Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Sat, 22 Feb 2020 02:36:46 +0100 Sat, 22 Feb 2020 02:36:46 +0100 news-455 Mon, 17 Feb 2020 07:49:56 +0100 „Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“: https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/nichts-schuetzt-mehr-als-die-aufmerksamkeit/cache/no/ „Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“: Unter diesem Motto gestaltete Klára Mayer, Studentin der Hochschule Mainz, ein aufsehenerregendes Motiv zum Thema Verkehrssicherheit – und belegte den ersten Platz beim Plakatwettbewerb der  Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). Anlass des Wettbewerbs war die erschreckende Unfallbilanz 2018:
3.275 Menschen verloren ihr Leben auf deutschen Straßen – 310 davon waren auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause.

„Das Plakat von Klára Mayer erzielt durch seine Absurdität eine hohe Aufmerksamkeit. Die überspitzte Darstellung verdeutlicht hervorragend das eigentliche Thema, wobei die unprofessionelle Verpackung der Figur diesen Eindruck noch steigert“, lautet die Beurteilung der Jury. „Es wird offensichtlich, dass alles in Kauf genommen wird, nur um weiterhin `online´ zu sein.“

Klára Mayer, Studentin im ersten Semester, kam aus eigener Erfahrung auf ihr surreal anmutende Plakatmotiv: „Wenn ich durch die Straße laufe, sehe ich überall nur Handys. Selbst auf dem Fahrrad haben manche Leute das Handy in der Hand, im Auto sehe ich auch unglaublich viele. Es spielt leider immer eine große Rolle auf der Straße“, sagt sie.

Neben ihr wurden Eric Reh (Hochschule für Gestaltung Offenbach) und Sven Wang (Hochschule Düsseldorf) für ihre Plakatentwürfe ausgezeichnet. Die Berufsgenossenschaft hatte Studierende der Fachrichtungen Grafikdesign, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign eingeladen, ihre Ideen zur Verkehrssicherheit gestalterisch aufzubereiten und als Motive für Arbeitsschutzplakate einzusenden.

Eine Bildergalerie mit eingereichten Entwürfen gibt es online unter www.arbeitsschutzplakate.de.

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news-453 Thu, 16 Jan 2020 15:38:12 +0100 „Clever mit dem Bus fahren“: Seminare für Lehrkräfte https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/clever-mit-dem-bus-fahren-seminare-fuer-lehrkraefte/cache/no/ Damit das Fahren mit dem Bus sicherer wird:  Jugendliche für die Schulbusbegleitung ausbilden 

Nur selten sind Schülerinnen und Schüler auf die Busfahrt zur Schule gut vorbereitet. Durch Drängeln und Streitereien an der Haltestelle und im Bus kommt es immer wieder zu Unfällen.
Das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus sollte daher geschult und geübt werden. Unter dem Motto BusSchule – „Clever mit dem Bus fahren“ bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz Seminare für Lehrkräfte von weiterführenden Schulen an, die speziell auf die Ausbildung von Busbegleitungen ausgerichtet sind.  Die Teilnehmenden werden darin vorbereitet, in Eigenregie an ihren Schulen Kinder und Jugendliche zu Schulbusbegleiterinnen und -begleitern auszubilden.

Lehrkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz nahmen zuletzt wieder an der eintägigen Qualifizierungsmaßnahme „Schulbusbegleitung: Wie bilde ich aus?“  in Theorie und Praxis teil. Ein von der DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH zur Verfügung gestellter Bus mit Fahrer sorgte dafür, dass gleich vor Ort wertvolle Erkenntnisse in der Praxis vermittelt werden konnten. Nicht nur die Testfahrt mit angekündigter und kontrollierter Vollbremsung machte deutlich: Richtiges Verhalten beim Fahren mit dem Bus will gelernt sein. Im theoretischen Teil erhielten die Teilnehmenden u. a. Informationen über Rahmenbedingungen und notwendige Voraussetzungen für die Ausbildung eines Schulbusdienstes, sowie ein in der Praxis erprobtes Fortbildungskonzept an die Hand.

