Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Sun, 22 Sep 2019 04:18:29 +0200 Sun, 22 Sep 2019 04:18:29 +0200 news-439 Thu, 29 Aug 2019 17:47:19 +0200 Hochschule der Polizei und Unfallkasse vertiefen Zusammenarbeit https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/hochschule-der-polizei-und-unfallkasse-vertiefen-zusammenarbeit/cache/no/ Gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen maßgeblich zu einer leistungsstarken Organisation wie der Polizei bei. Neben den theoretischen Anforderungen müssen Polizeibeamte auch ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern und dauerhaft erhalten. In diesem Sinne wurden an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz neue Sportgeräte im Fitnessraum zur Nutzung freigegeben. Anlässlich des jährlichen „Tags der Gesundheit und des Sports“ an der Hochschule wurden diese bereits intensiv genutzt.
Zudem besiegelten der Direktor der Hochschule der Polizei, Friedel Durben, und Manfred Breitbach, Direktor der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die ohnehin gute gelebte Zusammenarbeit zwischen der Unfallkasse und der Hochschule. Sie unterzeichenten eine Kooperationsvereinbarung zur Aus- und Fortbildung.

Direktor Friedel Durben äußerte sich zufrieden über diesen wichtigen Schritt für beide Organisationen. Der Informationsaustausch rund um das Themenfeld „Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz“ eröffnet beiden Seiten Zugriff auf das jeweilige Expertenwissen des Kooperationspartners.

Sicherheit und Gesundheit fördern
“Wir können die ohnehin gute Zusammenarbeit mit der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und dem Ministerium des Innern und für Sport weiter vertiefen und zugleich Synergien erzielen“, freute sich Manfred Breitbach. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Menschen zu unterstützen, die sich für die Sicherheit unserer Gesellschaft einsetzen, ihre Gesundheit und teils sogar ihr Leben riskieren“.

Im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Studierenden hat die Unfallkasse die Einrichtung des Fitnessraums beratend und finanziell unterstützt. Dies entspricht zugleich den Inhalten ihrer Präventionskampagne kommmitmensch, die Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte verankert

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news-438 Tue, 20 Aug 2019 16:53:13 +0200 Ausgezeichnet für gute Ideen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/ausgezeichnet-fuer-gute-ideen/cache/no/ „Dieser Preis ist mehr als ein Geldgewinn. Die Auszeichnung von den Experten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz – das ist etwas ganz Besonderes. Sie erfüllt uns mit Stolz und rührt mich sehr.“ Anna-Maria von Lauppert, Leiterin der erstplatzierten Kindertagesstätte Alsenborn, sprach den Preisträgerinnen und Preisträgern des Präventionspreises 2018 aus dem Herzen. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte zur Siegerehrung nach Andernach geladen. Den mit 4000 Euro dotierten ersten Platz belegte die Kita Alsenborn, den zweiten Platz, für den es je 2000 Euro gab, teilten sich die Jugendfeuerwehr des Landkreises Südliche  Weinstraße  und  das  Landeskrankenhaus Rheinland-Pfalz. Das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf erhielt für den dritten Platz einen Scheck über 1000 Euro. Sonderpreise und je 500 Euro für ihre guten Ideen erhielten die Stadtverwaltung Primasens und das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation in Koblenz.

Gute Grundlage: Kampagne kommmitmensch

„Wir freuen uns mit Ihnen und gratulieren Ihnen zu Ihren erfolgreichen Konzepten! Arbeiten Sie weiter daran“, sagte Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Auf der guten Grundlage der Kampagne kommmitmensch gehe es darum, Achtsamkeit zu erhöhen, die Motivation zu stärken und Sicherheit und Gesundheit als feste Werte zu etablieren – und auf diesem Weg Unfallzahlen zu reduzieren. „Von der Kita bis zur Hochschule, von der Gemeinde bis zum Ministerium, sie alle sind aufgerufen, sich mit guten Vorschlägen für Sicherheit und Gesundheit am Präventionspreis 2019 der Unfallkasse zu beteiligen“, appellierte Breitbach, bevor die Jury-Mitglieder die Preisträgerinnen, Preisträger und ihre Konzepte vorstellten und die Auszeichnungen übergaben.

