Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Thu, 18 Jul 2019 11:43:29 +0200 Thu, 18 Jul 2019 11:43:29 +0200 news-434 Wed, 17 Jul 2019 08:22:01 +0200 Unfallkassen machen gemeinsame Sache https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/unfallkassen-machen-gemeinsame-sache/cache/no/ Neue Kooperation in Sachen Feuerwehrsport wird mit Leben erfüllt „Von A wie Ausdauer bis Z wie Zirkeltraining“  ist Titel eines Feuerwehrsport-Seminars der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UKRLP), in dem Feuerwehrsport-Verantwortliche Anregungen erhalten, wie sie ihr Training noch abwechslungsreicher gestalten können. Der jüngsten Ausgabe des bewährten Seminars kommt eine besondere Bedeutung zu: Es war das erste Feuerwehrsport-Seminar, das die Unfallkassen Rheinland-Pfalz (UKRLP) und Saarland gemeinsam veranstaltet haben. In Saarbrücken legten sich unter der Leitung von Heike Stanowski (Unfallkasse Rheinland-Pfalz) sowie Bianca Dincher und Dirk Flesch (Unfallkasse Saarland) 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland für ein interessanteres Feuerwehrsporttraining ins Zeug – eine geglückte Premiere.

Bei anderen Themen der Feuerwehr haben die Unfallkassen der benachbarten Bundesländer schon häufiger zusammengearbeitet, im Bereich des Feuerwehrsports ist es jedoch ein Novum. Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, begrüßt den Startschuss für die erweiterte Kooperation. „Gemeinsame Energien nutzen, Synergien schaffen und voneinander lernen: Das tun wir bei dieser Zusammenarbeit, und damit liegen wir auch voll auf der Linie der Präventionskampagne kommmitmensch“, betont er.

Mit dieser Einschätzung steht Manfred Breitbach nicht alleine da. „Die Kooperation mit den Kollegen aus dem Bereich des Feuerwehrsports der Unfallkasse Rheinland-Pfalz eröffnet unseren Mitgliedern zusätzliche Chancen“, sagt Thomas Meiser, Geschäftsführer der Unfallkasse Saarland. „Durch diese Zusammenarbeit können unsere Mitgliedsunternehmen und Versicherten auf eines der größten Portfolios an Seminaren und Handlungshilfen zugreifen, die es im Feuerwehrsport gibt. Das gemeinsame Angebot ist sowohl sportwissenschaftlich fundiert als auch praxiserprobt, sodass es problemlos in den Feuerwehrdienst übernommen werden kann“, lobt er.

Zudem betont Meiser die Wichtigkeit des Feuerwehrsports im Allgemeinen: „Feuerwehrdienst ist schwere körperliche Arbeit, daher ist eine überdurchschnittliche körperliche Leistungsfähigkeit ein wichtiger Baustein für die Sicherheit und Gesundheit im Einsatzdienst.“ Nicht umsonst fordere die neue Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ Maßnahmen zum Erhalt dieser Leistungsfähigkeit. Die  Zusammenarbeit in Sachen Feuerwehrsport wollen die beiden Unfallkassen deshalb auch in Zukunft beibehalten. Konkret bedeutet das:  Feuerwehrangehörige aus dem Saarland können an den Feuerwehrsport-Seminaren der UKRLP in Andernach teilnehmen, zudem wird im kommenden Jahr auch wieder ein Seminar in Saarbrücken stattfinden.

 

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news-433 Thu, 11 Jul 2019 12:10:39 +0200 Mehr Gesundheit im Betrieb https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/mehr-gesundheit-im-betrieb/cache/no/ Bilanz nach zweijähriger Kooperation von Unfallkasse und SGD Süd

Gut zwei Jahre haben die Unfallkasse  Rheinland-Pfalz und die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße Hand in Hand an der konkreten Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gearbeitet. Im Rahmen einer Bilanzierungsveranstaltung übergab Manfred Breitbach, Geschäftsgführer der Unfallkasse, den Staffelstab an die Verantwortlichen der SGD Süd – allen voran deren neuen Präsidenten Dr. Hannes Kopf.

