Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Mon, 20 May 2019 01:09:00 +0200 Mon, 20 May 2019 01:09:00 +0200 news-426 Wed, 15 May 2019 09:27:42 +0200 kommmitmensch Film & Media Festival https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/kommmitmensch-film-media-festival/cache/no/ Film ab: Schüler, Studierende, Betriebe sind zur Teilnahme eingeladen

Pfiffige Ideen, Medien und gute Filme sind beim kommmitmensch Film & Media Festival der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zur A+A 2019 gefragt. Schülerinnen, Schüler, Studierende und Unternehmen sind eingeladen, eigene Videos und Medienproduktionen einzureichen, die für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sensibilisieren. „Ziel der Prävention der Unfallversicherung und damit auch der Kampagne kommmitmensch ist die Vision Zero: eine Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und ergänzt: „Die Kampagne möchte den Anreiz schaffen, mit Filmen der Vision Zero ein Stück näher zu kommen. Denn Filme können Emotionen ideal transportieren und dazu beitragen, das Bewusstsein zu verändern.“

Die aktuelle Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung zur Kultur der Prävention unter dem Titel „kommmitmensch“ setzt ganz bewusst auf den Einsatz von Film und Bewegtbild. Dazu wurde das kommmitmensch Film- und Medienfestival der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften ins Leben gerufen, das im Rahmen der Fachmesse A+A 2019 vom 5. bis 8. November in Düsseldorf stattfindet. Die A+A ist die größte internationale Messe für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

In vier Kategorien können bis zum 30. Juli 2019 Filme, Videos oder andere Medienformate eingereicht werden:

Dein Blick: Für Schüler, Schülerinnen und Auszubildende aus allen Bereichen

Mit dieser Kategorie sind vor allem junge Berufstätige – Auszubildende, Berufsschülerinnen und -schüler etc. – angesprochen, sich aus ihrer Perspektive dem Thema „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ zu nähern. Vom Handyvideo bis zum Projektfilm sollen hier Arbeiten ausgezeichnet werden, die einen frischen Blick auf die Realitäten der Arbeitswelt widerspiegeln und vor allem mit leicht verfügbarer Technik produziert wurden. Übrigens: Schülerinnen und Schülern jeden Schultyps können Filme einreichen!

Mit Sicherheit Kunst: Für Filmschaffende sowie Studierende von Film- und Medienhochschulen

Diese Kategorie richtet sich an professionelle Filmschaffende sowie an Studierende von Filmhochschulen und ähnlichen Institutionen. Sowohl die inhaltliche Komponente als auch das filmhandwerkliche und künstlerische Können spielen bei der Bewertung eine Rolle.

Fokus Betrieb: Für klein- und mittelständische Betriebe, die im bewegten Bild Arbeitsschutz demonstrieren

Diese Kategorie spricht Betriebe, Organisationen und Behörden an, die Filme primär für den Einsatz im eigenen Haus entwickelt haben. Ziel solcher Medienproduktionen soll es sein, im Rahmen von betrieblichen Schulungs- und Informationsprozessen die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu fördern und zu gewährleisten. Eigenproduktionen stehen im Fokus, Auftragsproduktionen werden aber ebenfalls zugelassen.

A+A Sonderpreis - Hauptsache sicher: Werbe- und Industriefilme für sicheres und gesundes Arbeiten

Diese Kategorie wendet sich an Aussteller der A+A 2019, die mit ihren Filmen Produkte und Lösungen für sicheres und gesundes Arbeiten bewerben und diese Filme besonders überzeugend als Kommunikationsmittel gestaltet haben.

Beiträge können bis zum 30. Juli 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Kampagnen-Website. In diesem Sinne: Film ab! Es winken tolle Gewinne.

Weitere Infos: www.kommmitmensch-festival.de

 

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news-425 Mon, 13 May 2019 16:48:50 +0200 Wirksame Qualifizierung mit wirtschaftlichen Verfahren https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/wirksame-qualifizierung-mit-wirtschaftlichen-verfahren/cache/no/ Mit jährlich über 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist die gesetzliche Unfall-versicherung als zweitgrößte nichtstaatliche Bildungsträgerin in der Erwachsenenbildung tätig. Das intensive Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen zahlt sich aus. Dies belegen die Ergebnisse des Benchmarking-Projektes „Wirksame Qualifizierung mit wirtschaftlichen Verfahren“, welche die DGUV nun vorgelegt hat. Insgesamt 14 Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand nahmen an diesem Projekt teil und erarbeiteten gemeinsam Handlungsempfehlungen, mit denen die Qualifizierungsarbeit noch wirksamer und effizienter gestaltet werden kann.