Beeindruckendes Konzept

„Wir waren sehr beeindruckt von dem ganzheitlichen Präventionskonzept der Kindertagesstätte Alsenborn“, betonte Sissi Westrich vom Ministerium für Bildung. Beteiligung und Achtsamkeit werde dort großgeschrieben, es herrsche ein Klima der Wertschätzung, auch das mache die Bewerbung deutlich. Kita-Leiterin Anna-Maria von Lauppert dankte an dieser Stelle ihrem gesamten Team, die die Aufgabe der Kampagne kommmitmensch großartig mittrage.

Lösungen erarbeiten in Tea(m)Time

Mit dem Konzept Tea(m)Time hatte das Landeskrankenhaus überzeugt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten des Landeskrankenhauses tauschen sich in regelmäßigen Tea(m)Time-Sitzungen über die Belastungen am Arbeitsplatz aus und erarbeiten gemeinsam Lösungen. „Das Krankenhaus nimmt als moderner Arbeitgeber nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fokus“, hob Jury-Mitglied Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes, hervor. Das habe eine starke Breitenwirkung und hohen Mehrwert. Davon sollen künftig auch andere Krankenhäuser profitieren, teilte der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, Dr. Gerald Gaß, mit, der sich für die öffentliche Anerkennung durch die Unfallkasse ausdrücklich bedankte.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste und Jury auch von dem Sicherheitskonzept, mit dem die Jugendfeuerwehr Südliche Weinstraße die Jury überzeugt hatte. „Wir wollen, dass die Kinder unverletzt und mit Spaß aktiv sein können“, betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Roland Götz, der das digitale Sicherheitskonzept vorstellte.

Prävention auf dem Stundenplan

„Das Thema Gefährdungsbeurteilung ist nicht unbedingt positiv besetzt. Toll, dass ihr euch in der Nachwuchsarbeit dieses Themas so vorbildlich angenommen habt. Das macht mich stolz“, freute sich Jurymitglied Michael Klein, Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes.

Prävention auf den Stundenplan gesetzt hat das Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf. „Die Maßnahmen und Konzepte, die die Schule im Sinne von Sicherheit und Gesundheit umsetzt, haben sich nachhaltig etabliert, und das gesamte Lehrerkollegium ist eingebunden“, betonte Ute Reif, Mitglied der Jury und Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse. „Wir sind dankbar für diesen Preis und die Anerkennung. Doch der eigentliche Preis ist, dass es unseren Schülerinnen und Schülern hilft“, bedankte sich Schulleiter Johannes Arnold. Für vorbildliche Ideen hatte das Landesamt für Vermessung-  und Geobasisinformation mit seinen Mitarbeiter-Vorgesetzter-Workshops  und  dem  Konzept  „Psychische Gesundheit“ einen Sonderpreis erhalten.

Betriebssport in Dienstvereinbarung

Auch die Stadtverwaltung Pirmasens hatte mit ihrem Konzept zur Einführung des Betriebssports für Aufmerksamkeit und gute Bewertungen gesorgt. „Hier wurde schnell ein systematischer Weg für die Einbindung von betriebssportlichen Aktivitäten im Rahmen einer Dienstvereinbarung gefunden“, hob Dr. Christoph Heidrich, Leiter der Abteilung Prävention, in seiner Laudatio hervor. Sehr zur Freude der Personalratsvorsitzenden Dunja Maurer, die den Preis für die Stadt Pirmasens entgegennahm und demnächst die Aktivitäten evaluieren möchte. Für Begeisterung sorgte die musikalische Untermalung der Prämienfeier nicht nur bei Moderator Andreas Haupt, Referatsleiter der Abteilung Prävention und Jurymitglied.

