Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Tue, 22 Jan 2019 14:05:17 +0100 Tue, 22 Jan 2019 14:05:17 +0100 news-414 Fri, 18 Jan 2019 13:53:29 +0100 Dächer sicher von Schneelast befreien https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/daecher-sicher-von-der-schneelast-befreien/cache/no/ Helferinnen und Helfer mit Sicherheitsmaßnahmen schützen 

Wer Schnee auf Dächern räumt, sollte unbedingt auf eine fachgerechte Absturzsicherung achten. Was ist zu beachten, damit die Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, Hilfeleistungsorganisationen, Bundeswehr, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von entsprechenden Firmen und Privatpersonen sicher sind bei ihrer Arbeit auf den Dächern? Die gesetzliche Unfallversicherung gibt dazu Tipps und weiterführende Informationen.

Wird die Schneedecke auf einem Dach zu schwer, ist die Statik des Gebäudes gefährdet. Um einer möglichen Einsturzgefahr zuvorzukommen, werden die Dächer geräumt. Ob eine Räumung geboten ist, ist  ist durch eine fachkundige Person anhand von Statik, Zustand des Gebäudes und Gewicht der Schneelast zu prüfen. Bei der direkten Ermittlung der Schneelast hilft ein Schneemessrohr. Dabei wird mit einem Rohr eine Schneemenge ausgestochen, gewogen und als Flächenlast umgerechnet.

Nachdem der Eigentümer bzw. Gebäudebetreiber so ermittelt hat, ob eine Schneeräumung erforderlich ist, müssen die verantwortlichen Einsatzkräfte vor Beginn der Arbeiten ein Räumkonzept und eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Eine Person mit hierfür ausreichenden Kenntnissen sollte dann die Räumarbeiten koordinieren und überwachen.

„Eine gute Vorbereitung ist das A und O für einen sicheren Einsatz“, sagt Martin Sobottke von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). „Ebenso wichtig ist eine gute Kommunikation aller Beteiligten und die Identifizierung möglicher Gefahrenquellen. Ein besonderes Augenmerk muss auf die Absturzgefahr und entsprechende Schutzmaßnahmen gelegt werden.“

 

Worauf müssen Einsatzkräfte achten?

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, muss Folgendes geprüft werden.

•           Wie sehen die Wetterprognosen aus? Ist weiterer Schneefall angekündigt?

•           Welche Arbeitsmittel werden auf der Dachfläche benötigt?n Wie können sie dorthin 
            transportiert werden?

•           Wie weit erhöht sich die Last auf dem Dach durch die Einsatzkräfte und ihr Material?

•           Gibt es einen sicheren Zugang zur Dachfläche?

•           Gibt es sichere Abwurfstellen für den Schnee?

•           Wie sehen die Absturz- und Durchsturzsicherungsmaßnahmen für die Einsatzkräfte aus?

 

Auf Flachdächern sollten die Einsatzkräfte möglichst durch eine Umwehrung gesichert sein. Ist diese nicht vorhanden und es besteht Absturzgefahr, müssen die Einsatzkräfte durch persönliche Schutzausrüstungen gesichert werden. An Steildächern müssen temporäre Auffangeinrichtungen eingerichtet werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss ebenfalls eine Sicherung durch persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz erfolgen. Dazu müssen geeignete Anschlageinrichtungen, möglichst am Dachfirst, montiert werden oder mit einem Kran oder der Drehleiter der Feuerwehr geschaffen werden.

 

 

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news-413 Mon, 07 Jan 2019 12:59:56 +0100 Mit Trainingstool den inneren Schweinehund überwinden https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mit-trainingstool-den-inneren-schweinehund-ueberwinden/cache/no/ "Im neuen Jahr möchte ich mehr für meine Gesundheit tun und regelmäßig für meine Fitness trainieren.“ Gute Vorsätze wie diese haben viele Menschen zum Jahresbeginn. Damit es nicht nur beim guten Willen bleibt, weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz auf ihr umfassendes Fitness- und Sporttrainingsangebot im Internet hin. „Das für Feuerwehrangehörige entwickelte Trainingstool eignet sich hervorragend auch für Übungen im heimischen Wohnzimmer“, betont Sportwissenschaftlerin Heike Stanowski.  Übungen mit dem Fitnessband und Kräftigungstraining mit dem eigenen Körper werden ebenso vermittelt wie Dehn- und Mobilisierungsübungen für Bauch, Beine und Po. Zahlreiche Videoclips mit bebilderten Übungsbeschreibungen zeigen anschaulich Trainingseinheiten und Möglichkeiten zum Nachmachen. Auch Trainingspläne lassen sich individuell zusammenstellen. Zum Trainingstool geht es hier .

