Psychische Belastung

Trotz langfristig rückläufiger Unfallzahlen gibt es weder für die Betriebe und Verwaltungen noch für die Sozialversicherungsträger Anlass, ihre Präventionsbemühungen zu reduzieren. Die Veränderungen in der Arbeitswelt, unter anderem beeinflusst durch die demografische Entwicklung der Gesellschaft und neue Arbeitsformen, führen nämlich offenkundig auch zu veränderten arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Belastungen. Insbesondere die psychische Belastung rückt dabei immer mehr in den Fokus. Das ist ein Trend, der über alle Branchen hinweg seine Gültigkeit hat. Allerdings zeigen die Zahlen, dass einige Tätigkeitsbereiche besonders stark betroffen sind: Der öffentliche Dienst und das Gesundheitswesen.

Gemäß den Grundsätzen des Arbeitsschutzgesetzes sind in dem Bemühen um gesunde und menschengerechte Arbeitsbedingungen die psychische Gesundheit der Beschäftigten  gleichermaßen zu berücksichtigen, wie alle anderen Faktoren, welche oftmals primär die physische Gesundheit beeinflussen. Diese Forderung des Gesetzgebers beruht auf der Erkenntnis, dass Gesundheit mehr ist als die Abwesenheit körperlich sichtbarer Krankheitssymptome. Gesunde, motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wesentliche – wenn nicht gar die entscheidende – Voraussetzung für den Erfolg jeder Organisation. Dies gilt ebenso für Technologie-dominierte Branchen, wie für Verwaltungen oder Bildungseinrichtungen.

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