Die Bläser- und Trommelgruppe der Geschwister-Scholl-Realschule plus in Andernach, unter der Leitung von Jörg Israel und Sandra Sänger, hatte mit ungewöhnlichen Streetdrummer- und Bläser-Einlagen schnell ihre Fans auf ihrer Seite.

Nach dem Präventionspreis ist vor dem Präventionspreis.

Machen Sie mit, Infos finden Sie

hier

 

 

 

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news-437 Sat, 10 Aug 2019 08:26:44 +0200 Elterntaxis gefährden auch Schulanfänger https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/elterntaxis-gefaehrden-auch-schulanfaenger/cache/no/ Schulanfänger sind meist auch Anfänger im Straßenverkehr. Wenn in diesen Tagen in Rheinland-Pfalz die Sommerferien enden und die Schule wieder startet, werden viele Kinder unterwegs sein. 

„Leider ist zu befürchten, dass auch wieder viele Elterntaxis vor die Schulen rollen, was häufig zu gefährlichen Situationen führt und mitunter auch die Schulanfänger gefährdet“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Viele Väter und Mütter fahren aus Sorge ihre Kinder gern im Auto bis vor die Schultür, auch in den weiterführenden Schulen. „Damit tun sie ihren Kindern keinen Gefallen. Das Unfallrisiko wird durch Elterntaxis erhöht“, so Breitbach. 

Sein Appell an Väter und Mütter: „Üben Sie rechtzeitig mit Ihren Kindern den Schulweg und begleiten Sie sie auf dem Schulweg. Nicht jede Gefahr ist zu vermeiden“, so Breitbach. Jedoch müsse man Kindern aufzeigen, mit Gefahren umzugehen.

Radfahrer, Busse, Fußgänger, Elterntaxis, aus Pkw aussteigende Kinder – sie alle tummeln sich morgens im Schulbereich. „Schulleitungen und Träger wenden sich ratsuchend an uns, weil sie nach Lösungen suchen, die die Situationen entschärfen können“, so Breitbach. Dabei gehe es häufig um Fragen zur Änderung der Verkehrsführung oder auch erweiterte Pkw-Zufahrten.

„Allein 2018 wurden uns mehr als 66.800 Unfälle im Schulwesen gemeldet. 5.221 Unfälle waren Wegeunfälle– dazu  zählten auch Unfälle, bei denen Kinder Pkw-Insassen waren“, so Breitbach. 

Rund 827.000 Schul- und Kitakinder sowie Studierende aus Rheinland-Pfalz sind bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesetzlich unfallversichert.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist zuständige Unfallversicherungsträgerin in Bildungseinrichtungenund unterstützt auch in Fragen zu Sicherheit und Gesundheit. 

Informationen dazu, wie Eltern mit ihren Kindern den Schulweg üben können, gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unter www.ukrlp.de, Webcode b251.

 

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news-436 Tue, 06 Aug 2019 09:46:51 +0200 Klar und verständlich: Neue Branchenregel für Kitas https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/klar-und-verstaendlich-neue-branchenregel-fuer-kitas/cache/no/ Neue Branchenregel für Kindertageseinrichtungen

Alles Wichtige zur Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen fasst die neue Branchenregel „Kindertageseinrichtung“ zusammen, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung im Juli 2019 veröffentlicht hat. Ziel ist ein ganzheitlicher Blick auf die wesentlichen Bedürfnisse in der Kita. Alle maßgeblichen Vorgaben, Informationen und Empfehlungen sind in der Branchenregel aufgeführt, darüber hinaus macht sie Vorschläge für eine gelingende Prävention in der Kita.

Die Branchenregel ist keine neue Rechtsvorschrift, sondern übersetzt das bereits vorhandene komplexe und abstrakte Arbeitsschutzrecht sowie weitere relevante Rechtsanforderungen für Kindertageseinrichtungen in eine verständliche Sprache. Darüber hinaus hält sie konkrete Lösungsvorschläge für die Praxis bereit.