„Von Haus aus unterstützt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ihre Mitglieder dabei, Grundlagen und gute Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander zu schaffen. Dafür können  Mitgliedsbetriebe mit der Unfallkasse eine Kooperationsvereinbarung zur Etablierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements abschließen“, so Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Und hier ist die SGD Süd als gutes Beispiel für viele Einrichtungen in Rheinland-Pfalz vorangegangen.“

Die SGD Süd von Beginn an bei der BGM-Einführung begleitet hat Sonja Wittmann,  Präventionsmitarbeiterin des Referats „Gesundheit im Betrieb“ bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Nach zwei Jahren haben wir uns jetzt verabschiedet“, sagt  sie – doch es wird kein endgültiger Abschied sein: Die Unfallkasse werde weiter im Auge behalten, was die SGD Süd künftig in Sachen gesundheitlicher Förderung ihrer Beschäftigten angehen wird.

„Es bewegt sich auf jeden Fall was“, sagt Wittmann. Den Steuerungskreis bei der SGD Süd sieht sie auf einem guten Weg. Vieles sei hier seit Beginn der Kooperation passiert. Zunächst wurde geplant und analysiert, um im weiteren Schritt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation zu entwickeln. Ein wichtiges Instrument waren die Ideentreffen, ein begleiteter Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen, der im Handlungsfeld „Beteiligung“ auch Teil der Präventionskampagne kommmitmensch ist. Hier konnten sich die Beschäftigten selbst mit Kritik und Anregungen einbringen. Angeleitet von speziell von der Unfallkasse geschulten Moderatorinnen und Moderatoren – selbst alles Mitarbeitende der SGD Süd – wurden Probleme angesprochen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet.

Als verbesserungswürdig eingestuft wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl der SGD-Beschäftigten. Und das ist auch kein Wunder: Rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf verschiedenen Standorten zählt die Landesbehörde. Um den vielen Gesichtern auch einen Namen zu geben, sind die Beschäftigten hier künftig mit Namensschildern unterwegs. Für Kolleginnen und Kollegen, die neu bei der SGD Süd anfangen, wurde eine Mappe mit allen wichtigen Informationen erarbeitet, um sich besser in den Betrieb einfinden zu können. Und diese Mappe wird nicht einfach auf den Tisch gelegt – sie wird persönlich überreicht. Für mehr innerbetriebliche Transparenz soll zudem das Intranet ausgebaut werden. Bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement stützt sich auch die SGD Süd auf die Klassiker der Gesundheitsförderung: Die „Rückenschule“ wurde reaktiviert und zudem eine „Bewege Mittagspause“ eingeführt.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, was die BGM-Kooperation mit der Unfallkasse alles in Gang gesetzt hat. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement mit Leben zu füllen, braucht aber Zeit und Durchhaltevermögen – Geduld ist gefragt, um eine langfristige und damit nachhaltige Kulturveränderung zu erreichen.

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news-432 Tue, 09 Jul 2019 08:48:24 +0200 Gesetzlich unfallversichert in Praktikum und Ferienjob https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/gesetzlich-unfallversichert-in-praktikum-und-ferienjob-1/cache/no/ Viele Schülerinnen, Schüler und Studierende nutzen die Ferienzeit, um in verschiedene Berufe reinzuschnuppern oder mit einem Ferienjob das Taschengeld aufzubessern. Wie sieht es dann mit dem gesetzlichen Unfallsicherungsschutz aus? Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt dazu folgende Hinweise:

Während eines Praktikums oder Ferienjobs sind Schülerinnen, Schüler und Studierende gesetzlich unfallversichert. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Praktikums bzw. des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Auch unbezahlte Praktika und Mini-Jobs sind versichert. „Zuständig bei einem Unfall während der Arbeit bzw. auf den Hin- und Rückwegen ist die für das Unternehmen zuständige Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft“, erklärt Jörg Zervas, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung bei der Unfallkasse. „Wir arbeiten eng mit qualifizierten Fachkliniken und Krankenhäusern zusammen, damit Versicherte nach einem Unfall bestmöglich medizinisch behandelt werden können“, so der Experte. Der Unfallversicherungsschutz für die Versicherten ist beitragsfrei. Die Kosten trägt – wie für jeden anderen Beschäftigten auch – das Unternehmen.

Praktikum im Ausland
Wer einen Ferienjob oder ein Praktikum im Ausland annimmt, ist in der Regel nicht über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem Betrieb um ein deutsches Unternehmen handelt. Die Betroffenen sollten sich deshalb vor der Abreise über die Absicherung bei Arbeitsunfällen im Gastland informieren.