Interessierte Schulen bzw. Lehrkräfte haben im November diesen Jahres wieder die Gelegenheit sich kostenfrei in punkto Schulbusbegleitdienst bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz fortbilden zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-452 Tue, 07 Jan 2020 07:52:15 +0100 Notfall in der Kita: Unfallkasse erweitet Kostenübernahme für Ausbildung der Ersthelfenden https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/notfall-in-der-kita-unfallkasse-weitet-kostenuebernahme-fuer-ausbildung-der-ersthelfenden/cache/no/ Eine schnelle und fachgerechte Erstversorgung in Notfällen ist in allen Arbeitsbereichen wichtig – insbesondere in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dazu gehört auch, dass es eine ausreichende Anzahl ausgebildeter Ersthelferinnen und Ersthelfer gibt.

Schon seit Jahren übernimmt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz für alle Lehrkräfte, PES-Kräfte (PES =  Personalmanagement im Rahmen erweiterter Selbstständigkeit) und pädagogische Fachkräfte in den Schulen des Landes die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung.

Im Mai 2019 wurde die Finanzierung zudem auf Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Studienseminaren ausgeweitet. Jetzt sollen auch die Kitas profitieren: Die Vertreterversammlung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz hat beschlossen, zum 1. Januar dieses Jahres die Kosten der Erste-Hilfe-Qualifizierung auch für das gesamte Erziehungspersonal in Kindertageseinrichtungen zu übernehmen. Bislang wurden die Erste-Hilfe-Ausbildungskosten für 70 Prozent der festangestellten pädagogischen Fachkräfte übernommen

„Durch die Finanzierung der Unfallkasse ist schon jetzt eine im bundesvergleich beispielhafte Sicherung der Erstversorgung in rheinland-pfälzischen Schulen gewährleistet“, erklärt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Diese Vorreiterrolle wird in dem Bewusstsein eingenommen, dass insbesondere bei der Betreuung und Fürsorge der besonders schutzbedürftigen Gruppe der Kinder und Jugendlichen eine eventuell lebensrettende Erstversorgung nicht an der Finanzierung von Ersthelferkursen scheitern darf.“

Er freue sich, dass die Erste-Hilfe-Qualifizierung jetzt auf alle Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen ausgeweitet werden könne. Zumal die Unfallkasse auch schon die Kosten der Erste-Hilfe-Ausbildung für alle Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie für PES-Kräfte und pädagogische Fachkräfte übernehme.

In Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder sollte mindestens eine Ersthelferin bzw. ein Ersthelfer je Gruppe zur Verfügung stehen. Die Zahl und die Ausbildung der Ersthelfenden sind in den „Grundsätzen der Prävention“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geregelt.

 

 

 

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news-451 Fri, 20 Dec 2019 15:58:53 +0100 Präventionsthemen ideenreich zu Papier gebracht https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/preisverleihung-muz-2019/cache/no/ Wettbewerb der Unfallkasse und des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz prämiert seit 37 Jahren kreative „Einfälle gegen Unfälle“ Schon seit 1982 macht sich der Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“ für Sicherheit und Gesundheitsförderung stark. In dieser Zeit haben sich mehr als 103.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz alljährlich mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums für allgemeinbildende Schulen ausschreibt. news-450 Wed, 27 Nov 2019 12:51:31 +0100 Jugend trainiert für Olympia und Paralympics https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/jugend-trainiert-fuer-olympia-und-paralympics/cache/no/ Rheinland-pfälzische Schulmannschaften siegreich Die erfolgreichsten rheinland-pfälzischen Schulmannschaften des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ und des Rhein-Main-Donau-Schulcups trafen sich jetzt auf Einladung des Bildungsministeriums zur Siegerehrung in den Räumlichkeiten der Unfallkasse in Andernach. news-448 Fri, 15 Nov 2019 09:27:00 +0100 So macht’s die Feuerwehr https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/so-macht-s-die-feuerwehr/cache/no/ Praxishilfen fördern die Präventionsarbeit in den Feuerwehren Unfälle, Brandbekämpfung, Rettung von Menschen aus Gefahrensituationen: Die Einsätze von Feuerwehrangehörigen sind vielseitig und bedrohen nicht selten die Gesundheit und das Leben der Einsatzkräfte. Regelmäßige Unterweisungen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz sind deshalb eine wichtige Voraussetzung. Mit dem Projekt „So macht’s die Feuerwehr” stellt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz Praxishilfen für Unterweisungen im Feuerwehrdienst zur Verfügung, mit denen auch die kleinste Einheit aller freiwilligen Feuerwehren im Land erreicht werden sollen. Jetzt ist die neueste Praxishilfe online – diesmal zum Thema „Sichern von Einsatzstellen im Verkehrsraum“.