Insgesamt 19 Handlungsempfehlungen und eine Vielzahl von übergreifenden Aussagen wurden von den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern erarbeitet. Um die Umsetzung in den eigenen Häusern zu erleichtern, wurden die Empfehlungen mit konkreten Beispielen guter Praxis unterlegt. Hier sind die Erfahrungen der teilnehmenden Träger maßgeblich mit eingeflossen.
Die Grundlage für die Entwicklung der Handlungsempfehlungen waren neben verschiedenen Erhebungsinstrumenten auch die Untersuchung der Prozessabläufe in den teilnehmenden Trägern. Hierzu wurden zweitägige Workshops mit den jeweiligen Qualifizierungsexperten vor Ort in den Berufsgenossenschaften und den Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand durchgeführt. Auf diese Weise konnte das Projektteam tief in die Strukturen, Abläufe und Themen der Qualifizierungsbereiche eintauchen.

Um die Qualität und die Wirksamkeit der Qualifizierungsangebote zu messen, haben die Träger für den Zeitraum von 6 Monaten für ausgewählte Qualifizierungsmaßnahmen einen einheitlichen Evaluationsbogen genutzt. So wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt nach der Teilnahme und ein zweites Mal nach drei Monaten zu ihrer Bewertung des Seminars bzw. dem Online-Angebot und dem Lernerfolg befragt. Insgesamt 11.000 Teilnehmende haben an dieser Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse sind eindeutig: die Qualität und die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist überdurchschnittlich hoch. Dieses Ergebnis zeigt sich sowohl bei den klassischen Seminaren als auch im Bereich der Online-Qualifizierung.

Um während der Projektlaufzeit sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch in der Praxis relevant und umsetzbar sind, hat das Projektteam einen Expertenworkshop initiiert. In den Räumlichkeiten des IAGs in Dresden kamen fast 60 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Qualifizierung zusammen, um einen ersten Blick auf die Ergebnisse zu werfen. An verschiedenen Marktständen wurden die Themen von den Projektmitgliedern vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Rückmeldungen wurden von der Projektgruppe gesammelt und für die Weiterentwicklung der Ergebnisse genutzt.

Neben konkreten Handlungsempfehlungen wurden auch übergreifende Themen wie beispielsweise Kosten oder auch Qualifizierungsstrategien betrachtet. Bei den Strategien sind so zum Beispiel deutliche Unterschiede bei der Wahl des Lernortes oder auch eingesetzten Dozenten

Im Rahmen der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit hat sich das Projekt auch mit den Kosten der Qualifizierung beschäftigt. Hier wurden wesentliche Kostenblöcke identifiziert und miteinander verglichen. Auf diese Weise konnten die wesentlichen Kostentreiber identifiziert werden. Besonders interessant stellt sich auch der Vergleich mit anderen Bildungsanbietern dar. Für ausgewählte Qualifizierungsangebote hat das Projekt vergleichbare Angebote von anderen Bildungsanbietern ermittelt und mit den eigenen Kosten verglichen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Gesamtkosten der Unfallversicherungsträger pro Seminartag im Durchschnitt wesentlich geringer sind als die der externen Bildungsanbieter.

Diese und viele weitere interessante Ergebnisse finden Sie im Abschlussbericht des Projektes, welcher in Kürze im UV-Net veröffentlicht wird. Hier finden Sie auch die einzelnen Handlungsempfehlungen mit den Beispielen guter Praxis.

Bei Rückfragen können Sie sich an Diana Röttig, Referat Qualifizierung, Unfallkasse Rheinland-Pfalz, E-Mail d.roettig@spam protectukrlp.de oder an Maxi Rudwaleit, DGUV, E-Mail maxi.rudwaleit@spam protectdguv.de, wenden.