Hier gibt es weitere Informationen: www.ukrlp.de, Webcode b258, b630 oder b631.

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news-431 Mon, 01 Jul 2019 13:38:02 +0200 Unfallkasse Rheinland-Pfalz berät Delegation aus Jordanien https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/unfallkasse-rheinland-pfalz-beraet-delegation-aus-jordanien/cache/no/ Wie lässt sich die gesetzliche Schülerunfallversicherung,  wie die der Unfallkasse Rheinland-Pfalz auf Jordanien übertragen? Dieser Frage ging jetzt eine Delegation des Haschemitischen Königreiches nach und informierte sich bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach. „Wir freuen uns, die Vertreter des Social Security Corporation (SSC) in Fragen der Schülerunfallversicherung beraten zu können. Es ist uns eine Ehre“, hieß Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse,  die Gäste aus Jordanien willkommen, die aus eigener Initiative den Kontakt gesucht hatten. Die Abordnung des SSC, Firas Al Shatnawi,  Mohammad Al Zoubi und  Dr. Samer Al Mofleh, hatte zahlreiche Fragen im Gepäck.

Auch in Jordanien besteht eine Unfallversicherung für Arbeitnehmende. Nun beabsichtige man, auch für Schülerinnen und Schüler einen Unfallversicherungsschutz  und entsprechende Präventionsmaßnahmen einzubinden, erläuterten die Gäste aus Jordanien. Im Vorfeld waren sie bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in St. Augustin über rechtliche Voraussetzungen informiert worden.  
Allgemeines und exemplarische Präventionsleistungen aus dem Schulsport-Bereich und der Verkehrssicherheitsarbeit in Rheinland-Pfalz erläuterte Präventionsmitarbeiterin Jördis Gluch. Auf die Rahmenbedingungen in den Bereichen Rehabilitation, Leistungen und Regress ging  Uwe Andernach vom Referat Allgemeine Verwaltung ein. In der regen Diskussion wurde deutlich, dass die Umsetzung der Schülerunfallversicherung in Jordanien eine Herausforderung ist und zugleich auch eine große Chance darstellt.

„Wir werden Sie auf Ihrem Weg gern mit Rat und Tat begleiten“, versprach Manfred Breitbach den Gästen abschließend.

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news-430 Fri, 21 Jun 2019 15:24:16 +0200 Magazin für Pflegende informiert - auch über Tabuthemen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/magazin-fuer-pflegende-informiert-auch-ueber-tabuthemen/cache/no/ Pflege daheim -  Hilfe aus Osteuropa

Neuer Titel, inhaltlich wie gewohnt vielseitig und praxisorientiert: So gestaltet sich „Pflege daheim“, das Magazin, das den Titel „Zu Hause pflegen“ ablöst. Mit zahlreichen praxisorientierten Tipps und Hilfen wendet sich das Magazin an Pflegende Angehörige. Viele Pflegende sind unsicher, wie sie Hilfen aus Osteuropa legal beschäftigen können. Auch dazu liefert das Magazin Antworten und stellt Vertragsformen vor.

Geschwister teilen sich die Pflege – so kann es klappen

Wenn der Vater, die Mutter oder beide Elternteile pflegebedürftig werden, fühlen sich viele Kinder verantwortlich. Sie möchten sich die Pflege teilen oder gemeinsam daran beteiligen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Bericht über die Schwestern Claudia Stiller-Wüsten und Regina Stiller-Saul.

 „Pflege daheim“ wird von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) herausgegeben und erscheint zweimal im Jahr. Das 16 Seiten starke Magazin informiert über rechtliche Fragen und Hilfsmittel, gibt Tipps zum Thema „Job und Pflege“ und dazu, wie man mit Tabuthemen wie Ekelgefühlen am besten umgeht.

Hier können Sie das Magazin herunterladen

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news-429 Tue, 18 Jun 2019 10:16:07 +0200 Feuerwehr in Bewegung – Gesund und motiviert https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/feuerwehr-in-bewegung-gesund-und-motiviert/cache/no/ Unter dem Motto „Gesund und motiviert – WIR sind die Feuerwehr(en) im Kreis Bernkastel-Wittlich“ starteten der Landkreis Bernkastel-Wittlich und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UKRLP) ein Pilotprojekt für zukunftsfähige Feuerwehren. Erklärtes Ziel: Feuerwehrangehörige aller Altersgruppen gesund und fit in allen Lebenslagen zu machen.