Im Feuerwehrportal der Homepage der Unfallkasse gibt es die Handlungshilfen Schwarz auf Weiß zum Downloaden, mit im Paket ein anschauliche, kleine Unterweisungshilfe in  „Schiebefilmtechnik“. Im neuen Video „Verkehrsraum sichern“ bekommen es Wehrführer Sommer und seine Feuerwehreinheit mit einem Unfall zu tun: Ein Auto ist bei nasser Witterung gegen einen Baum gerutscht. Bis ins kleinste Detail wird erklärt, worauf die Einsatzkräfte Anna und Thomas bei der Absicherung der Unfallstelle zu achten haben. 

Mit dem gut dreiminütigen Video und der dazugehörigen „Unterrichtsvorlage“ zur Vorbereitung und Durchführung praktischer Übungen veröffentlicht die Unfallkasse bereits die siebte Praxishilfe für die Feuerwehren im Land. In der Reihe wurden bisher unter anderem schon der sichere Umgang mit Hilfsmitteln der Feuerwehr zur Rettung und zum Transport, die sichere Entnahme von Löschwasser und das sichere Bewegen von Lasten anschaulich erläutert. Die Themen sind kurzweilig und leicht eingängig in „Wischtechnik“ aufbereitet und regen mitunter zum Schmunzeln an. Trotz aller Unterhaltsamkeit werden dabei sowohl wesentliche Aspekte aus dem Bereich Sicherheit und Gesundheit als auch einsatztaktische Belange anschaulich transportiert. Schließlich fördern die Lernmaterialien die Präventionsarbeit in den Feuerwehren. 

„So macht’s die Feuerwehr“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Unfallkasse und des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz, unterstützt von der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz und der Unfallkasse Saarland.

Zu finden sind die Praxishilfen unter dem Link:

ukrlp.de/so-machts-die-feuerwehr (Webcode: f866)

 

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news-447 Wed, 30 Oct 2019 12:58:38 +0100 Saskia Ruschig ist die Beste https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/saskia-ruschig-ist-die-beste/cache/no/ Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz als Beste des Bachelorstudiengangs ausgezeichnet „Herzlichen Glückwunsch, es darf gefeiert werden“: Unter diesem Motto stand der Festakt zur Verabschiedung der rund 100 Absolventinnen und Absolventen, die an der Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Bad Hersfeld den Bachelorstudiengang abgeschlossen haben.  Saskia Ruschig, Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Absolventin des Studiengangs Sozialversicherung, Schwerpunkt Unfallversicherung, hatte an diesem Abend besonderen Grund zum Feiern: Sie wurde als Jahrgangsbeste ausgezeichnet.

Erfreut und beeindruckt von ihren hervorragenden Leistungen zeigten sich auch  Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und Benjamin Heyers, Leiter der Zentralabteilung, als sie Saskia Ruschig zu ihrem Erfolg gratulierten und ihr einen Blumenstrauß überreichten. Die prachtvoll geschmückte Schilde-Halle bot den zahlreichen Gästen und Begleitpersonen einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten und Übergabe der Urkunden und Zeugnisse.

Saskia Ruschig, die nun den akademischen Grad des Bachelor of Arts tragen darf, ist nun bei der Unfallkasse als Schwerfall-Sachbearbeiterin für Berufskrankheiten in der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung tätig.

