Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Tue, 11 Aug 2020 03:25:37 +0200 Tue, 11 Aug 2020 03:25:37 +0200 news-514 Thu, 06 Aug 2020 11:32:00 +0200 topeins 4/2020 – jetzt online! https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/topeins-42020-jetzt-online/cache/no/ Die neue Ausgabe des Führungskräftemagazins topeins ist online. Und das sind die aktuellen Themen: Eine Frage des Vertrauens: Engagierte Beschäftigte haben vertrauensvolle Führungskräfte. Wie Motivation gelingt – besonders auf Distanz
  • Die letzte Meile: Wie Lastenfahrräder im Betrieb gewinnbringend eingesetzt werden
  • Fliegende Helferinnen: Warum immer mehr Betriebe auf Drohnen setzen
  • Besser, schneller, länger? Keine Chance dem Medikamentenmissbrauch im Job
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    ZUM MAGAZIN

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    news-515 Mon, 03 Aug 2020 15:01:00 +0200 Aktualisiert: Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/aktualisiert-hygieneplan-corona-fuer-die-schulen-in-rheinland-pfalz/cache/no/ Schulen müssen Gefährdungsbeurteilung anpassen Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 sollen die Schulen in Rheinland-Pfalz wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Doch wie kann sicherer und gesunder Unterricht unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen? Hierbei ist zu beachten, dass auch weiterhin wesentliche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen von allen am Schulleben beteiligten Personen eingehalten werden müssen. Zusätzlich gilt es, entstehende Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und eine Ausbreitung zu verhindern. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat hierzu Empfehlungen veröffentlicht.
    Die Empfehlungen stützen sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über das Corona-Virus und den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums sowie auf unseren SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule

    Wir empfehlen Schulträgern und Schulleitungen unbedingt, den allgemeinen Hygieneplan und die Gefährdungsbeurteilung an die aktuelle Entwicklung anzupassen. Dabei zu berücksichtigen sind die Gegebenheiten vor Ort. 

    Maßgeblich hierfür ist der Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz des Bildungsministeriums in seiner aktualisierten Fassung. 

    Im Schulalltag sind jetzt viele Fragen zu klären. Wir wollen den Schulen und Trägern dabei zur Seite stehen. Daher hat die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung und dem Institut für Lehrergesundheit Fragen und Antworten zum Hygieneplan-Corona in einem FAQ zusammengefasst.

    Auf diesem Weg möchte die gesetzliche Unfallversicherung dazu beitragen, dass Sicherheit und Gesundheit in der Schule gewährleistet bleiben. 

    Außerdem helfen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Abteilung Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz den Schulen und Schulträgern
    gerne weiter:

    Telefon: 02632 960-1620
    E-Mail: praevention@spam protectukrlp.de
     

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    news-512 Mon, 20 Jul 2020 12:35:14 +0200 Gut abgesichert in die Sommerschule https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/gut-abgesichert-in-die-sommerschule/cache/no/ Mit der Sommerschule Rheinland-Pfalz hat das Land ein Instrument entwickelt, mit dem Schülerinnen und Schüler der ersten bis achten Klasse dabei unterstützt werden, coronabedingte Lerndefizite unter pädagogischer Anleitung aufzuarbeiten. So können sie gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten. Alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten beiden Wochen der Sommerferien an dem freiwilligen und kostenlosen Angebot teilnehmen, sind während der Sommerschule, wie auch auf dem Weg dorthin und zurück gesetzlich unfallversichert. In der Sommerschule unterrichten Lehramtsstudierende, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, Lehrkräfte und pädagogisches Personal, pensionierte Lehrkräfte sowie ältere Schülerinnen und Schüler. Auch sie sind, soweit sie nicht nach beamtenrechtlichen Vorschriften abgesichert sind, selbstverständlich während ihrer Tätigkeit gesetzlich unfallversichert.

    Bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz sind rund 820.000 Kitakinder, Schülerinnen, Schüler und Studierende gesetzlich unfallversichert.