 


[1] Für Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand ohne Schülerinnen und Schüler und Studierende

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news-424 Thu, 25 Apr 2019 08:19:41 +0200 Maibaum aufstellen – aber sicher! https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/maibaum-aufstellen-aber-sicher/cache/no/ Steht der Maibaum erst, ist alles gut. Doch immer wieder kommt es beim Maibaumstellen zu Unfällen, die im schlimmsten Fall auch tödlich enden können. Das muss nicht sein: Wer Schutzmaßnahmen einhält und gut vorplant, kann Unfallrisiken deutlich reduzieren.

Schon vorab sollten mögliche Risiken am Aufstellort berücksichtigt werden. Dabei muss bereits klar sein, auf welche Art der Maibaum aufgestellt werden soll. Auf dieser Grundlage werden die Helferinnen und Helfer über die Gefahren und Besonderheiten des Maibaumstellens aufgeklärt. Ebenfalls vorab müssen die Arbeitsgeräte und auch der Maibaum selbst auf Schäden kontrolliert werden. Selbstverständlich sein sollte, dass die Helfenden die nötigen Kenntnisse haben, um die anfallenden Tätigkeiten – etwa Arbeiten mit Motorsäge oder Kran – sicher ausführen zu können. Bevor es losgeht, müssen dann noch Gefahrenbereiche gekennzeichnet und sichergestellt werden, dass Unbeteiligte nicht verletzt werden können.

Vielerorts wird der Maibaum mithilfe von „Schwalben“ gestellt. Dabei gilt: Die „Schwalben“ sollten stabil sein und dem Gewicht des Baumes standhalten können. Ein geringeres Unfallrisiko birgt das Aufstellen mit geeigneten Maschinen, etwa Traktoren mit Winden oder Anbaukräne. Hier muss auf eine gute Abstimmung des Maschinenbedieners und den Helferinnen und Helfern untereinander geachtet werden. Für die Standsicherheit des Maibaums ist die Befestigung am Baumfuß entscheidend. Die Befestigungen müssen alle entsprechend dimensioniert, dauerhaft und stabil sein. Auch nach der Maifeier muss ihre Sicherheit über das Jahr hinweg in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Und was ist, falls doch etwas passiert?

Wenn der Maibaum im Auftrag der Gemeinde aufgestellt wird, trägt die Gemeinde die Verantwortung für die Durchführung der Arbeiten im Sinne der geltenden Sicherheitsbestimmungen. Diejenigen Personen oder Vereinsmitglieder, die vorab von der Gemeinde den offiziellen Auftrag zum Maibaumstellen erhalten haben, sind auch gesetzlich unfallversichert, ebenso Angehörige der freiwilligen Feuerwehr, wenn sie im Rahmen eines offiziell angeordneten Feuerwehrdienstes beim Maibaumaufstellen tätig werden.

Weitere Hinweise zum sicheren Maibaumstellen hält das Informationsblatt „Maibaum aufstellen“, das Sie auf der Seite ganz unten finden.

 

 

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news-423 Mon, 15 Apr 2019 14:33:00 +0200 Erste-Hilfe-Kurse in der Lehramtsausbildung ermöglichen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/erste-hilfe-kurse-lehrerausbildung/cache/no/ Hubig: Unfallkasse zahlt Lehrgänge für alle Lehrkräfte an Schulen

„Im Notfall gilt es, schnell und kompetent zu helfen. An unseren Schulen in Rheinland-Pfalz sind wir hierbei bereits heute sehr gut aufgestellt: Rund 70 Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer sind in Erster Hilfe geschult. Bei der Ausbildung der Lehrkräfte ist die Unfallkasse unser wichtigster Partner. Ich freue mich deshalb, dass ich bei der Unfallkasse gleich auf offene Ohren gestoßen bin und wir gemeinsam eine gute Lösung finden konnten, was die Erste-Hilfe-Ausbildung der Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst angeht. Ich bedanke mich bei der Unfallkasse, dass die Kosten hierfür künftig übernommen werden“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Seit Jahren übernimmt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz für alle Lehrkräfte, PES-Kräfte und die pädagogischen Fachkräfte einer Schule die Kosten einer Ersten-Hilfe Ausbildung. Damit ist durch die Finanzierung der Unfallkasse eine im Bundesvergleich beispielhafte Sicherung der Erstversorgung in rheinland-pfälzischen Schulen gewährleistet. Das gemeinsame Ziel von Bildungsministerium und Unfallkasse ist, dass perspektivisch alle Lehrkräfte zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausgebildet werden können.

