Präventionsthemen ideenreich zu Papier gebracht

Wettbewerb der Unfallkasse und des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz prämiert seit 37 Jahren kreative „Einfälle gegen Unfälle“

Schon seit 1982 macht sich der Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“ für Sicherheit und Gesundheitsförderung stark. In dieser Zeit haben sich mehr als 103.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz alljährlich mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums für allgemeinbildende Schulen ausschreibt.

Foto: Gruppenbild mit den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern sowie (von links) Ministerialrat Dr. Klaus Sundermann, Jördis Gluch (Unfallkasse Rheinland-Pfalz), Ministerialdirigent Bernhard Bremm und Dr. Christoph Heidrich, Abteilungsleiter Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

3662 Sechstklässler aus 119 Schulen waren es in diesem Jahr, die ihre Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit im Alltag kreativ zu Papier gebracht hatten. Jetzt sind alle Gewinnerinnen und Gewinner am Sitz der Unfallkasse in Andernach ausgezeichnet worden.

Jede Menge strahlende und erwartungsvolle Gesichter gab es bei der Preisverleihung zu sehen. Kein Wunder: Die Hauptpreisträgerinnen und -träger in den Kategorien Förderschulen, Realschulen plus sowie Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen waren ja schon bekannt: Elina Emini, Schülerin der Levana-Schule in Schweich (Förderschule), Tabea Janzen, Schülerin der Freien Christlichen Schule Neuwied (Realschule plus), und Selin Alizada, Schülerin des Privaten Martin-Butzer Gymnasiums in Dierdorf, waren von der Wettbewerbsjury jeweils als erste Preisträgerinnen ausgewählt worden. Doch sie blieben nicht alleine: Preise wurden auch an die Zweit- bis Fünftplatzierten der jeweiligen Kategorie vergeben.

Zusammen mit Ministerialdirigent Bernhard Bremm und Ministerialrat Dr. Klaus Sundermann vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium zeichnete Dr. Christoph Heidrich, Leiter der Abteilung Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, alle Gewinnerinnen und Gewinner mit Urkunden, Geld- und Buchpreisen aus.

„Alle, die mitgemacht haben, sind aus unserer Sicht Sieger“, betonte Heidrich, der auch erklärte, warum die Unfallkasse den Wettbewerb veranstaltet. „Es ist unsere tägliche Arbeit, mit den Menschen zu reden, wie man Unfälle vermeiden kann“, so Heidrich. Die Schülerinnen und Schüler hätten in dieser Beziehung wieder einmal viel Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen. 

Insgesamt 103.800 Bilder seien in der 37-jährigen Geschichte des Wettbewerbs bewertet worden, rechnete Ministerialdirigent Bernhard Bremm vor. „Und es gibt immer wieder neue Situationen, die auf den Bildern beschrieben werden“, freute er sich – in diesem Jahr beispielsweise das risikoreiche Herumklettern auf Strohballen oder die Gefahr durch den Fuchsbandwurm, die beim Beerensammeln im Wald lauert.

Annähernd alle Preisträgerinnen und Preisträger waren auf Einladung der Unfallkasse mit ihren Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern nach Andernach gekommen. Bei der von Jördis Gluch sehr kurzweilig moderierten Preisverleihung, bei der Schnellzeichner Peter Puszta Tricks und Kniffe fürs Zeichnen verriet, bekamen die Kinder auch selbst kurz Gelegenheit, ihre prämierten Gemälde vorzustellen. 

Zudem überraschte die Unfallkasse auch wieder drei Schulen für ihr besonderes Engagement mit einem Sonderpreis für die Schulgemeinschaft: Die Levana-Schule in Schweich, die Freie Christliche Schule in Neuwied und das Evangelische Ganztagsgymnasium in Bad Marienberg konnten sich über die begehrte Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld freuen. Darüber hinaus gab es Buchpreise für zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Zudem erhalten alle Kinder, die sich an dem Wettbewerb beteiligt hatten, von der Unfallkasse einen kleinen Anerkennungspreis.

Frei nach dem Motto „Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb“ steht bald schon die nächste Auflage von „Einfälle gegen Unfälle“ auf dem Programm: Die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb 2020 gehen den Schulen nach den Sommerferien im kommenden Jahr zu. 
 

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