Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Sat, 23 Mar 2019 14:03:21 +0100 Sat, 23 Mar 2019 14:03:21 +0100 news-420 Wed, 06 Mar 2019 08:30:22 +0100 Häusliche Pflege: Auf Selbstsorge und Versicherungsschutz achten https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/haeusliche-pflege-auf-selbstsorge-und-versicherungsschutz-achten/cache/no/ Die Pflege eines Angehörigen kann eine erfüllende Aufgabe sein, ist aber auch mit vielen Herausforderungen verbunden: Der Alltag und eventuell auch die Berufstätigkeit müssen neu organisiert werden, manchmal treten finanzielle Probleme auf oder es fehlen Ansprechpersonen. Hinzu kommt, dass Menschen, die Angehörige pflegen, auch ihre eigene Gesundheit nicht vergessen dürfen, denn sie sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Die Belastungen können körperliche, psychische, soziale, finanzielle oder auch zeitliche Ursachen haben. Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders auf die Belastungen. Unterstützung gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz als gesetzliche Unfallversicherung: Zum einen durch den Versicherungsschutz für pflegende Angehörige und zum anderen durch diverse Ratgeber, die die Organisation des Pflegealltags erleichtern können.

Achten Sie auf den Versicherungsschutz

Wer einen pflegebedürftigen Menschen in seiner häuslichen Umgebung pflegt, kann dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Versichert sind pflegende Angehörige, die hilfebedürftigen Menschen zum Beispiel bei der Haushaltsführung und Selbstversorgung,  als auch bei der Gestaltung des Alltagslebens helfen, zum Beispiel beim Baden, Anziehen oder beim Essen. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass die Pflege in häuslicher Umgebung und nicht erwerbsmäßig erbracht wird. Zudem muss die oder der Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad 2 im Sinne des Sozialgesetzbuches haben und der Pflegeumfang mindestens zehn Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage, betragen. Auch auf dem direkten Weg zum oder vom Ort der Pflegetätigkeit besteht Unfallversicherungsschutz. Dieser Schutz ist für die Versicherten beitragsfrei, die Kosten tragen die Kommunen.

Die Unfallversicherungsträger haben ganz aktuell einen Wegweiser für die häusliche Pflege erstellt. Die Broschüre mit dem Titel „Zu Hause pflegen – so kann es gelingen“ gibt anhand konkreter Beispiele einen ausführlichen Überblick über Handlungsmöglichkeiten, Hilfen und den Schutz der Unfallversicherung für Pflegepersonen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Angehörige die Pflege so organisieren können, dass sie selbst dabei gesund bleiben. 

Lassen Sie sich beraten!

Ein Schlüssel dazu ist die Selbstsorge. Selbstsorge bedeutet, dass jemand für seine geistige und körperliche Gesundheit sorgt – etwa indem sich Pflegende regelmäßig Zeit für sich nehmen, Sport- oder Entspannungskurse besuchen, Freundschaften pflegen und längerfristige Auszeiten bzw. Urlaub einplanen. Ein wichtiger Aspekt der Selbstsorge ist es auch, Unterstützung z. B. bei Pflegestützpunkten, zu finden. Eine individuelle Pflegeberatung kann helfen, den Alltag zu gestalten und ein Netzwerk aus Hilfsdiensten aufzubauen. Das wiederum schafft Freiraum für die pflegenden Angehörigen. Darüber hinaus gibt es Gesundheitsgefahren, mit denen sich Pflegende auseinandersetzen sollten, etwa Rücken- oder Gelenkschmerzen, die durch häufiges oder falsches Heben ausgelöst werden können. Die Broschüre gibt Tipps zum Thema Rückengesundheit und informiert auch über Hilfsmittel, die den Pflegealltag erleichtern.

Zu Hause pflegen – gesund bleiben!

Informative Hilfestellung bietet auch das zweimal im Jahr erscheinende Magazin für pflegende Angehörige „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!“, das von der Aktion „Das sichere Haus“ des Deutschen Kuratoriums für Sicherheit in Heim und Freizeit konzipiert und von der Unfallkasse herausgegeben wird. Mehr dazu hier.

Die Broschüren sowie weitere Informationen zum Versicherungsschutz und über Maßnahmen für die Gesundheit von pflegenden Angehörigen finden Sie hier. Pflegestützpunkte können den Flyer „Unfallversichert bei der häuslichen Pflege“ per E-Mail an bestellung@spam protectukrlp.de  auch in gedruckter Form anfordern.

