„Gelbe Füße“ Für mehr Sicherheit auf dem Weg zur Kita und zur Schule
In Boppard helfen künftig „Gelbe Füße“ Kindern auf ihrem Weg zur Kindertagesstätte und auf dem Schulweg. Die Markierungen auf den Bürgersteigen zeigen an, wo sie beim Überqueren die Fahrbahn gut überschauen können und für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Das auf Initiative der Projektgruppe des Katholischen Kindergartens St. Klara ins Leben gerufene Projekt findet großen Anklang und Unterstützung bei Eltern, in der Stadtverwaltung, bei der Polizei sowie bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.
„Das Projekt für mehr Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr findet in Boppard offene Ohren“, davon ist Ruth Rosenbach überzeugt. Sie freut sich über das große Interesse beim Aufbringen der ersten „Gelben Füße“. Weitere Markierungen sollen an anderen Stellen im Ort folgen, jedoch nicht die „Gehwege pflastern“. Herr Bach von der Stadtverwaltung nennt den Bereich Simmerner Straße, Richtung Hohlstrasse (Schulweg 1 – Südcity) und den Bereich Säuerlingsstraße / Antoniusstraße (Schulweg 2 Stadtmitte) sowie Humperdinck-Wasemstraße (Schulweg 3 Nordbereich), wo alle Kinder die Straße zur Michael-Thonet-Schule überqueren müssen. Weitere Gefahren bestehen an der Marienbergerstraße, hoch in Richtung Hohem Klosterweg. „Hier sollten auf jeden Fall Schilder auf Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, hinweisen“, wünscht sich das Planungsteam.
Bürgermeister Dr. Walter Bersch sprühte die ersten „Füßchen“ „Auf der Zeil“ an der Michael-Thonet-Schule auf. Die weiteren Markierungsarbeiten übernimmt die Stadt Boppard. „Die ‚Gelben Füße‘ sind ein wertvoller Beitrag für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Sie bieten ihnen auf dem Weg zur Kindertagesstätte und auf dem Schulweg eine ansprechende, optische Erinnerungsstütze für das Überqueren der Straße“, lobt Joachim Lonter, Leiter des Bopparder Kindergartens, das Konzept. „Vonseiten unserer Einrichtung wollen wir mit dem Verkehrssicherheitsprojekt auch die Eltern ansprechen. Sie leisten eine wichtige Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder. Ganz wichtig dabei ist ihre Vorbildfunktion. Die gute Vernetzung aller verantwortlichen Stellen in Boppard boten eine wichtige Voraussetzung für die schnelle Umsetzung des Projektes“, so Lonter weiter.
Auch Polizeioberkommissar Markus Landsrath von der Polizeiinspektion Boppard sieht die „Gelben Füße“ als geeigneten Baustein für die Arbeit mit Kindern in Schule und Kindertagesstätte.
Das Projekt in Rheinland-Pfalz
„Die ‚Gelben Füße‘ passen als Baustein ideal in bestehende oder geplante Verkehrssicherheitskonzepte. Wir unterstützten Interessierte gerne bei ihren Vorhaben“, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz an. Sie sieht das Projekt nicht nur für Schulen, sondern auch für Kindertagesstätten von Interesse, weil hier die Vorschulkinder lernen, ihren künftigen Schulweg zu meistern. Der Flyer „Gelbe Füße … für mehr Sicherheit! So geht’s!“ ist im Internet unter www.ukrlp.de, Suchbegriff: Gelbe Füße, eingestellt. Hier finden Interessierte beispielsweise bereits umgesetzte Projektkonzepte in anderen Kommunen.





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