„Auch wenn wir deshalb angesichts des aktuellen Urteils des Bundesgerichthofes zur Ersten-Hilfe-Pflicht von Lehrerinnen und Lehrern im Sportunterricht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf haben, wollen wir ein Signal setzen und ab sofort auch die Kosten der Erstversorgungslehrgänge für Lehramtsanwärterinnen und -anwärter übernehmen,“ sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Man sei sich der Bedeutung der Ersten-Hilfe-Ausbildung sehr bewusst. Die Unfallkasse will mit dieser Maßnahme dazu beitragen, dass eine Erstversorgungslücke in Schulen nicht an der Finanzierung der Kurse scheitert. Die Unfallkasse ist die einzige bundesweit, die 100 Prozent der Erste-Hilfe-Lehrgänge für alle Lehrkräfte zahlt. Darüber hinaus sollen auch weiterhin Pädagogische Fachkräfte, Schulsekretärinnen und Schulsekretäre sowie Hausmeisterinnen und Hausmeister, sofern sie in die Erste Hilfe-Organisation der Schule eingebunden sind, ebenfalls qualifiziert sein.

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news-422 Fri, 05 Apr 2019 14:33:56 +0200 Unfallzahlen 2018 so gering wie nie https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/unfallzahlen-2018-so-gering-wie-nie/cache/no/ Unfallkasse setzt erfolgreiche Präventionsarbeit fort

2018 fiel die Zahl der jährlichen Unfallmeldungen bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz so gering aus wie nie zuvor. 82.619 Unfälle wurden im vergangenen Jahr in der Allgemeinen und in der Schülerunfallversicherung gemeldet. Im Vergleich mit dem Vorjahr sank die Zahl der gemeldeten Versicherungsfälle um 2,8 Prozent.

„Zurückgegangen sind insbesondere die Zahlen der Wegeunfälle mit 6,5 Prozent und der Schulunfälle um 4,5 Prozent. Einen deutlichen Anstieg verzeichneten wir jedoch bei Hauterkrankungen und Lärmschwerhörigkeiten. Sie gehören zu den 367 gemeldeten Berufskrankheiten“, so Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Die Hauterkrankungen stiegen vor allem in den Betriebsarten Kindertagesstätte und Krankenhaus. In den Kitas hing dies vor allem mit dem Anstieg der Beschäftigten zusammen.

Im Bereich der Allgemeinen Unfallversicherung, zu der unter anderem  Angestellte und Mitarbeitende im öffentlichen Dienst, private Pflegepersonen  und ehrenamtlich Tätige  gehören, wurden im vergangenen Jahr 15.774 Arbeits- und Wegeunfälle gemeldet.

In der Schülerunfallversicherung sanken die Unfallmeldungen um 2.782 auf 58.758. Die Wegeunfälle wiederum gingen von 5.239 auf 5.221 zurück. „Wir stellen fest, dass der Rückgang der Schulunfälle unter anderem mit dem kontinuierlichen Rückgang der Schülerinnen und Schüler korrespondiert“, so Breitbach.

Anlässlich einer Auswertung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) nahm die Unfallkasse Rheinland-Pfalz  die Fahrradunfälle in der Schülerunfallversicherung unter die Lupe. Denn laut DVR waren deutschlandweit im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, die mit dem Fahrrad- oder Kraftrad unterwegs waren. Tendenz steigend. „Im Vergleich zu den bundesweiten Daten fallen die Zahlen für unseren Zuständigkeitsbereich in Rheinland-Pfalz mit Blick auf Zweiradunfälle erfreulicherweise deutlich besser aus“, teilt Manfred Breitbach mit. „Dennoch: Jeder Fahrradunfall ist einer zu viel. Besonders, weil die Unfallfolgen gravierender Art sein können“, ergänzt er.

Die Analyse durch die Unfallkasse von 2014 bis 2018 macht deutlich: Im städtischen Bereich ereigneten sich mehr als doppelt so viele Fahrradunfälle wie im ländlichen Bereich. „Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass im ländlichen Raum, wo die Entfernung zwischen Schulen und Wohnort größer ist, eher Schulbusse genutzt werden“, gibt Breitbach zu bedenken.