     

     

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    news-511 Tue, 14 Jul 2020 13:48:09 +0200 Schulen müssen Gefährdungsbeurteilung anpassen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/schulen-muessen-gefaehrdungsbeurteilung-anpassen/cache/no/ Corona wird aller Voraussicht nach auch das kommende Schuljahr stark beeinflussen. Aktuell bereiten sich die Schulen in Deutschland darauf vor, nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückzukehren. Doch wie kann sicherer und gesunder Unterricht unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen? Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat hierzu Empfehlungen veröffentlicht.
    „Die Empfehlungen basieren auf drei Stufen, die vom regionalen Infektionsgeschehen – gering, mittel, hoch – abhängig sind. Die Empfehlungen stützen sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über das Coronavirus, den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums sowie auf unseren SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule“, so Dr. Christoph Heidrich, Leiter der Abteilung Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. 
    „Schulunterricht in Pandemiezeiten bedeutet eine enorme Herausforderung in vielerlei Hinsicht“, sagt der Experte für Schulen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Bodo Köhmstedt. „Maßgeblich hierfür ist der Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz des Bildungsministeriums in seiner aktualisierten Fassung. Wir empfehlen Schulträgern und Schulleitungen unbedingt, den allgemeinen Hygieneplan und die Gefährdungsbeurteilung an die aktuelle Entwicklung anzupassen.“

    Hier geht es zum Download. 
    Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unterstützt gemeinsam mit den Experten des Bildungsministeriums und des Instituts für Lehrergesundheit (IfL) Schulen und Schulsachkostenträger. Auf diesem Weg möchte die gesetzliche Unfallversicherung dazu beitragen, dass Sicherheit und Gesundheit in der Schule gewährleistet bleiben. 

     

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    news-507 Tue, 09 Jun 2020 13:36:00 +0200 Führungskräftemagazin topeins: Ausgabe 3/2020 https://topeins.dguv.de/magazin/ Die neue Ausgabe des Führungskräftemagazins topeins ist online. Und das sind die aktuellen Themen: Unterschätzte Superheldin: Wie Betriebe von der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen profitieren Unsichtbare Unterstützung: Warum Fahrerassistenzsysteme schon jetzt eingebaut werden sollten Gemeinsam stark: Durch koordinierten Arbeitsschutz mehr erreichen: So geht‘s Es werde Licht! Beleuchtung beeinflusst die Gesundheit – darauf sollten Arbeitgebende achten news-506 Fri, 29 May 2020 09:42:56 +0200 Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/hygiene-und-kontamination-bei-der-feuerwehr/cache/no/ Wo Ruß ist, sind Schadstoffe Bereits mit einfachen Mitteln können die 1,3 Millionen freiwilligen Feuerwehrleute in Deutschland ihre Gesundheit nach einem Brandeinsatz besser schützen. Ein Kurzfilm und eine neue Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen wie! Bei der Brandbekämpfung Atemschutzgeräte zu tragen, ist für Löschtrupps selbstverständlich. Brandrauch enthält auch krebserregende Stoffe wie etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese und andere Schadstoffe können nicht nur über die Atemwege in den Körper gelangen, sondern auch über die Haut und den Verdauungstrakt. Viele Feuerwehrleute sind sich dieser Risiken jedoch nicht bewusst: Nachdem der Brand gelöscht ist, setzen sie sich in ihren verqualmten Schutzanzügen in das Einsatzfahrzeug, nehmen mit rußverschmiertem Gesicht schnell einen Schluck aus der Wasserflasche und legen verschmutzte Ausrüstung in den Wagen. „Wo Ruß ist, sind Schadstoffe“, sagt Tim Pelzl, „darum kommt es auf die Hygiene am Einsatzort an.“ Pelzl leitet den Fachbereich „Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), in der die rund 1,3 Millionen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland versichert sind.

    Für einen besseren Schutz vor dem Schmutz hat die gesetzliche Unfallversicherung jetzt die DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr“ und einen vierminütigen Kurzfilm veröffentlicht. Angelehnt an ein Computerspiel zeigt er die korrekte Einsatzstellenhygiene: Die Einsatzkräfte reinigen am Brandort ihre persönliche Schutzkleidung und -ausrüstung grob, legen sie ab und ziehen stattdessen saubere Trainingsanzüge an. Die verschmutzte Kleidung und Ausrüstung werden möglichst luftdicht verpackt und separat transportiert, um sie anschließend fachgerecht zu reinigen. „Bereits mit so einfachen Mitteln wie partikelfiltrierenden Halbmasken, Einweghandschuhen, Wasser und Müllsäcken lässt sich viel verbessern“, sagt Tim Pelzl, der selbst Kommandant einer Freiwilligen Feuerwehr ist.