 

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news-412 Fri, 21 Dec 2018 11:39:33 +0100 29.260 Tage für die Unfallkasse tätig https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/29-260-tage-fuer-die-unfallkasse-taetig/cache/no/ Drei langjährige Beschäftigte der Unfallkasse Rheinland-Pfalz  wurden in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet: Für Ursula Eichberg aus Nickenich, Gerlinde Weidner-Theisen aus Mendig und Günther Thelen aus Burgbrohl beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Geschäftsführer Manfred Breitbach und seine Stellvertreterin Klaudia Engels bedankten sich bei ihnen für die langjährige Zusammenarbeit. „Sie alle sind bereits mehrere Jahrzehnte  hier tätig. Insgesamt haben Sie 29.260  Tage für die Unfallkasse gearbeitet“, hob Manfred Breitbach hervor. „Und Sie alle waren in Querschnittsaufgaben eingebunden.“

 

Ursula Eichberg war 44 Jahre bei der Unfallkasse tätig, davon neun in der Personalabteilung und 35 in der Abteilung Prävention, wo sie viele Jahre das Referat Assistenz der Abteilung leitete. „Ursula Eichberg ist die Seele der Abteilung. Wir werden sie sehr vermissen“, war die einhellige Meinung der Kolleginnen und Kollegen aller Altersstufen. Als besonderes Abschiedsgeschenk erhielt sie von der Abteilung ein Fotobuch mit persönlicher Widmung. „Mir hat die Arbeit immer großen Spaß gemacht, sagte sie.“ Durch abteilungsübergreifende Tätigkeiten hatte ich Kontakte zu vielen Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Unfallkasse.“

Abteilungsübergreifend arbeitete auch Gerlinde Weidner-Theisen, die seit 46 Jahren in der Unfallkasse beschäftigt ist. Nach dem Beginn ihrer Tätigkeit in der Abteilung Prävention engagierte sie sich als Assistentin der Geschäftsführung, bevor sie in die heutige Stabsstelle Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit wechselte, wo sie mehr als 20 Jahre tätig war.

„Meine Arbeit hat mir große Freude bereitet. Dazu zählten unter anderem die Seminare für Schülerzeitungsredaktionen und die Projekte Gelbe Füße und Sicher zur Schule“, so Gerlinde Weidner-Theisen. Neben ihrer Tätigkeit für die Mitgliederzeitschrift ampel wirkte sie auch im Verkehrsforum Rheinland-Pfalz und in der Kinderunfallkommission Kaiserslautern mit.

 

Währenddessen wird sich der Dritte im Bunde, Günther Thelen, künftig häufiger die Wanderschuhe schnüren, um mit seiner Frau auf Tour zu gehen, verriet er. Der stellvertretende Leiter des Referates  Informationstechnologie (IT) begann 1975 seine Ausbildung zum Unfallsachbearbeiter in der jetzigen Unfallkasse. 1982 gehörte er zu den ersten Mitarbeitern in der EDV der Unfallkasse. Für den 59-Jährigen beginnt jetzt die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Und die wird er unter anderem auch mit Gartenarbeit verbringen.

 

 

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news-410 Fri, 14 Dec 2018 07:56:00 +0100 Mal- und Zeichenwettbewerb: Schulkinder in Andernach ausgezeichnet https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mal-und-zeichenwettbewerb-schulkinder-in-andernach-ausgezeichnet/cache/no/ Unfallkasse und Bildungsministerium Rheinland-Pfalz: Präventionsthemen ideenreich zu Papier gebracht