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news-419 Tue, 19 Feb 2019 14:58:04 +0100 Bei närrischen Feiern gesetzlich unfallversichert? https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/bei-naerrischen-feiern-gesetzlich-unfallversichert/cache/no/ Mit der „fünften Jahreszeit“ stehen in vielen Betrieben und Einrichtungen Karnevalspartys auf dem Programm. Damit närrische Betriebsfeiern gesetzlich unfallversichert sind, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Darauf weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Blick auf die bevorstehenden jecken Tage hin.

„Es muss eine offizielle Feier sein, der auch Unternehmensleitung zugestimmt hat. Auch Organisatorisches, wie Ort und Zeitrahmen müssen abgestimmt sein“, sagt Jörg Zervas, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung. Es können auch nur einzelne Abteilungen feiern, jedoch muss der oder die Vorgesetzte bzw. eine Vertreterin, ein Vertreter teilnehmen. „Nicht versichert sind mitfeiernde Angehörige, ehemalige Betriebsmitglieder oder Gäste“, so Zervas.

Aufgepasst: Unfälle, die unter starkem Alkoholeinfluss verursacht werden, stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

 

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news-418 Wed, 13 Feb 2019 07:28:35 +0100 Projekt der Unfallkasse bei didacta: Neue Seminare für Kitas und Schulen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/projekt-der-unfallkasse-bei-didacta-neue-seminare-fuer-kitas-und-schulen/cache/no/ Auf der Bildungsmesse didacta vom 19. bis 23. Februar in Köln startet die gesetzliche Unfallversicherung ihre Präventionskampagne kommmitmensch für den Bildungsbereich. Es geht darum, in Kitas, Schulen und Universitäten eine Kultur der Prävention zu etablieren. Das heißt, Sicherheit und Gesundheit sollen möglichst in alle Strukturen der Organisationen integriert und von allen Beteiligten gelebt werden.

Am Stand der Gesetzlichen Unfallversicherung der Bildungsmesse in Köln wird auch das Projekt „Kinder forschen zu Prävention“ vorgestellt. Gemeinsam haben die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) eine Reihe von Unterrichtsmaterialien und Praxismodulen für Kitas und Grundschulen entwickelt. Themen sind zum Beispiel Sichtbarkeit im Straßenverkehr, Hygiene und Hautschutz oder Haushaltsgifte. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Sitz in Andernach bietet 2019 Seminare für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas bzw. für Lehrpersonen in Grundschulen an. Die Teilnehmenden erhalten Informationen zum Forschen und Experimentieren in Theorie und Praxis und zur Umsetzung in den Einrichtungen.

 „Auf diesem Weg möchten wir bereits die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft erreichen. Kinder sollen so früh wie möglich für Sicherheit und Gesundheit sensibilisiert werden“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Wenn Kinder sich früh spielerisch mit den Themen Sicherheit und Gesundheit beschäftigen, werden sie diese als Selbstverständlichkeit empfinden und umsetzen. Im besten Fall können sie auch ihre Eltern positiv beeinflussen“, so Breitbach. In Kürze werden weitere Experimentierkarten für den Einsatz in der Praxis auf den Homepages der Unfallkasse und des IFA veröffentlicht. Auch diese werden vorab während der Bildungsmesse in Köln vorgestellt. 

Im Rahmen der didacta wird die gesetzliche Unfallversicherung zudem die „kommmitmensch-Dialoge“ zur Präventionskampagne vorstellen. Sie geben Organisationen ein Verfahren an die Hand, mit dem sie ihr eigenes Sicherheits- und Gesundheitsverhalten überprüfen und weiterentwickeln können.

Ein weiterer Themenschwerpunkt am Messestand der gesetzlichen Unfallversicherung in Halle 7.1, Stand D048  ist das Portal „Lernen und Gesundheit“, das Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Themen aus Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bietet.

Weitere Infos zu den Seminaren der Unfallkasse Rheinland-Pfalz finden Sie für Kitas hier, für Schulen hier.  Informationen zur Präventionskampagne unter  www.kommmitmensch.de

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news-417 Fri, 08 Feb 2019 08:12:19 +0100 Versichert im Karnevalsumzug? https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/versichert-im-karnevalsumzug/cache/no/ Feuerwehrangehörige sichern die Karnevalszüge – sind sie dabei gesetzlich unfallversichert?