Das Pilotprojekt soll alle Menschen bei der Feuerwehr ansprechen, nicht nur die ohnehin schon fitten Kräfte im aktiven Dienst. „Das ist ein Mammutprojekt – dessen sind wir uns bewusst“, sagt der Initiator des Pilotprojektes, Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch. Die gesamten Feuerwehr im Kreis ist im Boot, – angefangen von der Bambinigruppe und Feuerwehrjugend über den aktiven Dienst bis hin zu den Alterskameraden.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Mensch. Denn Prävention und Unfallverhütung haben schließlich nicht nur mit der Technik, sondern vor allem mit den Personen zu tun, die die Feuerwehr ausmachen. Und von denen gibt es viele, die in ganz verschiedenen Funktionen tätig sind: Einige widmen sich an vorderster Front der Brandbekämpfung, andere bilden aus, kümmern sich um die Fahrzeugwartung oder um die Verpflegung, engagieren sich in der Nachwuchsförderung oder in der Brauchtumspflege.

„Mit ihrem Engagement für mehr Gesundheit und Bewegung rennt die Feuerwehr des Kreises Bernkastel-Wittlich bei uns offene Türen ein“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Als Partnerin der Feuerwehr liegt uns die Gesundheit der Feuerwehrangehörigen von Natur aus am Herzen.“ Zudem passe das Pilotprojekt perfekt in den Rahmen der kommmitmensch-Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung, die im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit für die Kultur der Prävention begeistern will.

Schon beim ersten Treffen waren sich alle Projektbeteiligten einig: Die Feuerwehr im Kreis Bernkastel-Wittlich will auf Nachhaltigkeit setzen – Gesundheit und Bewegung sollen als Selbstverständlichkeit in den Feuerwehralltag integriert werden. Wie das bewerkstelligt werden kann, wird nun bei weiteren Zusammenkünften erarbeitet. Zunächst werden Ideen gesammelt und damit geht es an die inhaltlich-konzeptionelle Gestaltung des Pilotprojekts.

Ziel ist, den Feuerwehren im Kreis gut umsetzbare Empfehlungen an die Hand zu geben, damit sie selbst in ihrer Organisation für mehr Begeisterung für Gesundheit und Bewegung sorgen können.

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news-428 Wed, 29 May 2019 15:03:41 +0200 Gute Ideen im Umgang mit Fehlern belohnt https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/gute-ideen-im-umgang-mit-fehlern-belohnt/cache/no/ Welche Erfahrungen haben Jugendliche in ihrer Ausbildung im Umgang mit Fehlern gemacht? Wie hat sie das geprägt? Und welche guten Ideen haben sie, um kleine Fehler und Beinahe-Unfälle in Unternehmen rechtzeitig zu melden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Berufsschülerinnen und -schüler aus Rheinland-Pfalz im Wettbewerb des Präventionsprogramms „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL) der DGUV im aktuellen Schuljahr. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden jetzt in der Unfallkasse Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.  „Wir freuen uns, dass durch das Präventionsprogramm ‚Jugend will sich-er-leben‘ die Jugendlichen das wichtige Thema Fehlerkultur aufgreifen konnten und damit auch für die Kampagne zur Kultur der Prävention sensibilisiert wurden“, betonte Dr. Christoph Heidrich, Präventionsleiter der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, in seiner Begrüßung. „Denn der offene Umgang mit Fehlern kann dazu beitragen, Arbeit und Ausbildung sicherer und gesünder zu machen. Und das ist ein elementares Ziel der Kampagne kommmitmensch“, so Dr. Heidrich.

Knapp 23.100 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 51 Berufsschulen haben aus Rheinland-Pfalz an dem dreiteiligen Wettbewerb teilgenommen.

Die Preisträger:

Im Rahmen des Kreativpreises hat die Private Hildegardisschule aus Bingen den ersten Platz in ihrem Bundesland gewonnen. Vier Klassen verschiedener Ausbildungszweige hatten Zeichnungen, Plakate, einen Comic und einen Aufsatz eingereicht. In letzterem beschäftigten sich die Auszubildenden mit den Ursachen von Fehlern und entwickelten fünf Schritte zur Fehlervermeidung im Betrieb.