    Hygiene beginnt aber nicht erst am Einsatzort, sondern erfordert ein Konzept. „In vielen Feuerwehren wird die Feuerwehrkleidung nach einem Einsatz nicht gewaschen, sondern nur getrocknet und gelüftet“, weiß Pelzl. Schad- und Gefahrstoffe häufen sich auf diese Weise an. „Am nächsten Tag stehen die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall auf der Straße, sie schwitzen und die Schadstoffe können sich aus der Kleidung lösen, es kommt zu einer zweiten Kontamination.“ Doch nicht alle Feuerwehren verfügen über geeignete Waschmaschinen, zudem fehle es häufig an Einsatzkleidung zum Wechseln. Auf keinen Fall dürfe der verschmutzte Schutzanzug daheim gewaschen werden. „Damit trägt man die Gefahrstoffe in die private Umgebung, das ist absolut tabu“, sagt der Experte. Hier seien die Kommunen gefordert, denen als Träger der Freiwilligen Feuerwehren die Verantwortung für den Gesundheitsschutz und die Finanzierung obliege. „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen sich Gedanken machen, wie die fachgerechte Reinigung sichergestellt wird, wie sie die Freiwillige Feuerwehr ausstatten, etwa mit Reservekleidung, und wie die Kontamination im Feuerwehrhaus organisatorisch und baulich vermieden werden kann.“ Zudem müssen die Einsatzkräfte entsprechend geschult werden. Daher richtet sich die DGUV-Information an die Kommunen wie auch an Führungskräfte der Feuerwehr. Auf 40 Seiten erläutert sie kompakt praxiserprobte Lösungen und enthält zahlreiche Abbildungen.

    In Deutschland sichern 25.000 Freiwillige Feuerwehren den Brandschutz

    Bundesweit gibt es etwa 25.000 Freiwillige Feuerwehren und rund 800 Werksfeuerwehren. Sie alle stehen unter dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dem stehen nur gut 100 Berufsfeuerwehren mit etwa 40.000 verbeamteten Feuerwehrmännern und -frauen gegenüber, die bei Bedarf ebenfalls von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt werden. „Ohne die Freiwilligen Feuerwehren wäre der Brandschutz in Deutschland nicht zu leisten“, sagt Tim Pelzl.

    Die DGUV untersucht derzeit in einem Forschungsprojekt das Krebsrisiko im Feuerwehrdienst, es handelt sich um die erste Studie dieser Art im deutschsprachigen Raum. Bei 200 Feuerwehrkräften in Berlin und Hamburg wird die Schadstoffbelastung vor und nach Brandeinsätzen gemessen. Ein Ziel ist, Strategien und Verhaltensweisen zu entwickeln, die eine wirksame Expositionsvermeidung im Einsatzalltag ermöglichen. Langfristig sollen damit berufsbedingte oder durch die ehrenamtliche Tätigkeit erworbene Erkrankungen vermieden werden. Innerhalb des Forschungsprojekts sind auch der Erklärfilm und die Broschüre entstanden.

    ▶ Kurzfilm „Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr“
    ▶ DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr“
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    news-505 Mon, 18 May 2020 16:33:00 +0200 Arbeiten in der Abwasserentsorgung sicher ausführen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/arbeiten-in-der-abwasserentsorgung-sicher-ausfuehren/cache/no/ Wie Beschäftigte von Abwasserbetrieben sicher arbeiten und dabei gesund bleiben: Neue DGUV Branchenregel bündelt Arbeitsschutzmaßnahmen. Die Arbeitsbedingungen in Abwasserbetrieben sind besser als ihr Ruf: Dank technischer Hilfsmittel wie Rohrkameras, Kanalroboter oder Hochdruckspülverfahren müssen Beschäftigte immer seltener in Kanäle oder Schächte einsteigen. Zudem tragen moderne Schutzausrüstungen und kontinuierliche Gaswarntechnik dazu bei, dass es bei Tätigkeiten in den Anlagen immer seltener zu Unfällen kommt. Entscheidend ist auch das gestiegene Bewusstsein der Verantwortlichen in kommunalen und gewerblichen Abwasserbetrieben für entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen. An sie richtet sich die neue Branchenregel 103-602 „Abwasserentsorgung“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Die Publikation zeigt anhand branchentypischer Gefährdungen und Präventionsmaßnahmen auf, wie Beschäftigte in Kanalisations- und Kläranlagen sicher arbeiten und dabei gesund bleiben.