Strahlende und erwartungsvolle Gesichter bei der Preisverleihung zum Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“. 3.502 Sechstklässler aus 116 rheinland-pfälzischen Schulen beteiligten sich in diesem Jahr am Wettbewerb, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz jährlich mit Unterstützung des Bildungsministeriums für allgemeinbildende Schulen ausschreibt. Gemeinsam mit leitendem Ministerialrat Bernhard Bremm zeichnete Klaudia Engels, stellvertretende Geschäftsführerin der Unfallkasse, die Hauptgewinnerinnen und -gewinner mit einer Urkunde, einem Geldpreis sowie einem Buch aus. „Die Preisverleihung am Ende des Jahres gehört für mich zu den schönsten Veranstaltungen“, hob Klaudia Engels hervor. „Der Wettbewerb hat das wichtige Thema Prävention in den Unterricht getragen. Ihr wisst, wie gefährlich das Handy oder Alkohol am Steuer sind oder welche Gefahren drohen, wenn man bei roter Ampel über die Straße läuft. Viele Bilder zeigen auch, wie man es besser machen sollte“, richtete sich Klaudia Engels an die Schülerinnen und Schüler.

Die Kinder waren auf Einladung der Unfallkasse mit ihren Eltern und Lehrpersonen nach Andernach gekommen. Während der Feier hatten sie Gelegenheit, ihre prämierten Gemälde vorzustellen.

„Viel Liebe zum Detail und Kreativität stecken die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr in ihre ‚Einfälle gegen Unfälle‘. Dabei sind wieder ganz bemerkenswerte Ideen rausgekommen, die mahnen, warnen und damit einen Beitrag zur effektiven Unfallprävention und dem Gesundheitsschutz liefern. Aus den Kunstwerken der Schülerinnen und Schüler leitet sich dabei auch für uns Erwachsene viel Lehrreiches ab. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden und gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich“, so Bernhard Bremm.

Auch in diesem Jahr überraschte die Unfallkasse drei Schulen für ihr besonderes Engagement mit einem Sonderpreis für die Schulgemeinschaft:

  • Förderschule St. Martinus-Schule in Reinsfeld
  • Realschule plus in Saarburg
  • St.-Franziskus-Gymnasium in Kaiserslautern

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler dürfen sich über einen Buchpreis freuen, der ihnen über ihre Schule zugestellt wird. Alle Kinder, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, erhalten von der Unfallkasse einen kleinen Anerkennungspreis.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb

Der Wettbewerb erfreut sich bereits seit 1982 großer Beliebtheit. Über 100.000 Kinder befassten sich in dieser Zeit in ihren Bildern mit den unterschiedlichsten Präventionsthemen. Die Ausschreibungsunterlagen für den nächsten Wettbewerb gehen den Schulen nach den Sommerferien 2019 zu. Zeitgleich können die Unterlagen dann auch im Internet  heruntergeladen werden.

Die Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie hier.

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news-411 Tue, 04 Dec 2018 10:01:08 +0100 Busbegleitdienst: Für ein gutes und sicheres Miteinander https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/busbegleitdienst-fuer-ein-gutes-und-sicheres-miteinander/cache/no/ Unfallkasse Rheinland-Pfalz bietet Handlungshilfen zur Ausbildung von Schulbusbegleiterinnen und -begleitern

Besonders beim Wechsel zu weiterführenden Schulen ist der Bus für viele Kinder ein wichtiges Verkehrsmittel, um selbstständig den Schulweg zurückzulegen. Für die Jüngsten gilt es dabei, viele neue Herausforderungen zu meistern. Vielerorts helfen ihnen, und natürlich allen anderen Fahrgästen auch, Busbegleiterinnen und -begleiter. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz bildet Lehrkräfte aus, die Jugendliche entsprechend wappnen. Oftmals sind es Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, die für ein gutes und sicheres Miteinander in den Bussen sorgen. Sie vermitteln in Konfliktsituationen, bieten ihre Hilfe und Unterstützung an und sind an der Haltestelle und während der Fahrt eine zentrale Anlaufstelle. Was zeichnet die Busbegleitdienste aus? Welche Voraussetzung und Ausbildung sollten die jungen Menschen haben?

„Durch eine Multiplikatorenausbildung für Lehrkräfte bieten wir die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler in der Schule für den Busbegleitdienst auszubilden. Die Teilnehmenden erhalten Handlungshilfen, die sie individuell auf die Bedürfnisse ihrer Schule abstimmen können“, informiert Jördis Gluch über eine Qualifizierungsveranstaltung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, für die von der DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH ein Fahrzeug kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. „Das Projekt ‚Busbegleitungdienst‘ sollte in das Konzept der Schule fest eingebunden sein. Es empfiehlt sich, alle Bildungsstätten einzubeziehen, deren Schülerinnen und Schüler die gleichen Buslinien für ihren Schulweg nutzen“, empfiehlt die Mitarbeiterin der Unfallkasse. Sie ist dort Ansprechpartnerin rund um das Thema Verkehrssicherheit in Schulen und Kitas.