Betroffen sind insbesondere Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen: Zwischen 2014 und 2018 wurden an Einrichtungen mit großer Schülerzahl und höherem Anteil an Radfahrerinnen und Radfahrern 3295 Fahrradunfälle gemeldet.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz wird daher ihre schon erfolgreichen Präventionsaktivitäten insbesondere im städtischen Raum forcieren. „Insbesondere werden wir uns an allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I richten und dabei die gute Partnerschaft mit der Landesverkehrswacht weiter ausbauen“, betont der Geschäftsführer der Unfallkasse. Ein Baustein werden Aktionen zur Fahrradsicherheit sein mit Schwerpunktthemen wie Fahrradhelme, Sichtbarkeit und Abbiegen.

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news-421 Wed, 03 Apr 2019 08:38:15 +0200 ADD: Sicherheit und Gesundheit aktiv gestalten https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/add-sicherheit-und-gesundheit-aktiv-gestalten/cache/no/ Das Kapital einer leistungsstarken Behörde sind gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Allerdings werden die Anforderungen der modernen Arbeitswelt immer anspruchsvoller, schneller und vielfältiger. Flexibilisierung und Digitalisierung des beruflichen Umfeldes bei gleichzeitig oft begrenzten personellen, zeitlichen und finanzieller Ressourcen stellen große Herausforderungen für die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dar. Diesen Herausforderungen zu begegnen und somit die Gesundheit und die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter am Arbeitsplatz langfristig zu bewahren, hat sich die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zum Ziel gesetzt. Unterstützt wird sie dabei von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

ADD-Präsident Thomas Linnertz unterzeichnete gemeinsam mit Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, eine Kooperationsvereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). „Ich freue mich, dass wir für dieses Projekt in der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einen starken Partner gefunden haben, der uns mit seinem Fachwissen unterstützt“, so der ADD-Präsident bei der Unterzeichnung. Manfred Breitbach hob hervor, wie wichtig im heutigen beruflichen Umfeld ein Gesundheitskonzept sei.

Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt zwei Jahre und beinhaltet die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der ADD. Dabei werden die bisherigen gesundheitsfördernden Maßnahmen weiterentwickelt und eine geeignete Organisationsstruktur für Sicherheit und Gesundheit etabliert. In einem kontinuierlichen Prozess, der verschiedene Gesundheitsthemen aufgreift und bearbeitet, sollen gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen weiterentwickelt werden.
Eine Steuerungsgruppe wird die Ziele des BGM-Programms in der ADD erarbeiten, die Ist-Analyse organisieren sowie konkrete Maßnahmen entwickeln.

 

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news-420 Wed, 06 Mar 2019 08:30:22 +0100 Häusliche Pflege: Auf Selbstsorge und Versicherungsschutz achten https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/haeusliche-pflege-auf-selbstsorge-und-versicherungsschutz-achten/cache/no/ Die Pflege eines Angehörigen kann eine erfüllende Aufgabe sein, ist aber auch mit vielen Herausforderungen verbunden: Der Alltag und eventuell auch die Berufstätigkeit müssen neu organisiert werden, manchmal treten finanzielle Probleme auf oder es fehlen Ansprechpersonen. Hinzu kommt, dass Menschen, die Angehörige pflegen, auch ihre eigene Gesundheit nicht vergessen dürfen, denn sie sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Die Belastungen können körperliche, psychische, soziale, finanzielle oder auch zeitliche Ursachen haben. Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders auf die Belastungen. Unterstützung gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz als gesetzliche Unfallversicherung: Zum einen durch den Versicherungsschutz für pflegende Angehörige und zum anderen durch diverse Ratgeber, die die Organisation des Pflegealltags erleichtern können.