    Arbeitsschutz in der Abwasserentsorgung leicht gemacht

    Wie können sich Beschäftigte in abwassertechnischen Anlagen vor Abstürzen in Schächte oder Ertrinken in Klärbecken absichern? Wie vermeiden sie körperliche Belastungen bei Tätigkeiten in dunklen und engen Kanälen? Welche Maßnahmen schützen vor Gefahrstoffen wie Faulgasen oder der Übertragung von Infektionskrankheiten? Was ist das richtige Vorgehen bei Explosionsgefahr? Die Branchenregel gibt Antworten auf solche Fragen: „Verantwortliche müssen dafür nicht mehr in verschiedenen staatlichen und berufsgenossenschaftliche Regelwerken nachschlagen, sondern finden alles komprimiert in einem Dokument“, sagt Sabine Garbrands, Leiterin des Sachgebiets Abwasser des Fachbereichs Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (ETEM) der DGUV. „Die bewusst verständlich gehaltene Sprache und die Praxisbeispiele machen die Branchenregel zu einem Präventionsinstrument für alle – vom Betriebsleiter bis zum Meister.“

    Alleinarbeit und Rettungsmaßnahmen im Fokus

    Abwassertechnische Anlagen liegen oft außerhalb von Wohngebieten oder weit unter der Erde. Zudem werden beispielsweise Kontrollen oder Bereitschaftseinsätze oft nur von einer Person ausgeführt. „Trotz der Alleinarbeit und Abgeschiedenheit der Beschäftigten muss bei möglichen Unfällen unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden“, betont Sabine Garbrands. „Deshalb geht die Branchenregel gesondert auf die Rettung, beispielsweise aus Schächten, ein. Hierbei gilt es, die Präventions- und Hilfsmaßnahmen besonders gut zu organisieren und abzustimmen.“ Um praxisgerechte Lösungen für möglichst unterschiedliche Situationen zu beschreiben, wirkten bei der Erstellung der Branchenregel neben Experten der Unfallkassen, BG ETEM, BG Bau und BG Verkehr auch Betreiber und Fachverbände der Abwasserwirtschaft mit.

    ▶ Die DGUV Regel 103-602 „Abwasserentsorgung“ kann kostenfrei in der Publikationsdatenbank des Spitzenverbandes heruntergeladen werden.

    Praxisbezogenes Präventionswerkzeug

    Die Branchenregeln der gesetzlichen Unfallversicherung setzen kein eigenes Recht, sondern fassen das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht für die Unternehmen einer bestimmten Branche verständlich zusammen. Sie dienen Verantwortlichen als praxisbezogenes Präventionswerkzeug: Symbole vereinfachen das Auffinden von Informationen, konkrete Beispiele und Bilder veranschaulichen die Handlungsanweisungen. Checklisten, Prüfprotokolle und Hinweise auf weiterführende Dokumente erleichtern die korrekte Umsetzung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

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    news-498 Thu, 14 May 2020 08:42:58 +0200 Feuerwehr: Fortbildung und Kommunikation via Internet https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/feuerwehr-fortbildung-und-kommunikation-via-internet/cache/no/ Unfallkasse informiert bei Online-Seminar – Webinare der Feuerwehr in Herxheim finden großen Zuspruch „Gute Plattform in Zeiten der Pandemie“