Infos zur Multiplikatorenausbildung, zu Terminen, zur Anmeldung und Kostenübernahme hier.

Auswahlkriterien
Soziale Kompetenzen wie Verantwortungs- und Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Kenntnisse von Strategien zur Konfliktlösung sind gute Voraussetzungen für Busbegleiterinnen und Busbegleiter, die mindestens die achte Jahrgangsstufe besuchen müssen. Zudem muss das Einverständnis der Klassenleitung und der Eltern gegeben sein. Der Dienst basiert auf Freiwilligkeit und setzt voraus, dass der eigene Schulweg mit dem Bus zurückgelegt wird. Für ihren erfolgreichen Einsatz benötigt das Busbegleitungsteam unbedingt die Unterstützung und den Rückhalt der Schulleitung und der betreuenden Lehrpersonen.

Unterrichtsbroschüre „Clever mit dem Bus fahren“
Mobilitäts- und Verkehrserziehung ist in allen Schularten Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz bietet u. a. kostenfrei die Broschüre „BusSchule – Clever mit dem Bus fahren“ an. Mit dieser Handlungshilfe für den Unterricht lernen Schulkinder fächerübergreifend sicheres Verhalten im Bus und an der Haltestelle kennen.

Die Broschüre zum Herunterladen.

 

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news-409 Tue, 27 Nov 2018 10:58:29 +0100 Andreas Hacker: Ein fröhliches Lachen ist kein Dienstvergehen - Präventionsleiter der Unfallkasse Rheinland-Pfalz geht in den Ruhestand https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/andreas-hacker-ein-froehliches-lachen-ist-kein-dienstvergehen-praeventionsleiter-der-unfallkasse-rhe/cache/no/ Ende des Jahres geht Baudirektor Andreas Hacker, Leiter der Abteilung Prävention bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, in den wohlverdienten Ruhestand. „Tun wir die richtigen Dinge, und tun wir die Dinge richtig?“ – mit seinen starken Formulierungen hinterfragte Andreas Hacker häufig Entscheidungen und stellte sie auf den Prüfstand. Stets kritisch, sachlich und positiv, nie verletzend.

„Für ihn war das Glas immer halb voll, nie halb leer“, sagte Geschäftsführer Manfred Breitbach in seiner Laudatio. „Drei Worte, die wir mit ihm verbinden: kommunikativ, kompetent, humorvoll. Und: Vor der Hacke ist es dunkel“, habe er häufig gesagt – mit Blick auf seine Vergangenheit bei der Bergbau AG Westfalen. „Eine gefährliche, verantwortungsvolle Arbeit mit gesundheitlichen Risiken. Sein Ziel lautete: Raus aus dem Stollen an die Oberfläche, an die Sonne. Die Welt sicherer machen“, so Manfred Breitbach weiter. „Heute schließt sich der Kreis“, ergänzte er: „Du hast dich 30 Jahre unermüdlich für die gesetzliche Unfallversicherung engagiert. Du hast weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus gewirkt, du hast beraten, formuliert, diskutiert, geärgert, nicht nachgelassen, Erfolge erzielt und dich darüber gefreut. Vielen Dank dafür“, so der Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Jetzt kann sich der künftige Neupensionär Andreas Hacker auf seinen Ruhestand und die „gewonnene“ Freizeit freuen, die er mit seinen Hobbys und zusammen mit seiner Frau und Tochter verbringen möchte. „Unruhestand gibt es für mich nicht“, so Hacker. Sichtlich gerührt richtete er seinen Dank an alle, die seinen langen Berufsweg begleitet und bereichert hätten, die konstruktiv mit ihm gestritten und letztendlich gemeinsam die Umsetzung vieler Präventionskonzepte möglich gemacht haben.

30 Jahre prägte Andreas Hacker engagiert die Prävention im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung und wirkte aktiv an entsprechenden Gesetzen mit. Er setzte sich unter anderem in zahlreichen bundesweit agierenden Fachgruppen für die Gesundheit und die stete Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit in der Arbeitswelt ein.