Noch steht die Branchenregel „Kindertageseinrichtung“ unter https://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=27108 nur in digitaler Form zur Verfügung. Sobald der Unfallkasse Rheinland-Pfalz die Druckversion vorliegt, wird diese den Kindertageseinrichtungen und deren Betriebsträgern im Zuständigkeitsbereich der Unfallkasse zugeschickt. Zudem wird die Unfallkasse für Träger und Leitungen von Kindertageseinrichtungen Fortbildungen zur neuen Branchenregel anbieten. Das entsprechende Fortbildungsangebot ist ab Oktober unter www.ukrlp.de/spektrum zu finden.  

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news-435 Fri, 26 Jul 2019 14:20:01 +0200 Medienfestival: Endspurt für Filmbegeisterte verlängert https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/medienfestival-endspurt-fuer-filmbegeisterte-verlaengert/cache/no/ Bewerbungen zum kommmitmensch-Film- & Mediafestival der A+A 2019 noch bis zum 12. August möglich Jeder Beitrag ist ein Gewinn, denn es geht um mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Die Präventionskampagne kommmitmensch verlängert den Einsendeschluss für Beiträge zum kommmitmensch Film & Mediafestival der A+A 2019 bis zum 12. August 2019. Das teilte jetzt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit.

kommmitmensch ist eine Kampagne der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zur Kultur der Prävention. Interessierte aus Betrieben, Schulen und Organisationen sind eingeladen, Videos und Medienproduktionen zu Themen rund um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einzureichen.

Für die Medien- und Filmproduktionen stehen vier Kategorien zur Auswahl:

•           Dein Blick – für Schüler, Schülerinnen sowie Auszubildende aus allen Bereichen

•           Mit Sicherheit Kunst – für Filmschaffende und Studierende an Film und Medienhochschulen

•           Fokus Betrieb – Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Unternehmen und im öffentlichen Dienst, besonderer Fokus: kleine und mittelständische Betriebe

•           A+A-Sonderpreis für die Aussteller der A+A: Hauptsache sicher – Industriefilme zu den Themen: persönlicher Schutz sowie betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Einen zusätzlichen Anreiz bietet der „arbeitsschutzfilm.de“-Sonderpreis. Er ist mit dreimal je 1.000 Euro dotiert. 
Ausgezeichnet und prämiert werden die Gewinnerinnen und Gewinner am
7. November 2019 in Düsseldorf, wo auch die erfolgreichen Filme gezeigt werden. Auf die Siegerinnen und Sieger warten Sachpreise zum Thema Film und Reisen zum Internationalen Media Festival für Prävention in Toronto 2020 oder zur OS+HA nach Singapur.

Mehr unter https://www.kommmitmensch.de/film-und-media-festival-2019/


Das Festival bietet aber noch mehr: In der Film- und Medienwerkstatt erfährt man, wie das Medium Film im eigenen Betrieb präventiv eingesetzt werden kann und wie man selbst einen eigenen kleinen Präventionsfilm dreht.  
Unterstützt wird das Festival von der Mediathek für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung www.arbeitsschutzfilm.de, der Messe Düsseldorf, dem Internationalen Media Festival für Prävention (IMFP) und der Basi.

 

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news-434 Wed, 17 Jul 2019 08:22:01 +0200 Unfallkassen machen gemeinsame Sache https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/unfallkassen-machen-gemeinsame-sache/cache/no/ Neue Kooperation in Sachen Feuerwehrsport wird mit Leben erfüllt „Von A wie Ausdauer bis Z wie Zirkeltraining“  ist Titel eines Feuerwehrsport-Seminars der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UKRLP), in dem Feuerwehrsport-Verantwortliche Anregungen erhalten, wie sie ihr Training noch abwechslungsreicher gestalten können. Der jüngsten Ausgabe des bewährten Seminars kommt eine besondere Bedeutung zu: Es war das erste Feuerwehrsport-Seminar, das die Unfallkassen Rheinland-Pfalz (UKRLP) und Saarland gemeinsam veranstaltet haben. In Saarbrücken legten sich unter der Leitung von Heike Stanowski (Unfallkasse Rheinland-Pfalz) sowie Bianca Dincher und Dirk Flesch (Unfallkasse Saarland) 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland für ein interessanteres Feuerwehrsporttraining ins Zeug – eine geglückte Premiere.