     Auf eine gute Kommunikation, kontinuierliche Weiterbildung und Kameradschaft legt die Feuerwehr Herxheim auch bzw. gerade in Zeiten der Corona-Pandemie besonderen Wert. „Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, in Kontakt zu bleiben, sich auszutauschen und  das fachliche Wissen rund um die Feuerwehr zu vertiefen!“ Darin sind sich die Herxheimer Feuerwehrangehörigen einig. Auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unterstützt dieses Ansinnen. Dave Paulissen, stellvertretender Präventionsleiter der Unfallkasse, informierte jetzt als Dozent in einem Webinar über die vielseitigen Präventionsangebote, über Rechte und Pflichten im Sinne von Sicherheit und Gesundheit. 
    Regelmäßige Themenabende
    Über digitale Medien treffen sich die Kameradinnen und Kameraden regelmäßig zu Themenabenden und Webinaren mit verschiedenen Schwerpunktthemen. Und, wie es sich für Kameradschaftsabende gehört, werden im Vorfeld Getränke ausgeteilt. Zuletzt war sogar ein Essen-Lieferservice im Einsatz, um die Teilnehmenden pünktlich vor Webinarbeginn mit warmen Essen zu versorgen. „Das war wirklich besonders gelungen“, sagte Daniel Leridez, Gefahrstoffzugführer des Landkreises Südliche Weinstraße und Initiator der Online-Webinarreihe. Er hatte im Vorfeld ausführliche Infos zur Webinartechnik kommuniziert und dafür gesorgt, dass die technischen Unklarheiten beseitigt waren.
    Generationenübergreifend
    Mehr als 50 Feuerwehrmitglieder aller Altersgruppen waren online, als Dave Paulissen, bei der Unfallkasse erster Ansprechpartner für Feuerwehren, über die Rolle, Leistungen und Informationsquellen informierte. In Zusammenarbeit mit Moderator Daniel Leridez führt er live über die Internetseite www.ukrlp.de, erklärte nach dem Motto „Wo finde ich was?“ Seitenaufbau und Feuerwehrportal. Über Filmausschnitte und Praxishilfen gewährte Paulissen abwechslungsreiche Einblicke in die Präventionsarbeit für Sicherheit und Gesundheit der Feuerwehr, bevor er den Teilnehmenden Rede und Antwort stand.

    „Diese Webinare sind eine gute Plattform, um die Kommunikation und Fortbildung auch in Pandemiezeiten aufrecht zu erhalten und den Austausch zu fördern“, so Paulissen. „Dieses Format könnte auch ein gutes Beispiel für andere Feuerwehren sein“, ergänzte er.

    Vorausgegangen waren bei der Feuerwehr Herxheim Themenabende mit Bundestagsmitglied Dr. Thomas Gebhardt, parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele sowie den Wehrkameraden Lukas Rieder und Andreas Kuntz als Dozenten.

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    news-496 Mon, 11 May 2020 08:41:35 +0200 „Herzkissen Rhein Mosel Lahn“ näht für die Unfallkasse https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/herzkissenrheinmosellahnnht/cache/no/ 400 Masken für die Beschäftigten
    „Menschen begegnen sich im Leben, damit sich ihre Herzen berühren!“ so lautet das Motto der Gruppe „Herzkissen Rhein Mosel Lahn“, die in der Verbandsgemeinde Loreley beheimatet ist. Die ehrenamtlichen Näherinnen zeigen, dass sie ihr Motto stets aktuell verstehen: Derzeit sind sie unermüdlich im Einsatz, um in Zeiten der Corona-Pandemie Mund-Nase-Bedeckungen zum Schutz für Bürgerinnen und Bürger rund um die Loreley und darüber hinaus zu nähen.

    Auch die Beschäftigten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz tragen jetzt die Community-Masken von „Herzkissen Rhein-Mosel-Lahn“. Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (rechts), bestellte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzerhand 400 Mund-Nase-Bedeckungen. Er hatte von Netzwerkpartner und Selbstverwaltungsmitglied Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, von den beispielhaften Aktivitäten der Herzkissengruppe erfahren und war sofort begeistert. „Denn neben unserem Engagement für die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitglieder und Versicherten liegen uns das Wohl und die Sicherheit unserer Beschäftigten besonders am Herzen“, betonte Breitbach bei der Übergabe der Masken durch Alexandra Weber, Initiatorin der Herzkissengruppe, im Beisein ihres Vorgesetzten, VG-Bürgermeister Groß. Die Masken wurden mit einem Informationsblatt zum richtigen Umgang inzwischen an alle Beschäftigte ausgegeben bzw. in die Homeoffices geschickt. 