„Helau und Alaaf“, heißt es derzeit wieder in Rheinland-Pfalz. Karnevalsgesellschaften ziehen in großen Umzügen durch die Städte der Region und verbreiten festliche Stimmung. Häufig begleiten Feuerwehren diese Züge zur Sicherheit aller Beteiligten. Stehen die Feuerwehrangehörigen dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung?
Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz macht folgendes deutlich:
Umzüge in der Karnevalszeit sind Brauchtumsveranstaltungen und wichtiger Bestandteil des
öffentlichen Lebens. Die Begleitung dieser Züge gehört nicht zu den originären Aufgaben der
Feuerwehren. Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht dennoch, wenn der Träger die
Feuerwehren offiziell mit der Aufgabe betraut. „Beauftragt die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister rheinland-pfälzische Feuerwehren mit der Begleitung eines Karnevalsumzuges, so sind ihre Mitglieder während dieser Tätigkeit und auf den unmittelbar zugehörigen Wegen bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesetzlich unfallversichert", erklärt Stephan Kaul, Ansprechpartner Versicherungsschutz für Feuerwehren bei der Unfallkasse.
Weitere Infos zur Feuerwehr erhalten Sie hier.

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news-416 Thu, 31 Jan 2019 09:17:18 +0100 Gemeinsamer Prozess für die Gesundheit am Arbeitsplatz https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/gemeinsamer-prozess-fuer-die-gesundheit-am-arbeitsplatz/cache/no/ Beschäftigte im Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz werden mit Unterstützung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gezielt daran arbeiten, den Arbeitsalltag möglichst gesundheitsfördernd und   -erhaltend zu gestalten.

Denn die Herausforderungen für die Gesundheit der Menschen werden immer anspruchsvoller und komplexer: Demografische Entwicklung, Digitalisierung der Arbeitswelt, begrenzte zeitliche Ressourcen und ständige Erreichbarkeit sind nur einige der Gründe. Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes, initiierte die Kooperation für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mithilfe der Unfallkasse implementieren Beschäftigte ein ganzheitliches und systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

In einer Kooperationsvereinbarung bekräftigten Marcel Hürter und Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, das gemeinsame Ziel des BGM-Projektes. „Ich hoffe, dass wir im Rahmen dieses Prozesses konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen können, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen“, sagte Marcel Hürter. Er dankte ausdrücklich dem Steuerungskreis und der Unfallkasse für das Engagement.

„Erfahrungen aus der Praxis zeigen, was ein gut umgesetztes BGM auch für die Unternehmenskultur bewirken kann", sagte Manfred Breitbach. "Die oberste Führungsebene und auch die Personalvertretung stehen in Ihrem Haus hinter dem Projekt. Durch Ihren modernen Ansatz der Unternehmensführung, durch Ihre Haltung und entsprechende Entscheidungen fördern Sie diesen Prozess“, so Breitbach.

 

Zwei Jahre werden die Präventionsberaterinnen der Unfallkasse, Dr. Wenke Simon und Helin Dogan, die Beschäftigten im Landesamt beim BGM-Prozess beraten.

Der BGM-Steuerungskreis im Statistischen Landesamt wurde bereits gegründet. In ersten Workshops definierten die Mitglieder unter der Projektleitung von Michelle Wittler und Michael Bersch konkrete Ziele und bereiteten weitere Schritte vor. „Wir freuen uns, dass die Amtsleitung dieses Projekt ins Leben gerufen hat und Personalvertretung und Verwaltung dabei sind“, betonten Wittler und Bersch. „Es ist gut, dass wir die Werkzeuge zur Umsetzung durch die Begleitung der Unfallkasse erhalten“, sagten sie. Auch die Personalvertretung bewertet den BGM-Prozess positiv. „Wir erhoffen uns, die Zufriedenheit sowie das Wohlbefinden der Belegschaft zu stärken und damit auch die Arbeitsmotivation zu steigern“, sagte Personalratsvorsitzender Leo Neydeck.

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news-415 Mon, 28 Jan 2019 17:09:14 +0100 Schulkultur auf Augenhöhe https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/schulkultur-auf-augenhoehe/cache/no/ kommmitmensch Christa Keßler: Als Schulleiterin lebt sie die Kampagnenwerte vor