Der zweite Preis ging an die Azubis aus der Fachrichtung Sanitär-Heizung-Klima der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen. Sie hatten in ihrem Comic „Der Kundenauftrag“ eine typische Situation aus ihrem Alltag und einen häufig in der Ausbildung auftretenden Fehler beleuchtet. Über den dritten Platz freute sich die Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule aus Mainz, die Informationsblätter und ein Tafelbild zum Thema „Fehlerkultur“ sowie Tipps zur Fehlervermeidung entwickelt hatten.

Die Ideen der Azubis haben die Jury beeindruckt. „Die prämierten Einreichungen waren allesamt wirklich kreativ und inhaltlich super ausgearbeitet. Sie bieten einen interessanten Einblick in die Welt der Azubis und ihre Sicht auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Sie beweisen ein hohes Ausmaß an Engagement und Talent“, lobt Jury-Mitglied Ulrich Zilz, der als Ausbildungsreferent der Berufsgenossenschaft Holz und Metall und Koordinator von JWSL bei der DGUV tätig ist.

Azubis sowie Berufsschülerinnen und -schüler sollen durch JWSL frühzeitig zu sicherheits- und gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert werden. Sie befinden sich in einer Phase, in der die Grundmuster für das folgende Arbeitsleben gelegt werden. Fehler gehören in dieser Phase unabdingbar dazu. Dabei kommt es auf den richtigen Umgang mit Fehlern an. Genau den vermittelte JWSL im aktuellen Schuljahr und knüpft damit an die Präventionskampagne kommmitmensch der gesetzlichen Unfallversicherung an. Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe erhalten ein Medienpaket mit Unterrichtskonzept, Filmen und Postern. Die Wettbewerbe dienen als Ansporn.

 

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news-427 Wed, 29 May 2019 08:00:26 +0200 Achtung Zeckenzeit! Infos nicht nur für Kitas und Schulen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/achtung-zeckenzeit-infos-fuer-kitas-und-schulen/cache/no/ Zeckenstich – was tun? In der Zeit von April bis Oktober ist das Risiko von Zecken am größten. Sie lauern in Gras, Laub, Sträuchern und im Unterholz auf Menschen und Tiere, die sie im Vorbeigehen streifen. Die Zecken an sich sind nicht gefährlich. Jedoch sind sie potenzielle Wirte für Bakterien und Viren, die bei Menschen ernsthafte Infektionskrankheiten hervorrufen können. Hierzu gehören neben der Frühsommer-Meningitis (FSME) vor allem auch die Lyme-Borreliose. Daher gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz Empfehlungen zum generellen Schutz vor Zeckenstichen. Diese sollten insbesondere auch bei allen Veranstaltungen in Schule und Kita berücksichtigt werden: 

  • Bei Spaziergängen möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz, hohes Gras und Hautkontakt zu bodennahen Pflanzen meiden.
  • Beim Aufenthalt in möglichen Zeckengebieten feste Schuhe anziehen.
  • Auf helle Kleidung achten, die den Körper weitestgehend bedeckt. Hierauf lassen sich die Zecken leichter auffinden.
  • Nach dem Aufenthalt in möglichen Zeckengebieten, vor allem bei Kindern, sollten die Eltern den Körper sorgfältig nach Zecken absuchen. Bevorzugte Saugstellen sind am Kopf und am Hals sowie unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen.

Nach dem Entdecken sollte eine Zecke unbedingt unverzüglich entfernt werden. Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion! Zudem sollte nach Zeckenstichen für mindestens eine Woche genau auf Hautveränderungen an der Einstichstelle geachtet werden. Besonders wenn eine kreisförmige Hautrötung auftritt, ist einen Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Eine Borreliose kann im Frühstadium gut behandelt werden. Wenn in den Wochen nach einem Zeckenstich gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man seinen Arzt bzw. seine Ärztin über den Zeckenstich informieren.

Die Verantwortlichen der Kitas und der Schulen sollten im Vorfeld mit den Erziehungsberechtigten die Verfahrensweise beim Zeckenbefall absprechen. In jedem Fall sollten die Erziehungsberechtigten über das Entfernen einer Zecke informiert und die durchgeführten Maßnahmen dokumentiert werden.