Die Belange der vielen ehrenamtlich Aktiven in den Hilfeleistungsorganisationen lagen Andreas Hacker besonders am Herzen. Ihre Einsatzbedingungen gestaltete der Präventionsexperte entscheidend mit. Das machte auch Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, in seiner Rede deutlich: „Wir durften Sie als Berater und durch Sie die Unfallkasse als Partnerin kennen und schätzen lernen.“ Nicht zuletzt aus diesem Grunde ehrte die Feuerwehr Andreas Hacker 2010 mit der Verleihung der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille und 2017 mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz in Gold.

„Andreas Hacker hinterlässt einige Weisheiten für die Nachwelt. Einer seiner Lieblingssprüche war ‚Ein fröhliches Lachen ist kein Dienstvergehen‘“, berichtete Dr. Christoph Heidrich, Nachfolger im Amt des Präventionsleiters, schmunzelnd aus dem Nähkästchen. „Ihn zeichnet ein gutes Verhandlungsgeschick aus. Er bringt Sachverhalte gekonnt auf den Punkt. Er ist durchsetzungsfähig und sprachgewandt, humorvoll und nicht nachtragend. Er geht den Dingen auf den Grund, er hört zu und er kann mit anpacken. Kurz und gut: Rationell, stabil und vielseitig – so kann ich unseren Kollegen Andreas Hacker beschreiben“, hob Dr. Heidrich in seinen Abschiedsworten hervor.

Vita von Andreas Hacker:

1954    geboren und aufgewachsen in Lübeck

1966    Besuch des Gymnasiums Lübeck

1975    Soldat auf Zeit

1977    Universität Kiel

1979    Technische Hochschule Aachen

1985    Bergbau AG Westfalen

1989    Beginn als Technischer Aufsichtsbeamter im Vorbereitungsdienst beim
             Gemeindeunfallversicherungsverband Rheinland-Pfalz (heute Unfallkasse)

2001    Referatsleiter

2007    stellvertretender Abteilungsleiter der Präventionen

2010    Abteilungsleiter der Prävention

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news-408 Thu, 22 Nov 2018 11:17:39 +0100 Umsetzung der Landesvereinbarung zum Präventionsgesetz https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/umsetzung-der-landesvereinbarung-zum-praeventionsgesetz/cache/no/ Betriebliches Gesundheitsmanagement für kommunale Kitas in Speyer

Gesunde Mitarbeiter sind motiviert, kreativ und beeinflussen das Betriebsklima positiv. Aus diesem Grund möchte die Stadtverwaltung Speyer  ab sofort ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in den städtischen Kindertagesstätten einführen.

Um die höchstmögliche Qualität an Know-how zu bekommen, will die Verwaltung mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und Bund sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz kooperieren. Jetzt besiegelten die Kooperationspartnerinnen und -partner eine entsprechende Vereinbarung.

Das Projekt ist zunächst befristet bis 31.Dezember 2019 und soll zielgerichtete, strukturierte und verbindliche Maßnahmen festlegen, um die physische wie auch psychische Gesundheit der Beschäftigten, ihre Arbeitsfähigkeit und Gesundheitskompetenz zu sichern und zu fördern.

Ziel ist es, die Gesundheit von Beschäftigten in Betrieben zu erhalten und damit Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit der beschäftigten Arbeitnehmer nachhaltig zu verbessern und längst möglich zu erhalten.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger begrüßt die Kooperation im Kitabereich: „Der Aufgabenkatalog in der frühkindlichen Bildungsarbeit hat sich in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Die Belastungen für unsere Erzieherinnen und Erzieher sind größer geworden.“ Vor diesem Hintergrund danke die Stadt den Projektpartnern für das Angebot, bewährte Ansätze in der Gesundheitsförderung in den städtischen Kitas fortzuführen und auszubauen. „Sollte das Projekt erfolgreich arbeiten, können andere Abteilungen sicherlich profitieren,“ zeigt Oberbürgermeister Eger Perspektiven auf.

Die Geschäftsführer der drei kooperierenden Sozialversicherungsträger, Reinhard Tenzer (AOK), Saskia Wollny (DRV) und Manfred Breitbach (UK) wollen bewährte Präventionsstrategien einbringen. Darüber hinaus gibt es, in einer sich ständig ändernden Arbeitswelt, immer wieder auch neue Initiativen.