Kommunikation steht im Marion-Dönhoff-Gymnasium mit an erster Stelle. Christa Keßler ist die Schulleiterin des Lahnsteiner Gymnasiums und einer der kommmitmenschen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Im Rahmen der Präventionskampagne werden besondere Menschen und ihr Beitrag zur Kultur der Prävention porträtiert. Diesmal standen Christa Keßler und ihr Beitrag zur Schulkultur des Gymnasiums im Fokus.
Der Kontakt zwischen Christa Keßler und der Unfallkasse Rheinland-Pfalz entstand bei ihrer Teilnahme am Projekt „Gesundheitsmanagement macht Schule“. Stefanie Kuhn, Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, beeindruckte die Begeisterung der Lahnsteiner Schulleiterin für die Schulentwicklung. „Das Lahnsteiner Gymnasium setzte das Projekt vorbildlich um. Auch nach dem Abschluss stand Frau Keßler als gutes Beispiel beratend zur Seite und teilte ihre Erfahrungen gerne mit anderen Seminarteilnehmenden. Sie integrierte die Kampagnenwerte von Anfang an in den Schulalltag. Somit war uns klar, dass sie als gutes Vorbild porträtiert werden sollte“, veranschaulicht Stefanie Kuhn. Vor Ort gab es keine überraschten Gesichter. Die Schülerinnen und Schüler haben geholfen, wo sie konnten und sich an der Aktion beteiligt. „Kommunikation, Hilfsbereitschaft und ein Miteinander waren deutlich spürbar“, so Stefanie Kuhn weiter.
Christa Keßler erklärt: „Zum Schulklima zählt für mich auch das Ambiente. Was brauche ich, damit ich mich wohlfühle?“ In die Gestaltung ihres Schulumfeldes werden die Schülerinnen und Schüler miteinbezogen. Nachdem Keßler vor knapp sechs Jahren das Amt der Schulleiterin antrat, nutzt sie drei Tage um mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrenden die Schule umzugestalten. Alle wurden beteiligt, jeder durfte sich einbringen. So wurde das Gymnasium durch Kommunikation und Beteiligung zu einem Ort, an dem alle sich wohlfühlen.
Das Leitbild der Schule basiert auf vier Säulen: Lernen zusammenzuleben, Lernen wissen zu erwerben, Lernen zu handeln und Lernen für das Leben. Wertschätzenden und respektvollen Umgang mit anderen, erfahren die Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen der Schule. Beispielhaft konnte dieser Eindruck in der Schulhund-AG, der Bienen-AG, im Schulsanitätsdienst und bei weiteren Angeboten gewonnen werden.
„Wir sind als Schule schon sehr gut. Das heißt nicht, dass wir nicht noch besser werden können“, ergänzt Christa Keßler.

Weitere Informationen zur beeindruckenden Schulkultur des Marion-Dönhoff-Gymnasiums und andere kommmitmenschen finden Sie unter: www.kommmitmensch.de.

 

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news-414 Fri, 18 Jan 2019 13:53:29 +0100 Dächer sicher von Schneelast befreien https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/daecher-sicher-von-der-schneelast-befreien/cache/no/ Helferinnen und Helfer mit Sicherheitsmaßnahmen schützen 

Wer Schnee auf Dächern räumt, sollte unbedingt auf eine fachgerechte Absturzsicherung achten. Was ist zu beachten, damit die Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, Hilfeleistungsorganisationen, Bundeswehr, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von entsprechenden Firmen und Privatpersonen sicher sind bei ihrer Arbeit auf den Dächern? Die gesetzliche Unfallversicherung gibt dazu Tipps und weiterführende Informationen.

Wird die Schneedecke auf einem Dach zu schwer, ist die Statik des Gebäudes gefährdet. Um einer möglichen Einsturzgefahr zuvorzukommen, werden die Dächer geräumt. Ob eine Räumung geboten ist, ist  ist durch eine fachkundige Person anhand von Statik, Zustand des Gebäudes und Gewicht der Schneelast zu prüfen. Bei der direkten Ermittlung der Schneelast hilft ein Schneemessrohr. Dabei wird mit einem Rohr eine Schneemenge ausgestochen, gewogen und als Flächenlast umgerechnet.

Nachdem der Eigentümer bzw. Gebäudebetreiber so ermittelt hat, ob eine Schneeräumung erforderlich ist, müssen die verantwortlichen Einsatzkräfte vor Beginn der Arbeiten ein Räumkonzept und eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Eine Person mit hierfür ausreichenden Kenntnissen sollte dann die Räumarbeiten koordinieren und überwachen.

„Eine gute Vorbereitung ist das A und O für einen sicheren Einsatz“, sagt Martin Sobottke von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). „Ebenso wichtig ist eine gute Kommunikation aller Beteiligten und die Identifizierung möglicher Gefahrenquellen. Ein besonderes Augenmerk muss auf die Absturzgefahr und entsprechende Schutzmaßnahmen gelegt werden.“

 

Worauf müssen Einsatzkräfte achten?