Weitere Infos insbesondere für Schulen und Kitas gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in einem Infoblatt unter www.ukrlp.de, Webcode 129

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die Ansprechpersonen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz unter Telefon: 02632 960-1650, E-Mail: praevention@spam protectukrlp.de.

 

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news-426 Wed, 15 May 2019 09:27:42 +0200 kommmitmensch Film & Media Festival https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/kommmitmensch-film-media-festival/cache/no/ Film ab: Schüler, Studierende, Betriebe sind zur Teilnahme eingeladen

Pfiffige Ideen, Medien und gute Filme sind beim kommmitmensch Film & Media Festival der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zur A+A 2019 gefragt. Schülerinnen, Schüler, Studierende und Unternehmen sind eingeladen, eigene Videos und Medienproduktionen einzureichen, die für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sensibilisieren. „Ziel der Prävention der Unfallversicherung und damit auch der Kampagne kommmitmensch ist die Vision Zero: eine Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und ergänzt: „Die Kampagne möchte den Anreiz schaffen, mit Filmen der Vision Zero ein Stück näher zu kommen. Denn Filme können Emotionen ideal transportieren und dazu beitragen, das Bewusstsein zu verändern.“

Die aktuelle Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung zur Kultur der Prävention unter dem Titel „kommmitmensch“ setzt ganz bewusst auf den Einsatz von Film und Bewegtbild. Dazu wurde das kommmitmensch Film- und Medienfestival der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften ins Leben gerufen, das im Rahmen der Fachmesse A+A 2019 vom 5. bis 8. November in Düsseldorf stattfindet. Die A+A ist die größte internationale Messe für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

In vier Kategorien können bis zum 30. Juli 2019 Filme, Videos oder andere Medienformate eingereicht werden:

Dein Blick: Für Schüler, Schülerinnen und Auszubildende aus allen Bereichen

Mit dieser Kategorie sind vor allem junge Berufstätige – Auszubildende, Berufsschülerinnen und -schüler etc. – angesprochen, sich aus ihrer Perspektive dem Thema „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ zu nähern. Vom Handyvideo bis zum Projektfilm sollen hier Arbeiten ausgezeichnet werden, die einen frischen Blick auf die Realitäten der Arbeitswelt widerspiegeln und vor allem mit leicht verfügbarer Technik produziert wurden. Übrigens: Schülerinnen und Schülern jeden Schultyps können Filme einreichen!

Mit Sicherheit Kunst: Für Filmschaffende sowie Studierende von Film- und Medienhochschulen

Diese Kategorie richtet sich an professionelle Filmschaffende sowie an Studierende von Filmhochschulen und ähnlichen Institutionen. Sowohl die inhaltliche Komponente als auch das filmhandwerkliche und künstlerische Können spielen bei der Bewertung eine Rolle.

Fokus Betrieb: Für klein- und mittelständische Betriebe, die im bewegten Bild Arbeitsschutz demonstrieren

Diese Kategorie spricht Betriebe, Organisationen und Behörden an, die Filme primär für den Einsatz im eigenen Haus entwickelt haben. Ziel solcher Medienproduktionen soll es sein, im Rahmen von betrieblichen Schulungs- und Informationsprozessen die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu fördern und zu gewährleisten. Eigenproduktionen stehen im Fokus, Auftragsproduktionen werden aber ebenfalls zugelassen.

A+A Sonderpreis - Hauptsache sicher: Werbe- und Industriefilme für sicheres und gesundes Arbeiten

Diese Kategorie wendet sich an Aussteller der A+A 2019, die mit ihren Filmen Produkte und Lösungen für sicheres und gesundes Arbeiten bewerben und diese Filme besonders überzeugend als Kommunikationsmittel gestaltet haben.

Beiträge können bis zum 30. Juli 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Kampagnen-Website. In diesem Sinne: Film ab! Es winken tolle Gewinne.

Weitere Infos: www.kommmitmensch-festival.de

 

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news-425 Mon, 13 May 2019 16:48:50 +0200 Wirksame Qualifizierung mit wirtschaftlichen Verfahren https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/wirksame-qualifizierung-mit-wirtschaftlichen-verfahren/cache/no/ Mit jährlich über 340.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist die gesetzliche Unfallversicherung als zweitgrößte nichtstaatliche Bildungsträgerin in der Erwachsenenbildung tätig. Das intensive Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen zahlt sich aus. Dies belegen die Ergebnisse des Benchmarking-Projektes „Wirksame Qualifizierung mit wirtschaftlichen Verfahren“, welche die DGUV nun vorgelegt hat. Insgesamt 14 Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand nahmen an diesem Projekt teil und erarbeiteten gemeinsam Handlungsempfehlungen, mit denen die Qualifizierungsarbeit noch wirksamer und effizienter gestaltet werden kann.