Tenzer, Wollny und Breitbach berichten einvernehmlich: „Auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement hält nicht inne und wird von uns immer weiter entwickelt.“

Die Kooperation ist ein Schritt innerhalb der in  Rheinland-Pfalz in Kraft getretenen Landesrahmenvereinbarung auf der Grundlage des Präventionsgesetzes.

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news-407 Thu, 22 Nov 2018 09:49:41 +0100 Öffentlichkeitsarbeit und Sport für rund 150 Feuerwehrleute https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/oeffentlichkeitsarbeit-und-sport-fuer-rund-150-feuerwehrleute/cache/no/ Wie wichtig Sport und Bewegung für Feuerwehrmitglieder sind und wie stark sie zugleich das gesellige Zusammensein und den Teamgeist fördern, machte Heike Stanowski, Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz jetzt rund 150 Feuerwehrangehörigen deutlich, die bei der Unfallkasse in Andernach Seminare besuchten. 

Wie gehe ich mit Medienvertretern im Einsatzort um? Wie setze ich als Feuerwehrvertreter  Social Media ein? Welche Auswirkungen hat die neue Datenschutzgrundverordnung auf die Feuerwehr? Für diese und weiteren Fragen lieferte das Seminar  Öffentlichkeitsarbeit des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz (LfV) Antworten, zu dem Präsident Frank Hachemer rund 130 Personen begrüßte. Während im Forum Rheinland-Pfalz die Medien im Fokus standen, ging es im  Sporthalle der Unfallkasse bewegter zu: Dort stellten Heike Stanowski und Jördis Gluch das Feuerwehrsporttrainingstool vor und trainierten mit rund 20 Feuerwehrmitgliedern die Umsetzung in der Praxis.

 In einem Kurzvortrag legte sie die Bedeutung des gemeinsamen Sporttreibens für die Feuerwehr auch den Teilnehmenden des Seminares Öffentlichkeitsarbeit ans Herz.  „Motivieren Sie ihre Kolleginnen und Kollegen zum Gemeinschaftssport. Davon profitieren alle. Und machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für den gemeinsamen Sport “, appellierte sie an die Anwesenden.

Für das Trainingstool begeistern sich nicht nur Feuerwehrleute. Wer durch Sport etwas für seine Gesundheit tun möchte, schaut im Internet unter feuerwehr.ukrlp.de/trainingstool und wird selbst aktiv.

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news-406 Wed, 07 Nov 2018 11:19:34 +0100 Kinder der Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt erhielten Einblicke in den Sport mit Rolli https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/kinder-der-georg-forster-gesamtschule-woerrstadt-erhielten-einblicke-in-den-sport-mit-rolli/cache/no/ „Die Schule rollt“: Gemeinsame Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung

Wie fühlt es sich an, in einem Rollstuhl zu fahren? Wie kann man Hindernisse bewältigen? Wie gestaltet sich der Alltag im Rolli? Eindrücke „er-fuhren“ – im wahren Wortsinne – Schülerinnen und Schüler des Deutsch Stammkurses der Jahrgangsstufe 11 sowie der Klasse 5a der Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt. Das Projekt „Die Schule rollt“, umgesetzt durch den TV Laubenheim, machte es möglich. Die Schulkinder erhielten Einblicke in die Bewegungsmöglichkeiten im Rollstuhl. Das Trainerteam vom TV Laubenheim, allen voran Jörg Köhler, selbst Sportlehrer an der IGS Nieder-Olm, informierte über Schwierigkeiten, gab Tipps und erklärte Details über das Rollstuhlfahren und entsprechende Verhaltensweisen.

 

„Ich bin so froh, dass ich Jörg während der Fortbildungsreihe WIDIS – Wege in den inklusiven Sportunterricht – kennengelernt habe und so auch auf das Projekt aufmerksam wurde. Alle nehmen die ‚Hürden‘ in Angriff, geben sich gegenseitig Tipps oder holen sich Expertenratschläge von ihren Rolli-fahrenden Mitschülerinnen und Mitschülernn. Das ist für mich Inklusion“, erzählt Sportlehrerin Julia Mohr, die die Aktion an ihrer Schule ins Rollen brachte. „Von diesem Erlebnis profitieren unsere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Das sollte die Norm darstellen“, ergänzt Christian Eberle, Tutor der Klasse 5a.