    Zur Info: Die Herzkissengruppe wurde vor fast zehn Jahren gegründet, um Menschen zu unterstützen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Die Mitglieder nähen Herzkissen, die als Hilfsmittel zur Verbesserung der Lebensqualität nach Operationen an Achselhöhle oder Brust dienen und durch ihre besondere Form auch das Herz berühren. 

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    news-493 Tue, 05 May 2020 17:19:44 +0200 Rund 10.000 Kinder lernen mit „Händewaschen - Na klar!“ https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/rund-10000-kinder-lernen-mit-haendewaschen-na-klar/cache/no/ Kreisverwaltung Ahrweiler und Unfallkasse Rheinland-Pfalz starten Mitmachaktion für Schulen und Kitas Händewaschen ist nicht nur in Zeiten von Corona eine wirkungsvolle Methode, um sich und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Mit der Aktion „Händewaschen - Na klar!“ startet der Kreis jetzt zusammen mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz ein Projekt, das insbesondere die Kleinsten schützen und sensibilisieren soll.

    Zauberpaste im Einsatz
    69 Kitas im Kreis Ahrweiler erhalten zur Durchführung der Aktion jeweils eine große Schwarzlichttaschenlampe sowie ausreichend fluoreszierende Zauberpaste, die unter dem UV-Licht zu sehen ist, wenn sich die Kinder die Hände vorher nicht richtig gewaschen haben. Auch die Städte, Verbandsgemeinden sowie die Gemeinde Grafschaft als Träger der Grundschulen erhalten acht sogenannte „Litecheck Boxen“, die an die jeweiligen Grundschulen für Aktionen und Projekte ausgegeben werden können.

    „Kindgerechte, spielerische Maßnahmen und Projekte zur Händehygiene tragen in Einrichtungen maßgeblich dazu bei, Infektionskrankheiten zu verringern oder zu vermeiden“, erläutern Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers den Ansatz des Projektes. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Lockerungen der Begrenzungen des gesellschaftlichen Lebens in der Corona-Pandemie von herausragender Bedeutung. „Genau hier sehen wir als Kreis unsere Verantwortung und möchten gemeinsam mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Beitrag leisten“, so Pföhler weiter.

    Ansteckungsrisiko minimieren

    „Regelmäßiges und gründliches Händewaschen bietet einen einfachen und wirkungsvollen Schutz vor Infektionskrankheiten“, erläutert der Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Manfred Breitbach. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden schrittweisen Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen sei die Aktion besonders wichtig, um Kinder zu sensibilisieren, das Ansteckungsrisiko zu minimieren und das Entstehen neuer Infektionsketten zu vermeiden, so Breitbach.

    „Händewaschen - Na klar!“ wurde 2004 seitens des Kreisjugend- wie auch des Gesundheitsamts Ahrweiler gemeinsam mit der Uniklinik Bonn entwickelt und in den Jahren 2005 und 2006 erstmals in den Kitas des Kreises durchgeführt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde die Mitmachaktion zum diesjährigen „Welttag der Handhygiene“ am 5. Mai neu aufgelegt und erreicht über die Kindertagesstätten und Grundschulen mehr als 10.000 Kinder im Kreis Ahrweiler.

    Weitere Informationen zum Projekt bei Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers, 02641/975-422, siglinde.hornbach-beckers@spam protectkreis-ahrweiler.de und Fabian Schneider, 02641/975 566, fabian.schneider@spam protectkreis-ahrweiler.de.

    Bild 1: Starten jetzt gemeinsam im Kreis die Aktion „Händewaschen - Na Klar!“ (v.l.): Koordinator Corona Fabian Schneider, Abteilungsleiter Lars Leyendecker, Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Manfred Breitbach und der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Stefan Voss.

    Bild 2: Unter dem Schwarzlicht zeigt sich, ob die Hände wirklich sauber sind.

    Fotos: Kreisverwaltung Ahrweiler/Bernhard Risse

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