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news-446 Tue, 29 Oct 2019 11:06:00 +0100 Bessere Absicherung für Feuerwehrangehörige https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/bessere-absicherung-fuer-feuerwehrangehoerige/cache/no/ Gute Nachrichten für die Feuerwehr: Auch Angehörige von Alters- und Ehrenabteilungen, die an Einsätzen und Übungen teilnehmen, können Unterstützungsleistungen erhalten. Das besiegelten der rheinland-pfälzische Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, der Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Manfred Breitbach, und der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes in Hoppstädten-Weiersbach. Gemeinsam unterzeichneten sie eine geänderte und novellierte Kooperationsvereinbarung mit den entsprechenden Richtlinien für den Entschädigungsfonds.

Eine Maßnahme, die Manfred Breitbach sehr begrüßte: „Dank der Unterstützung des Innenministeriums erhalten nun auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen der freiwilligen Feuerwehren eine umfassende Absicherung. Dies ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung an die Feuerwehren und freut mich sehr.“

Frank Hachemer betonte: „Freiwillige Feuerwehrangehörige machen ihren Job stets gewissenhaft und gehen mit Vorsicht an die Arbeit. Falls trotzdem mal etwas passiert, auch bei einer Vorerkrankung, werden die Betroffenen nicht im Regen stehen gelassen.”

Die gesetzliche Unfallversicherung betreut Feuerwehrangehörige und entschädigt, wenn der Gesundheitsschaden im ursächlichen Zusammenhang mit der Tätigkeit in der freiwilligen Feuerwehr steht. Problematisch kann es hier bei bestehenden Vorerkrankungen werden. Angehörige der freiwilligen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz und ihre Hinterbliebene erhalten seit dem 1. Juli 2014 auch Unterstützungsleistungen bei Unfällen und Schäden, die die gesetzliche Unfallversicherung nicht abdeckt. Durch den Fonds sind auch solche Unfälle und Schäden der Ehrenamtlichen abgesichert, die nicht im ursächlichen Zusammenhang mit dem Feuerwehreinsatz stehen. Der Fonds soll der besonderen Kausalitätsproblematik im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren Rechnung tragen.

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news-445 Thu, 24 Oct 2019 21:06:51 +0200 3.362 Einfällen gegen Unfälle auf der Spur https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/einfaellen-gegen-unfaelle-auf-der-spur/cache/no/ Wo sonst Sport getrieben wird, liegen den Menschen heute kleine Kunstwerke zu Füßen: Bilder, wohin das Auge auch blickt. Die kreativen Arbeiten stammen allesamt von Sechstklässlern aus ganz Rheinland-Pfalz, die sich an der diesjährigen Ausgabe des Wettbewerbs „Einfälle gegen Unfälle“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz beteiligt haben. Und in der Sporthalle der IGS Pellenz in Plaidt hatte sich nun die Jury eingefunden, um die versammelten Ergebnisse unter die Lupe zu nehmen.
Schon seit 1982 macht sich der Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“ für Sicherheit und Gesundheitsförderung stark. In dieser Zeit haben sich mehr als 103.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt. In diesem Jahr waren es 3.662 Sechstklässler aus 119 rheinland-pfälzischen Schulen, die ihre Ideen kreativ zu Papier gebracht haben.

Gefährliche Alltagssituationen im Blick
Der Wettbewerb trägt das wichtige Thema Prävention und die Kampagne kommmitmensch in den Unterricht, mit dem Ziel, dass Sicherheit und Gesundheit als Werte fest im schulischen, privaten und auch im beruflichen Alltag verankert werden. So ist Einfallsreichtum gefragt, wenn sich die jungen Künstlerinnen und Künstler mit gefährlichen Alltagssituationen auseinandersetzen und auf originelle Weise Möglichkeiten für mehr Sicherheit und Gesundheit aufzeigen. Und auch diesmal zeigen die eingesendeten Bilder: Die Schülerinnen und Schüler sind sich der Risiken und Gefahren, denen sie täglich im Straßenverkehr, in der Schule, zu Hause oder beim Spielen ausgesetzt sind, sehr bewusst. Sie wissen, wie gefährlich das Handy oder Alkohol am Steuer sind oder welche Gefahren drohen, wenn sie bei roter Ampel über die Straße laufen. Viele der Bilder zeigen auch, wie man es besser machen sollte.

