„Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“:

„Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“: Unter diesem Motto gestaltete Klára Mayer, Studentin der Hochschule Mainz, ein aufsehenerregendes Motiv zum Thema Verkehrssicherheit – und belegte den ersten Platz beim Plakatwettbewerb der  Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). Anlass des Wettbewerbs war die erschreckende Unfallbilanz 2018:
3.275 Menschen verloren ihr Leben auf deutschen Straßen – 310 davon waren auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause.

„Das Plakat von Klára Mayer erzielt durch seine Absurdität eine hohe Aufmerksamkeit. Die überspitzte Darstellung verdeutlicht hervorragend das eigentliche Thema, wobei die unprofessionelle Verpackung der Figur diesen Eindruck noch steigert“, lautet die Beurteilung der Jury. „Es wird offensichtlich, dass alles in Kauf genommen wird, nur um weiterhin `online´ zu sein.“

Klára Mayer, Studentin im ersten Semester, kam aus eigener Erfahrung auf ihr surreal anmutende Plakatmotiv: „Wenn ich durch die Straße laufe, sehe ich überall nur Handys. Selbst auf dem Fahrrad haben manche Leute das Handy in der Hand, im Auto sehe ich auch unglaublich viele. Es spielt leider immer eine große Rolle auf der Straße“, sagt sie.

Neben ihr wurden Eric Reh (Hochschule für Gestaltung Offenbach) und Sven Wang (Hochschule Düsseldorf) für ihre Plakatentwürfe ausgezeichnet. Die Berufsgenossenschaft hatte Studierende der Fachrichtungen Grafikdesign, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign eingeladen, ihre Ideen zur Verkehrssicherheit gestalterisch aufzubereiten und als Motive für Arbeitsschutzplakate einzusenden.

Eine Bildergalerie mit eingereichten Entwürfen gibt es online unter www.arbeitsschutzplakate.de.

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