln BGM-Kooperation

28.11.2017

KSK-Vorstandsmitglied Hartmut Rohden (sitzend v. li.), Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, und stellvertretender KSK-Vorstandsvorsitzender Kai Landes besiegeln das BGM-Vorhaben mit einem Kooperationsvertrag. Julia Brand (stehend v. li.) und Stefanie Wagner (Personalabteilung), Markus Schulte (Unfallkasse), Roland Fritz und Beatrix Germann (Personalrat)

Gruppenbild vor dem „Haus der Arbeitsfähigkeit“ mit den 4 Stockwerken „Gesundheit, Kompetenz, Werte, Arbeit“ des Finnen Prof. Dr. Juhani Ilmarinen.

Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Blick - Wohlbefinden am Arbeitsplatz stärken, Betriebsklima verbessern und die Arbeitsfähigkeit erhalten

Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten sind wichtige Erfolgsfaktoren eines jeden Unternehmens. Nicht zuletzt deshalb setzt die Kreissparkasse (KSK) Kaiserslautern auf ein „Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM“. Als erste Sparkasse in Rheinland-Pfalz besiegelte sie nun ihr Vorhaben in einem Kooperationsvertrag mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Der Vorstand der Kreissparkasse Kaiserslautern traf sich nun zur Vertragsunterzeichnung mit Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse. Die gesundheitlichen Beschwerden der Mitarbeitenden zu reduzieren und ihre Identifizierung mit der Kreissparkasse zu verbessern, sind weitere konkrete Meilensteine des BGM-Projekts, bei dem die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ihr Mitgliedsunternehmen in vielfältiger Weise unterstützt.  

„Wir sind überzeugt, dass unsere Beschäftigten das BGM-Projekt positiv annehmen werden. Es bietet beste Voraussetzungen, die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern. Dazu ist die Bereitschaft aller Beteiligten vorhanden. Gemeinsam wollen wir das Vorhaben weiter ausbauen und es voranbringen. Denn die hier arbeitenden Menschen sind ein kostbares Gut, ihre Sicherheit und Gesundheit haben hohe Priorität“, sind die Vertreter der KSK Kaiserslautern überzeugt. „Die Unfallkasse mit ihren Erfahrungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement schätzen wir als Partnerin sehr, genau wie das Engagement des Kernteams (Steuerungsgremiums) in unserem Haus“, so die Vorstandsvertreter weiter. „Und wenn in zwei Jahren der Kooperationsvertrag ausläuft, bedeutete dies keinesfalls das Ende des BGM bei der KSK“, hoben die Verantwortlichen hervor.  

„Den Mut zu haben, das Gemeinsame in den Mittelpunkt zu stellen, ist wichtig. Ebenfalls der wertschätzende Umgang miteinander. Dieser kostet nichts, ist aber nicht umsonst“, brachte es Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, auf den Punkt. „Eine dauerhafte und nachhaltige Förderung der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bedeutet, zusammen mit ihnen Prozesse zu gestalten und sie in wichtige Entscheidungen einzubeziehen. Die Frage ‚Wo können wir uns gemeinsam verbessern?‘ ist ein wichtiges Element für gesundes Arbeiten und ein moderner Ansatz der Personalführung“, weiß Manfred Breitbach aus langjähriger Berufserfahrung. Das bedeutet auch, soziale Kontakte und Vertrauen aufzubauen, den Gemeinschaftssinn zu stärken, realistische Ziele zu entwickeln und Krisen nicht als unüberwindbares Problem zu betrachten. Diese erlernbaren Verhaltensweisen, in der Psychologie unter dem Begriff Resilienz zusammengefasst, liefern – so die Erkenntnisse der Unfallkasse – neue Motivationen und mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz.  

Das BGM-Kernteam hat bereits im Vorfeld eine umfassende Liste erarbeitet und die Ziele für das BGM gesetzt. Diese sind nun im Kooperationsvertrag in strukturierter Form niedergeschrieben. Ein zentrales Anliegen der KSK war und ist die Vervollständigung der Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich der psychischen Belastung. Zudem soll der Informations- und Kommunikationsfluss zur Sicherheit und Gesundheit der Belegschaft auf allen Ebenen ausgebaut werden. Bestehende Angebote sollen erhalten, weiter ausgebaut und in ein systematisches BGM integriert werden. Durch das Zusammenfassen aller Einzelmaßnahmen in ein festgeschriebenes BGM-Konzept erhoffen sich die Initiatoren eine weitaus größere Dynamik und Nachhaltigkeit als bisher. „Gern bieten wir Ihnen dabei unsere Hilfe zu“, versprach  Markus Schulte, Präventionsmitarbeiter der Unfallkasse.    

Hier finden Sie weitere Informationen zum BGM-Angebot der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

 

 

Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0