Kategorien in drei Schularten
Einen ganzen Vormittag brauchte Jördis Gluch von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Unterstützung einiger Siebtklässler der IGS Pellenz, um alle Kunstwerke in drei nach Schulart aufgeteilten Gruppen – Förderschulen, Realschulen plus sowie IGS und Gymnasien – auf dem Sporthallenboden auszulegen. Einen Vormittag später hat nun die Jury die Qual der Wahl: Ihr kommt die schwierige Aufgabe zu, aus den 3.662 Einsendungen die Bilder für die Buch- und Hauptpreise auszusuchen. Weitere Bilder werden zudem im Wandkalender 2019/2020 verewigt.

Neben sechs Lehrkräften verschiedener rheinland-pfälzischer Schulen und 13 Siebtklässlern der IGS Pellenz ist auch Dr. Klaus Sundermann vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium in der Jury vertreten. Als Teil der acht Kinder-Erwachsenen-Teams schreitet er geduldig die langen Bilderreihen ab, um sich aus den Malereien und Zeichnungen seine Favoriten herauszupicken.
Jurymitglied Lena Ley, Schülerin der IGS Pellenz, erklärt, worauf es ihr bei der Auswahl besonders ankommt: „Die Bilder müssen gut gezeichnet und die Schrift lesbar sein. Außerdem sollten die Bilder abwechslungsreich gestaltet sein.“ Der Inhalt spielt natürlich auch eine Rolle. „Die Botschaft muss rüberkommen“, ergänzt Lenas „Teamkollege“ Axel Eberhardt, seines Zeichens Lehrer des Max-von-Laue-Gymnasiums in Koblenz. Derweil fällt der Blick von Siebtklässler Philipp Hoffmann auf ein Bild, das einen Sportunfall beim Speerwurf darstellt. „Das Thema ist relativ selten“, findet er – schon deshalb nimmt er das Bild mit unter seine Favoriten. Seine Mitschülerin Luca Schultz hat sich unter anderem für eine Zeichnung entschieden, die ein Feuer auf dem Herd zeigt. „Das ist etwas, was sehr schnell im Alltag passieren kann“, sagt sie.

Vorerst Geheimsache
Nach einer Weile sind die Favoriten der ersten Gruppe ausgewählt und werden separat ausgelegt. „Die sind auf jeden Fall preisverdächtig“, befindet Jurymitglied Rosi Nichell, Lehrerin der Mainzer Windmühlenschule. Gemeinsam diskutiert die Jury nun, welches der Bilder welchen Preis verdient hat. Die Abstimmung für den ersten Preis fällt dabei relativ klar aus. Damit steht nach wenigen Minuten das erste Siegerbild fest – doch weiter verraten werden soll an dieser Stelle noch nichts. Schließlich müssen alle Preisträgerinnen und Preisträger und auch die Siegerschulen vorerst noch geheim bleiben. Verraten werden darf aber schon dies: Die diesjährige Preisverleihung des Wettbewerbs „Einfälle gegen Unfälle“ findet am Freitag, 20. Dezember, am Sitz der Unfallkasse in Andernach statt.

 

 

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news-443 Fri, 18 Oct 2019 13:34:47 +0200 „Tea(m) Time“ hilft Pflegenden im Umgang mit hoher Arbeitsbelastung https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/tea-m-time-hilft-pflegenden-im-umgang-mit-hoher-arbeitsbelastung/cache/no/ Landeskrankenhaus (AöR) entwickelt Projekt „Tea(m) Time“ in Kooperation mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz – Arbeitsministerium fördert Ausweitung  

Die Arbeitsbelastung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Krankenhäusern ist sehr hoch. Besonders Pflegende sind betroffen und auch hohem psychischen Druck ausgesetzt. Um derartige Belastungen am Arbeitsplatz zu erfassen und um sie einzudämmen, hat das Landeskrankenhaus (AöR) in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz das Konzept Tea(m) Time entwickelt. Das bereits von der DAK ausgezeichnete Projekt, das an mehreren Standorten des Landeskrankenhauses erfolgreich im Einsatz ist, soll dank der Unterstützung des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums nun auch Pflegenden an anderen Krankenhäusern im Bundesland zugutekommen.