Bei anderen Themen der Feuerwehr haben die Unfallkassen der benachbarten Bundesländer schon häufiger zusammengearbeitet, im Bereich des Feuerwehrsports ist es jedoch ein Novum. Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, begrüßt den Startschuss für die erweiterte Kooperation. „Gemeinsame Energien nutzen, Synergien schaffen und voneinander lernen: Das tun wir bei dieser Zusammenarbeit, und damit liegen wir auch voll auf der Linie der Präventionskampagne kommmitmensch“, betont er.

Mit dieser Einschätzung steht Manfred Breitbach nicht alleine da. „Die Kooperation mit den Kollegen aus dem Bereich des Feuerwehrsports der Unfallkasse Rheinland-Pfalz eröffnet unseren Mitgliedern zusätzliche Chancen“, sagt Thomas Meiser, Geschäftsführer der Unfallkasse Saarland. „Durch diese Zusammenarbeit können unsere Mitgliedsunternehmen und Versicherten auf eines der größten Portfolios an Seminaren und Handlungshilfen zugreifen, die es im Feuerwehrsport gibt. Das gemeinsame Angebot ist sowohl sportwissenschaftlich fundiert als auch praxiserprobt, sodass es problemlos in den Feuerwehrdienst übernommen werden kann“, lobt er.

Zudem betont Meiser die Wichtigkeit des Feuerwehrsports im Allgemeinen: „Feuerwehrdienst ist schwere körperliche Arbeit, daher ist eine überdurchschnittliche körperliche Leistungsfähigkeit ein wichtiger Baustein für die Sicherheit und Gesundheit im Einsatzdienst.“ Nicht umsonst fordere die neue Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ Maßnahmen zum Erhalt dieser Leistungsfähigkeit. Die  Zusammenarbeit in Sachen Feuerwehrsport wollen die beiden Unfallkassen deshalb auch in Zukunft beibehalten. Konkret bedeutet das:  Feuerwehrangehörige aus dem Saarland können an den Feuerwehrsport-Seminaren der UKRLP in Andernach teilnehmen, zudem wird im kommenden Jahr auch wieder ein Seminar in Saarbrücken stattfinden.

 

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news-433 Thu, 11 Jul 2019 12:10:39 +0200 Mehr Gesundheit im Betrieb https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mehr-gesundheit-im-betrieb/cache/no/ Bilanz nach zweijähriger Kooperation von Unfallkasse und SGD Süd

Gut zwei Jahre haben die Unfallkasse  Rheinland-Pfalz und die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße Hand in Hand an der konkreten Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gearbeitet. Im Rahmen einer Bilanzierungsveranstaltung übergab Manfred Breitbach, Geschäftsgführer der Unfallkasse, den Staffelstab an die Verantwortlichen der SGD Süd – allen voran deren neuen Präsidenten Prof. Dr. Hannes Kopf.

„Von Haus aus unterstützt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ihre Mitglieder dabei, Grundlagen und gute Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander zu schaffen. Dafür können  Mitgliedsbetriebe mit der Unfallkasse eine Kooperationsvereinbarung zur Etablierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements abschließen“, so Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Und hier ist die SGD Süd als gutes Beispiel für viele Einrichtungen in Rheinland-Pfalz vorangegangen.“

Die SGD Süd von Beginn an bei der BGM-Einführung begleitet hat Sonja Wittmann,  Präventionsmitarbeiterin des Referats „Gesundheit im Betrieb“ bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Nach zwei Jahren haben wir uns jetzt verabschiedet“, sagt  sie – doch es wird kein endgültiger Abschied sein: Die Unfallkasse werde weiter im Auge behalten, was die SGD Süd künftig in Sachen gesundheitlicher Förderung ihrer Beschäftigten angehen wird.