Achten Sie auf den Versicherungsschutz

Wer einen pflegebedürftigen Menschen in seiner häuslichen Umgebung pflegt, kann dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Versichert sind pflegende Angehörige, die hilfebedürftigen Menschen zum Beispiel bei der Haushaltsführung und Selbstversorgung,  als auch bei der Gestaltung des Alltagslebens helfen, zum Beispiel beim Baden, Anziehen oder beim Essen. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass die Pflege in häuslicher Umgebung und nicht erwerbsmäßig erbracht wird. Zudem muss die oder der Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad 2 im Sinne des Sozialgesetzbuches haben und der Pflegeumfang mindestens zehn Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage, betragen. Auch auf dem direkten Weg zum oder vom Ort der Pflegetätigkeit besteht Unfallversicherungsschutz. Dieser Schutz ist für die Versicherten beitragsfrei, die Kosten tragen die Kommunen.

Die Unfallversicherungsträger haben ganz aktuell einen Wegweiser für die häusliche Pflege erstellt. Die Broschüre mit dem Titel „Zu Hause pflegen – so kann es gelingen“ gibt anhand konkreter Beispiele einen ausführlichen Überblick über Handlungsmöglichkeiten, Hilfen und den Schutz der Unfallversicherung für Pflegepersonen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Angehörige die Pflege so organisieren können, dass sie selbst dabei gesund bleiben. 

Lassen Sie sich beraten!

Ein Schlüssel dazu ist die Selbstsorge. Selbstsorge bedeutet, dass jemand für seine geistige und körperliche Gesundheit sorgt – etwa indem sich Pflegende regelmäßig Zeit für sich nehmen, Sport- oder Entspannungskurse besuchen, Freundschaften pflegen und längerfristige Auszeiten bzw. Urlaub einplanen. Ein wichtiger Aspekt der Selbstsorge ist es auch, Unterstützung z. B. bei Pflegestützpunkten, zu finden. Eine individuelle Pflegeberatung kann helfen, den Alltag zu gestalten und ein Netzwerk aus Hilfsdiensten aufzubauen. Das wiederum schafft Freiraum für die pflegenden Angehörigen. Darüber hinaus gibt es Gesundheitsgefahren, mit denen sich Pflegende auseinandersetzen sollten, etwa Rücken- oder Gelenkschmerzen, die durch häufiges oder falsches Heben ausgelöst werden können. Die Broschüre gibt Tipps zum Thema Rückengesundheit und informiert auch über Hilfsmittel, die den Pflegealltag erleichtern.

Zu Hause pflegen – gesund bleiben!

Informative Hilfestellung bietet auch das zweimal im Jahr erscheinende Magazin für pflegende Angehörige „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!“, das von der Aktion „Das sichere Haus“ des Deutschen Kuratoriums für Sicherheit in Heim und Freizeit konzipiert und von der Unfallkasse herausgegeben wird. Mehr dazu hier.

Die Broschüren sowie weitere Informationen zum Versicherungsschutz und über Maßnahmen für die Gesundheit von pflegenden Angehörigen finden Sie hier. Pflegestützpunkte können den Flyer „Unfallversichert bei der häuslichen Pflege“ per E-Mail an bestellung@spam protectukrlp.de  auch in gedruckter Form anfordern.

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news-419 Tue, 19 Feb 2019 14:58:04 +0100 Bei närrischen Feiern gesetzlich unfallversichert? https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/bei-naerrischen-feiern-gesetzlich-unfallversichert/cache/no/ Mit der „fünften Jahreszeit“ stehen in vielen Betrieben und Einrichtungen Karnevalspartys auf dem Programm. Damit närrische Betriebsfeiern gesetzlich unfallversichert sind, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Darauf weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Blick auf die bevorstehenden jecken Tage hin.

„Es muss eine offizielle Feier sein, der auch Unternehmensleitung zugestimmt hat. Auch Organisatorisches, wie Ort und Zeitrahmen müssen abgestimmt sein“, sagt Jörg Zervas, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung. Es können auch nur einzelne Abteilungen feiern, jedoch muss der oder die Vorgesetzte bzw. eine Vertreterin, ein Vertreter teilnehmen. „Nicht versichert sind mitfeiernde Angehörige, ehemalige Betriebsmitglieder oder Gäste“, so Zervas.