"Psychische Belastungen angemessen berücksichtigen"
Damit haben Pflegeteams in Krankenhäusern aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Konzept und die Methode Tea(m)Time anzuwenden und in die Praxis zu implementieren. 
Bei der Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt im Konferenzzentrum der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach sagte Arbeits- und Gesundheits-Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm: „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den Pflegeberufen, ist es wichtig, dass Beschäftigte in Krankenhäusern langfristig und gesund in ihren Berufen arbeiten können. Um passgenaue Maßnahmen einsetzen zu können, die eine nachhaltige Gestaltung gesunder und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zum Ziel haben, ist es grundlegend, dass arbeitsbedingte Belastungen umfassend erkannt und beurteilt werden und die Gefährdungsbeurteilung vollständig ist, also auch die psychischen Belastungen angemessen berücksichtigt.“ 

Pilotphase an sechs Standorten
Insgesamt 20 Teams an sechs Standorten des Landeskrankenhauses nahmen in der Pilotphase am Projekt teil. 80 Prozent der Mitarbeiter bewerten die gemeinsame „Auszeit“ als nützlich und vor allem als wirksam im Hinblick auf die Zusammenarbeit untereinander und das damit oft verbundene eigene Wohlbefinden am Arbeitsplatz. „Mit der Methode Tea(m)Time haben wir ein innovatives Konzept entwickelt, das einerseits langfristig die Gesunderhaltung von Pflegeteams fördert und anderseits psychischen Belastungen am Arbeitsplatz erfasst“, so Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses. Somit werde Tea(m)Time den Anforderungen des Arbeitsschutzes gerecht und leiste einen sehr guten Beitrag zur Gesundheitsförderung. 
In der Praxis bedeutet Tea(m) Time, dass Mitarbeiter eines Teams sich verbindlich alle drei bis vier Wochen für 30 bis 45 Minuten ihrer Gesundheit und ihrer Arbeitsbelastung zuwenden.

Rahmen zur dauerhaften Kommunikation
Der Vorgesetzte agiert als Moderator und unterstützt das Team einerseits darin, konkrete arbeitsbedingte Belastungen zu identifizieren sowie andererseits selbst Lösungen zu erarbeiten. Tea(m) Time stellt so einen Rahmen zur dauerhaften Kommunikation zur Verfügung, in dem Teilhabe, Mitentscheiden und damit auch Selbstwirksamkeit in Hinblick auf die Gestaltung der eigenen konkreten Arbeitsbedingungen zu Erfahrungen der Mitarbeiter werden. Über die Tea(m)Times werden die psychischen, aber auch physischen Belastungen der Mitarbeiter stetig abgebildet, dokumentiert und „nach oben“ kommuniziert. 

"Gutes Beispiel, von dem andere profitieren können"
„Aus Sicht der Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist die Tea(m) Time des Landeskrankenhauses ein vorbildliches Verfahren für die Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung“, sagte Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Mitarbeitende tauschen sich in regelmäßigen Workshops über die Belastungen am Arbeitsplatz aus und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze. Damit werden zugleich organisationsbezogene Ziele verfolgt, wie etwa Beteiligung der Mitarbeitenden und die Förderung von Sicherheit und Gesundheit. Dies sind wichtige Beiträge im Sinne einer guten Unternehmenskultur und auch der Präventionskampagne kommitmensch der gesetzlichen Unfallversicherung. Ein gutes Beispiel, von dem auch andere profitieren können“, betonte Breitbach.

 

 

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