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, muss Folgendes geprüft werden.

•           Wie sehen die Wetterprognosen aus? Ist weiterer Schneefall angekündigt?

•           Welche Arbeitsmittel werden auf der Dachfläche benötigt?n Wie können sie dorthin 
            transportiert werden?

•           Wie weit erhöht sich die Last auf dem Dach durch die Einsatzkräfte und ihr Material?

•           Gibt es einen sicheren Zugang zur Dachfläche?

•           Gibt es sichere Abwurfstellen für den Schnee?

•           Wie sehen die Absturz- und Durchsturzsicherungsmaßnahmen für die Einsatzkräfte aus?

 

Auf Flachdächern sollten die Einsatzkräfte möglichst durch eine Umwehrung gesichert sein. Ist diese nicht vorhanden und es besteht Absturzgefahr, müssen die Einsatzkräfte durch persönliche Schutzausrüstungen gesichert werden. An Steildächern müssen temporäre Auffangeinrichtungen eingerichtet werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss ebenfalls eine Sicherung durch persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz erfolgen. Dazu müssen geeignete Anschlageinrichtungen, möglichst am Dachfirst, montiert werden oder mit einem Kran oder der Drehleiter der Feuerwehr geschaffen werden.

 

 

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news-413 Mon, 07 Jan 2019 12:59:56 +0100 Mit Trainingstool den inneren Schweinehund überwinden https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mit-trainingstool-den-inneren-schweinehund-ueberwinden/cache/no/ "Im neuen Jahr möchte ich mehr für meine Gesundheit tun und regelmäßig für meine Fitness trainieren.“ Gute Vorsätze wie diese haben viele Menschen zum Jahresbeginn. Damit es nicht nur beim guten Willen bleibt, weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz auf ihr umfassendes Fitness- und Sporttrainingsangebot im Internet hin. „Das für Feuerwehrangehörige entwickelte Trainingstool eignet sich hervorragend auch für Übungen im heimischen Wohnzimmer“, betont Sportwissenschaftlerin Heike Stanowski.  Übungen mit dem Fitnessband und Kräftigungstraining mit dem eigenen Körper werden ebenso vermittelt wie Dehn- und Mobilisierungsübungen für Bauch, Beine und Po. Zahlreiche Videoclips mit bebilderten Übungsbeschreibungen zeigen anschaulich Trainingseinheiten und Möglichkeiten zum Nachmachen. Auch Trainingspläne lassen sich individuell zusammenstellen. Zum Trainingstool geht es hier .

 

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news-412 Fri, 21 Dec 2018 11:39:33 +0100 29.260 Tage für die Unfallkasse tätig https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/29-260-tage-fuer-die-unfallkasse-taetig/cache/no/ Drei langjährige Beschäftigte der Unfallkasse Rheinland-Pfalz  wurden in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet: Für Ursula Eichberg aus Nickenich, Gerlinde Weidner-Theisen aus Mendig und Günther Thelen aus Burgbrohl beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Geschäftsführer Manfred Breitbach und seine Stellvertreterin Klaudia Engels bedankten sich bei ihnen für die langjährige Zusammenarbeit. „Sie alle sind bereits mehrere Jahrzehnte  hier tätig. Insgesamt haben Sie 29.260  Tage für die Unfallkasse gearbeitet“, hob Manfred Breitbach hervor. „Und Sie alle waren in Querschnittsaufgaben eingebunden.“

 

Ursula Eichberg war 44 Jahre bei der Unfallkasse tätig, davon neun in der Personalabteilung und 35 in der Abteilung Prävention, wo sie viele Jahre das Referat Assistenz der Abteilung leitete. „Ursula Eichberg ist die Seele der Abteilung. Wir werden sie sehr vermissen“, war die einhellige Meinung der Kolleginnen und Kollegen aller Altersstufen. Als besonderes Abschiedsgeschenk erhielt sie von der Abteilung ein Fotobuch mit persönlicher Widmung. „Mir hat die Arbeit immer großen Spaß gemacht, sagte sie.“ Durch abteilungsübergreifende Tätigkeiten hatte ich Kontakte zu vielen Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Unfallkasse.“

Abteilungsübergreifend arbeitete auch Gerlinde Weidner-Theisen, die seit 46 Jahren in der Unfallkasse beschäftigt ist. Nach dem Beginn ihrer Tätigkeit in der Abteilung Prävention engagierte sie sich als Assistentin der Geschäftsführung, bevor sie in die heutige Stabsstelle Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit wechselte, wo sie mehr als 20 Jahre tätig war.