„Es bewegt sich auf jeden Fall was“, sagt Wittmann. Den Steuerungskreis bei der SGD Süd sieht sie auf einem guten Weg. Vieles sei hier seit Beginn der Kooperation passiert. Zunächst wurde geplant und analysiert, um im weiteren Schritt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation zu entwickeln. Ein wichtiges Instrument waren die Ideentreffen, ein begleiteter Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen, der im Handlungsfeld „Beteiligung“ auch Teil der Präventionskampagne kommmitmensch ist. Hier konnten sich die Beschäftigten selbst mit Kritik und Anregungen einbringen. Angeleitet von speziell von der Unfallkasse geschulten Moderatorinnen und Moderatoren – selbst alles Mitarbeitende der SGD Süd – wurden Probleme angesprochen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet.

Als verbesserungswürdig eingestuft wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl der SGD-Beschäftigten. Und das ist auch kein Wunder: Rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf verschiedenen Standorten zählt die Landesbehörde. Um den vielen Gesichtern auch einen Namen zu geben, sind die Beschäftigten hier künftig mit Namensschildern unterwegs. Für Kolleginnen und Kollegen, die neu bei der SGD Süd anfangen, wurde eine Mappe mit allen wichtigen Informationen erarbeitet, um sich besser in den Betrieb einfinden zu können. Und diese Mappe wird nicht einfach auf den Tisch gelegt – sie wird persönlich überreicht. Für mehr innerbetriebliche Transparenz soll zudem das Intranet ausgebaut werden. Bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement stützt sich auch die SGD Süd auf die Klassiker der Gesundheitsförderung: Die „Rückenschule“ wurde reaktiviert und zudem eine „Bewege Mittagspause“ eingeführt.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, was die BGM-Kooperation mit der Unfallkasse alles in Gang gesetzt hat. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement mit Leben zu füllen, braucht aber Zeit und Durchhaltevermögen – Geduld ist gefragt, um eine langfristige und damit nachhaltige Kulturveränderung zu erreichen.

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news-432 Tue, 09 Jul 2019 08:48:24 +0200 Gesetzlich unfallversichert in Praktikum und Ferienjob https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/gesetzlich-unfallversichert-in-praktikum-und-ferienjob-1/cache/no/ Viele Schülerinnen, Schüler und Studierende nutzen die Ferienzeit, um in verschiedene Berufe reinzuschnuppern oder mit einem Ferienjob das Taschengeld aufzubessern. Wie sieht es dann mit dem gesetzlichen Unfallsicherungsschutz aus? Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt dazu folgende Hinweise:

Während eines Praktikums oder Ferienjobs sind Schülerinnen, Schüler und Studierende gesetzlich unfallversichert. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Praktikums bzw. des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Auch unbezahlte Praktika und Mini-Jobs sind versichert. „Zuständig bei einem Unfall während der Arbeit bzw. auf den Hin- und Rückwegen ist die für das Unternehmen zuständige Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft“, erklärt Jörg Zervas, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung bei der Unfallkasse. „Wir arbeiten eng mit qualifizierten Fachkliniken und Krankenhäusern zusammen, damit Versicherte nach einem Unfall bestmöglich medizinisch behandelt werden können“, so der Experte. Der Unfallversicherungsschutz für die Versicherten ist beitragsfrei. Die Kosten trägt – wie für jeden anderen Beschäftigten auch – das Unternehmen.

Praktikum im Ausland
Wer einen Ferienjob oder ein Praktikum im Ausland annimmt, ist in der Regel nicht über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem Betrieb um ein deutsches Unternehmen handelt. Die Betroffenen sollten sich deshalb vor der Abreise über die Absicherung bei Arbeitsunfällen im Gastland informieren.