Aufgepasst: Unfälle, die unter starkem Alkoholeinfluss verursacht werden, stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

 

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news-418 Wed, 13 Feb 2019 07:28:35 +0100 Projekt der Unfallkasse bei didacta: Neue Seminare für Kitas und Schulen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/projekt-der-unfallkasse-bei-didacta-neue-seminare-fuer-kitas-und-schulen/cache/no/ Auf der Bildungsmesse didacta vom 19. bis 23. Februar in Köln startet die gesetzliche Unfallversicherung ihre Präventionskampagne kommmitmensch für den Bildungsbereich. Es geht darum, in Kitas, Schulen und Universitäten eine Kultur der Prävention zu etablieren. Das heißt, Sicherheit und Gesundheit sollen möglichst in alle Strukturen der Organisationen integriert und von allen Beteiligten gelebt werden.

Am Stand der Gesetzlichen Unfallversicherung der Bildungsmesse in Köln wird auch das Projekt „Kinder forschen zu Prävention“ vorgestellt. Gemeinsam haben die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) eine Reihe von Unterrichtsmaterialien und Praxismodulen für Kitas und Grundschulen entwickelt. Themen sind zum Beispiel Sichtbarkeit im Straßenverkehr, Hygiene und Hautschutz oder Haushaltsgifte. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Sitz in Andernach bietet 2019 Seminare für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas bzw. für Lehrpersonen in Grundschulen an. Die Teilnehmenden erhalten Informationen zum Forschen und Experimentieren in Theorie und Praxis und zur Umsetzung in den Einrichtungen.

 „Auf diesem Weg möchten wir bereits die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft erreichen. Kinder sollen so früh wie möglich für Sicherheit und Gesundheit sensibilisiert werden“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Wenn Kinder sich früh spielerisch mit den Themen Sicherheit und Gesundheit beschäftigen, werden sie diese als Selbstverständlichkeit empfinden und umsetzen. Im besten Fall können sie auch ihre Eltern positiv beeinflussen“, so Breitbach. In Kürze werden weitere Experimentierkarten für den Einsatz in der Praxis auf den Homepages der Unfallkasse und des IFA veröffentlicht. Auch diese werden vorab während der Bildungsmesse in Köln vorgestellt. 

Im Rahmen der didacta wird die gesetzliche Unfallversicherung zudem die „kommmitmensch-Dialoge“ zur Präventionskampagne vorstellen. Sie geben Organisationen ein Verfahren an die Hand, mit dem sie ihr eigenes Sicherheits- und Gesundheitsverhalten überprüfen und weiterentwickeln können.

Ein weiterer Themenschwerpunkt am Messestand der gesetzlichen Unfallversicherung in Halle 7.1, Stand D048  ist das Portal „Lernen und Gesundheit“, das Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Themen aus Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bietet.

Weitere Infos zu den Seminaren der Unfallkasse Rheinland-Pfalz finden Sie für Kitas hier, für Schulen hier.  Informationen zur Präventionskampagne unter  www.kommmitmensch.de

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news-417 Fri, 08 Feb 2019 08:12:19 +0100 Versichert im Karnevalsumzug? https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/versichert-im-karnevalsumzug/cache/no/ Feuerwehrangehörige sichern die Karnevalszüge – sind sie dabei gesetzlich unfallversichert?

„Helau und Alaaf“, heißt es derzeit wieder in Rheinland-Pfalz. Karnevalsgesellschaften ziehen in großen Umzügen durch die Städte der Region und verbreiten festliche Stimmung. Häufig begleiten Feuerwehren diese Züge zur Sicherheit aller Beteiligten. Stehen die Feuerwehrangehörigen dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung?
Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz macht folgendes deutlich:
Umzüge in der Karnevalszeit sind Brauchtumsveranstaltungen und wichtiger Bestandteil des
öffentlichen Lebens. Die Begleitung dieser Züge gehört nicht zu den originären Aufgaben der
Feuerwehren. Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht dennoch, wenn der Träger die
Feuerwehren offiziell mit der Aufgabe betraut. „Beauftragt die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister rheinland-pfälzische Feuerwehren mit der Begleitung eines Karnevalsumzuges, so sind ihre Mitglieder während dieser Tätigkeit und auf den unmittelbar zugehörigen Wegen bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesetzlich unfallversichert", erklärt Stephan Kaul, Ansprechpartner Versicherungsschutz für Feuerwehren bei der Unfallkasse.
Weitere Infos zur Feuerwehr erhalten Sie hier.

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