Insgesamt 19 Handlungsempfehlungen und eine Vielzahl von übergreifenden Aussagen wurden von den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern erarbeitet. Um die Umsetzung in den eigenen Häusern zu erleichtern, wurden die Empfehlungen mit konkreten Beispielen guter Praxis unterlegt. Hier sind die Erfahrungen der teilnehmenden Träger maßgeblich mit eingeflossen.
Die Grundlage für die Entwicklung der Handlungsempfehlungen waren neben verschiedenen Erhebungsinstrumenten auch die Untersuchung der Prozessabläufe in den teilnehmenden Trägern. Hierzu wurden zweitägige Workshops mit den jeweiligen Qualifizierungsexperten vor Ort in den Berufsgenossenschaften und den Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand durchgeführt. Auf diese Weise konnte das Projektteam tief in die Strukturen, Abläufe und Themen der Qualifizierungsbereiche eintauchen.

Um die Qualität und die Wirksamkeit der Qualifizierungsangebote zu messen, haben die Träger für den Zeitraum von 6 Monaten für ausgewählte Qualifizierungsmaßnahmen einen einheitlichen Evaluationsbogen genutzt. So wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt nach der Teilnahme und ein zweites Mal nach drei Monaten zu ihrer Bewertung des Seminars bzw. dem Online-Angebot und dem Lernerfolg befragt. Insgesamt 11.000 Teilnehmende haben an dieser Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse sind eindeutig: die Qualität und die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist überdurchschnittlich hoch. Dieses Ergebnis zeigt sich sowohl bei den klassischen Seminaren als auch im Bereich der Online-Qualifizierung.

Um während der Projektlaufzeit sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch in der Praxis relevant und umsetzbar sind, hat das Projektteam einen Expertenworkshop initiiert. In den Räumlichkeiten des IAGs in Dresden kamen fast 60 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Qualifizierung zusammen, um einen ersten Blick auf die Ergebnisse zu werfen. An verschiedenen Marktständen wurden die Themen von den Projektmitgliedern vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Rückmeldungen wurden von der Projektgruppe gesammelt und für die Weiterentwicklung der Ergebnisse genutzt.

Neben konkreten Handlungsempfehlungen wurden auch übergreifende Themen wie beispielsweise Kosten oder auch Qualifizierungsstrategien betrachtet. Bei den Strategien sind so zum Beispiel deutliche Unterschiede bei der Wahl des Lernortes oder auch eingesetzten Dozenten

Im Rahmen der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit hat sich das Projekt auch mit den Kosten der Qualifizierung beschäftigt. Hier wurden wesentliche Kostenblöcke identifiziert und miteinander verglichen. Auf diese Weise konnten die wesentlichen Kostentreiber identifiziert werden. Besonders interessant stellt sich auch der Vergleich mit anderen Bildungsanbietern dar. Für ausgewählte Qualifizierungsangebote hat das Projekt vergleichbare Angebote von anderen Bildungsanbietern ermittelt und mit den eigenen Kosten verglichen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Gesamtkosten der Unfallversicherungsträger pro Seminartag im Durchschnitt wesentlich geringer sind als die der externen Bildungsanbieter.

Diese und viele weitere interessante Ergebnisse finden Sie im Abschlussbericht des Projektes, welcher in Kürze im UV-Net veröffentlicht wird. Hier finden Sie auch die einzelnen Handlungsempfehlungen mit den Beispielen guter Praxis.

Bei Rückfragen können Sie sich an Diana Röttig, Referat Qualifizierung, Unfallkasse Rheinland-Pfalz, E-Mail d.roettig@spam protectukrlp.de oder an Maxi Rudwaleit, DGUV, E-Mail maxi.rudwaleit@spam protectdguv.de, wenden.

Dieser Artikel erschien in voller Länge in der Fachzeitschrift DGUV Forum 3/2019 unter  

 


[1] Für Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand ohne Schülerinnen und Schüler und Studierende

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