Hier gibt es weitere Informationen: www.ukrlp.de, Webcode b258, b630 oder b631.

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news-431 Mon, 01 Jul 2019 13:38:02 +0200 Unfallkasse Rheinland-Pfalz berät Delegation aus Jordanien https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/unfallkasse-rheinland-pfalz-beraet-delegation-aus-jordanien/cache/no/ Wie lässt sich die gesetzliche Schülerunfallversicherung,  wie die der Unfallkasse Rheinland-Pfalz auf Jordanien übertragen? Dieser Frage ging jetzt eine Delegation des Haschemitischen Königreiches nach und informierte sich bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach. „Wir freuen uns, die Vertreter des Social Security Corporation (SSC) in Fragen der Schülerunfallversicherung beraten zu können. Es ist uns eine Ehre“, hieß Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse,  die Gäste aus Jordanien willkommen, die aus eigener Initiative den Kontakt gesucht hatten. Die Abordnung des SSC, Firas Al Shatnawi,  Mohammad Al Zoubi und  Dr. Samer Al Mofleh, hatte zahlreiche Fragen im Gepäck.

Auch in Jordanien besteht eine Unfallversicherung für Arbeitnehmende. Nun beabsichtige man, auch für Schülerinnen und Schüler einen Unfallversicherungsschutz  und entsprechende Präventionsmaßnahmen einzubinden, erläuterten die Gäste aus Jordanien. Im Vorfeld waren sie bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in St. Augustin über rechtliche Voraussetzungen informiert worden.  
Allgemeines und exemplarische Präventionsleistungen aus dem Schulsport-Bereich und der Verkehrssicherheitsarbeit in Rheinland-Pfalz erläuterte Präventionsmitarbeiterin Jördis Gluch. Auf die Rahmenbedingungen in den Bereichen Rehabilitation, Leistungen und Regress ging  Uwe Andernach vom Referat Allgemeine Verwaltung ein. In der regen Diskussion wurde deutlich, dass die Umsetzung der Schülerunfallversicherung in Jordanien eine Herausforderung ist und zugleich auch eine große Chance darstellt.

„Wir werden Sie auf Ihrem Weg gern mit Rat und Tat begleiten“, versprach Manfred Breitbach den Gästen abschließend.

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news-430 Fri, 21 Jun 2019 15:24:16 +0200 Magazin für Pflegende informiert - auch über Tabuthemen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/magazin-fuer-pflegende-informiert-auch-ueber-tabuthemen/cache/no/ Pflege daheim -  Hilfe aus Osteuropa

Neuer Titel, inhaltlich wie gewohnt vielseitig und praxisorientiert: So gestaltet sich „Pflege daheim“, das Magazin, das den Titel „Zu Hause pflegen“ ablöst. Mit zahlreichen praxisorientierten Tipps und Hilfen wendet sich das Magazin an Pflegende Angehörige. Viele Pflegende sind unsicher, wie sie Hilfen aus Osteuropa legal beschäftigen können. Auch dazu liefert das Magazin Antworten und stellt Vertragsformen vor.

Geschwister teilen sich die Pflege – so kann es klappen

Wenn der Vater, die Mutter oder beide Elternteile pflegebedürftig werden, fühlen sich viele Kinder verantwortlich. Sie möchten sich die Pflege teilen oder gemeinsam daran beteiligen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Bericht über die Schwestern Claudia Stiller-Wüsten und Regina Stiller-Saul.

 „Pflege daheim“ wird von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) herausgegeben und erscheint zweimal im Jahr. Das 16 Seiten starke Magazin informiert über rechtliche Fragen und Hilfsmittel, gibt Tipps zum Thema „Job und Pflege“ und dazu, wie man mit Tabuthemen wie Ekelgefühlen am besten umgeht.

Hier können Sie das Magazin herunterladen

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