„Meine Arbeit hat mir große Freude bereitet. Dazu zählten unter anderem die Seminare für Schülerzeitungsredaktionen und die Projekte Gelbe Füße und Sicher zur Schule“, so Gerlinde Weidner-Theisen. Neben ihrer Tätigkeit für die Mitgliederzeitschrift ampel wirkte sie auch im Verkehrsforum Rheinland-Pfalz und in der Kinderunfallkommission Kaiserslautern mit.

 

Währenddessen wird sich der Dritte im Bunde, Günther Thelen, künftig häufiger die Wanderschuhe schnüren, um mit seiner Frau auf Tour zu gehen, verriet er. Der stellvertretende Leiter des Referates  Informationstechnologie (IT) begann 1975 seine Ausbildung zum Unfallsachbearbeiter in der jetzigen Unfallkasse. 1982 gehörte er zu den ersten Mitarbeitern in der EDV der Unfallkasse. Für den 59-Jährigen beginnt jetzt die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Und die wird er unter anderem auch mit Gartenarbeit verbringen.

 

 

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news-410 Fri, 14 Dec 2018 07:56:00 +0100 Mal- und Zeichenwettbewerb: Schulkinder in Andernach ausgezeichnet https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mal-und-zeichenwettbewerb-schulkinder-in-andernach-ausgezeichnet/cache/no/ Unfallkasse und Bildungsministerium Rheinland-Pfalz: Präventionsthemen ideenreich zu Papier gebracht

Strahlende und erwartungsvolle Gesichter bei der Preisverleihung zum Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“. 3.502 Sechstklässler aus 116 rheinland-pfälzischen Schulen beteiligten sich in diesem Jahr am Wettbewerb, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz jährlich mit Unterstützung des Bildungsministeriums für allgemeinbildende Schulen ausschreibt. Gemeinsam mit leitendem Ministerialrat Bernhard Bremm zeichnete Klaudia Engels, stellvertretende Geschäftsführerin der Unfallkasse, die Hauptgewinnerinnen und -gewinner mit einer Urkunde, einem Geldpreis sowie einem Buch aus. „Die Preisverleihung am Ende des Jahres gehört für mich zu den schönsten Veranstaltungen“, hob Klaudia Engels hervor. „Der Wettbewerb hat das wichtige Thema Prävention in den Unterricht getragen. Ihr wisst, wie gefährlich das Handy oder Alkohol am Steuer sind oder welche Gefahren drohen, wenn man bei roter Ampel über die Straße läuft. Viele Bilder zeigen auch, wie man es besser machen sollte“, richtete sich Klaudia Engels an die Schülerinnen und Schüler.

Die Kinder waren auf Einladung der Unfallkasse mit ihren Eltern und Lehrpersonen nach Andernach gekommen. Während der Feier hatten sie Gelegenheit, ihre prämierten Gemälde vorzustellen.

„Viel Liebe zum Detail und Kreativität stecken die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr in ihre ‚Einfälle gegen Unfälle‘. Dabei sind wieder ganz bemerkenswerte Ideen rausgekommen, die mahnen, warnen und damit einen Beitrag zur effektiven Unfallprävention und dem Gesundheitsschutz liefern. Aus den Kunstwerken der Schülerinnen und Schüler leitet sich dabei auch für uns Erwachsene viel Lehrreiches ab. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden und gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich“, so Bernhard Bremm.

Auch in diesem Jahr überraschte die Unfallkasse drei Schulen für ihr besonderes Engagement mit einem Sonderpreis für die Schulgemeinschaft:

  • Förderschule St. Martinus-Schule in Reinsfeld
  • Realschule plus in Saarburg
  • St.-Franziskus-Gymnasium in Kaiserslautern

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler dürfen sich über einen Buchpreis freuen, der ihnen über ihre Schule zugestellt wird. Alle Kinder, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, erhalten von der Unfallkasse einen kleinen Anerkennungspreis.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb

Der Wettbewerb erfreut sich bereits seit 1982 großer Beliebtheit. Über 100.000 Kinder befassten sich in dieser Zeit in ihren Bildern mit den unterschiedlichsten Präventionsthemen. Die Ausschreibungsunterlagen für den nächsten Wettbewerb gehen den Schulen nach den Sommerferien 2019 zu. Zeitgleich können die Unterlagen dann auch im Internet  heruntergeladen werden.

Die Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie hier.

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