Bei ihrer Rolli-Testfahrt am Parcours erlebten die Schulkinder, was schon kleine Stufen oder Bordsteinkanten von Menschen im Rollstuhl abverlangen. Sie staunten nicht schlecht, mit welcher Geschicklichkeit ihr Mitschüler Moritz – im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen – die Hindernisse bewältigte und zollten ihm gebührenden Respekt. „Ich hätte nie gedacht, dass man so viel Kraft braucht, um so eine Rampe hochzufahren“, stellte auch Schulleiterin Beate Derr nach ihrem Selbstversuch fest.

Die heutige Veranstaltung war eine tolle Erfahrung, die einerseits einfach Spaß machte, aber andererseits auch sensibilisierte: „Wir überwinden gegenständliche Hürden unserer Lebenswelt und damit auch die in unserem Kopf“, war einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung.

„Eigene Erfahrungen sammeln und ausprobieren – das ist gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Positive Bewegungserfahrung stärkt die Entwicklung und das Selbstbewusstsein aller Kinder. Auch für die Lehrkräfte sind die Erfahrungen von großer Bedeutung“, sind die Projektinitiatoren überzeugt. Die Lehrkräfte erhalten nützliche Informationen rund um das gemeinsame Sporttreiben. „Durch die inhaltliche und finanzielle Unterstützung der Unfallkasse und des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbands Rheinland-Pfalz ist es uns möglich, das Projekt in die Schulen zu bringen und jungen Menschen den Spaß am Rollstuhlfahren aufzuzeigen. Wir möchten dazu beitragen, rollstuhlfahrende Kinder und Jugendliche im Regelsportunterricht einzubinden. Es ist einfach toll zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind und wie sich durch diese Art des Sportunterrichts neue Sichtweisen eröffnen“, erläuterte das Team vom TV Laubenheim.

Wer Interesse am Projekt „Die Schule rollt“ hat, findet weitere Informationen hier.

 

Bildunterzeilen

Die Schulkinder lernten Spiel- und Sportmöglichkeiten im Rollstuhl kennen.

 

Jörg Köhler vom Trainerteam „Die Schule rollt“ informierte über seine eigenen Erfahrungen als Rollifahrer. Er - Sportlehrer an der IGS Nieder-Olm – gab den Kindern Tipps und erklärte Details über das Rollstuhlfahren und entsprechende Verhaltensweisen.

 

Fotos: Georg-Forster-Gesamtschule, Wörrstadt

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news-404 Tue, 30 Oct 2018 11:46:30 +0100 Jugend trainiert … – Siegerehrung mit Bildungsstaatssekretär Beckmann https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/jugend-trainiert-siegerehrung-mit-bildungsstaatssekretaer-beckmann/cache/no/ „Die Schülerinnen und Schüler, die heute geehrt werden, haben sportliche Höchstleistungen vollbracht. Beim Sport zählt aber nicht nur der persönliche Erfolg, sondern auch das Erlernen von Werten wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude. Deswegen würdigen wir heute natürlich die sportlichen Leistungen; ich will aber nicht vergessen, mich auch bei den betreuenden Lehrkräften, den Eltern, Trainerinnen und Trainern und allen anderen Beteiligten dafür zu bedanken, dass sie die jungen Sportlerinnen und Sportler unterstützen und so Spitzenleistung möglich machen“, so Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann in der Sporthalle der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in  Andernach, wo zwölf rheinland-pfälzische Schulmannschaften für ihre herausragenden sportlichen Leistungen beim Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, „Jugend trainiert für die Paralympics“ und beim länderübergreifenden "Rhein-Main-Donau-Schulcup" – einem zusätzlichen Wettbewerb im Gerätturnen und Schwimmen – ausgezeichnet wurden. Die Veranstaltung wird bereits seit 1990 durchgeführt. Partner sind neben dem Bildungsministerium der rheinland-pfälzische Sparkassenverband, der Landessportbund und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Eine besondere Würdigung erhielt die Fußballmannschaft der Carl-Orff-Schule aus Neuwied, die von „Jugend trainiert für die Paralympics“ die Bronzemedaille mit nach Hause bringen konnte.

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