Unfallkasse Rheinland-Pfalz https://www.ukrlp.de/ Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. de_DE Unfallkasse Rheinland-Pfalz Thu, 04 Jun 2020 23:07:43 +0200 Thu, 04 Jun 2020 23:07:43 +0200 news-506 Fri, 29 May 2020 09:42:56 +0200 Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/hygiene-und-kontamination-bei-der-feuerwehr/cache/no/ Wo Ruß ist, sind Schadstoffe Bereits mit einfachen Mitteln können die 1,3 Millionen freiwilligen Feuerwehrleute in Deutschland ihre Gesundheit nach einem Brandeinsatz besser schützen. Ein Kurzfilm und eine neue Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen wie! Bei der Brandbekämpfung Atemschutzgeräte zu tragen, ist für Löschtrupps selbstverständlich. Brandrauch enthält auch krebserregende Stoffe wie etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese und andere Schadstoffe können nicht nur über die Atemwege in den Körper gelangen, sondern auch über die Haut und den Verdauungstrakt. Viele Feuerwehrleute sind sich dieser Risiken jedoch nicht bewusst: Nachdem der Brand gelöscht ist, setzen sie sich in ihren verqualmten Schutzanzügen in das Einsatzfahrzeug, nehmen mit rußverschmiertem Gesicht schnell einen Schluck aus der Wasserflasche und legen verschmutzte Ausrüstung in den Wagen. „Wo Ruß ist, sind Schadstoffe“, sagt Tim Pelzl, „darum kommt es auf die Hygiene am Einsatzort an.“ Pelzl leitet den Fachbereich „Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), in der die rund 1,3 Millionen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland versichert sind.

Für einen besseren Schutz vor dem Schmutz hat die gesetzliche Unfallversicherung jetzt die DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr“ und einen vierminütigen Kurzfilm veröffentlicht. Angelehnt an ein Computerspiel zeigt er die korrekte Einsatzstellenhygiene: Die Einsatzkräfte reinigen am Brandort ihre persönliche Schutzkleidung und -ausrüstung grob, legen sie ab und ziehen stattdessen saubere Trainingsanzüge an. Die verschmutzte Kleidung und Ausrüstung werden möglichst luftdicht verpackt und separat transportiert, um sie anschließend fachgerecht zu reinigen. „Bereits mit so einfachen Mitteln wie partikelfiltrierenden Halbmasken, Einweghandschuhen, Wasser und Müllsäcken lässt sich viel verbessern“, sagt Tim Pelzl, der selbst Kommandant einer Freiwilligen Feuerwehr ist.

Hygiene beginnt aber nicht erst am Einsatzort, sondern erfordert ein Konzept. „In vielen Feuerwehren wird die Feuerwehrkleidung nach einem Einsatz nicht gewaschen, sondern nur getrocknet und gelüftet“, weiß Pelzl. Schad- und Gefahrstoffe häufen sich auf diese Weise an. „Am nächsten Tag stehen die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall auf der Straße, sie schwitzen und die Schadstoffe können sich aus der Kleidung lösen, es kommt zu einer zweiten Kontamination.“ Doch nicht alle Feuerwehren verfügen über geeignete Waschmaschinen, zudem fehle es häufig an Einsatzkleidung zum Wechseln. Auf keinen Fall dürfe der verschmutzte Schutzanzug daheim gewaschen werden. „Damit trägt man die Gefahrstoffe in die private Umgebung, das ist absolut tabu“, sagt der Experte. Hier seien die Kommunen gefordert, denen als Träger der Freiwilligen Feuerwehren die Verantwortung für den Gesundheitsschutz und die Finanzierung obliege. „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen sich Gedanken machen, wie die fachgerechte Reinigung sichergestellt wird, wie sie die Freiwillige Feuerwehr ausstatten, etwa mit Reservekleidung, und wie die Kontamination im Feuerwehrhaus organisatorisch und baulich vermieden werden kann.“ Zudem müssen die Einsatzkräfte entsprechend geschult werden. Daher richtet sich die DGUV-Information an die Kommunen wie auch an Führungskräfte der Feuerwehr. Auf 40 Seiten erläutert sie kompakt praxiserprobte Lösungen und enthält zahlreiche Abbildungen.

In Deutschland sichern 25.000 Freiwillige Feuerwehren den Brandschutz

Bundesweit gibt es etwa 25.000 Freiwillige Feuerwehren und rund 800 Werksfeuerwehren. Sie alle stehen unter dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dem stehen nur gut 100 Berufsfeuerwehren mit etwa 40.000 verbeamteten Feuerwehrmännern und -frauen gegenüber, die bei Bedarf ebenfalls von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt werden. „Ohne die Freiwilligen Feuerwehren wäre der Brandschutz in Deutschland nicht zu leisten“, sagt Tim Pelzl.

Die DGUV untersucht derzeit in einem Forschungsprojekt das Krebsrisiko im Feuerwehrdienst, es handelt sich um die erste Studie dieser Art im deutschsprachigen Raum. Bei 200 Feuerwehrkräften in Berlin und Hamburg wird die Schadstoffbelastung vor und nach Brandeinsätzen gemessen. Ein Ziel ist, Strategien und Verhaltensweisen zu entwickeln, die eine wirksame Expositionsvermeidung im Einsatzalltag ermöglichen. Langfristig sollen damit berufsbedingte oder durch die ehrenamtliche Tätigkeit erworbene Erkrankungen vermieden werden. Innerhalb des Forschungsprojekts sind auch der Erklärfilm und die Broschüre entstanden.

▶ Kurzfilm „Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr“
▶ DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr“
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news-505 Mon, 18 May 2020 16:33:00 +0200 Arbeiten in der Abwasserentsorgung sicher ausführen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/arbeiten-in-der-abwasserentsorgung-sicher-ausfuehren/cache/no/ Wie Beschäftigte von Abwasserbetrieben sicher arbeiten und dabei gesund bleiben: Neue DGUV Branchenregel bündelt Arbeitsschutzmaßnahmen. Die Arbeitsbedingungen in Abwasserbetrieben sind besser als ihr Ruf: Dank technischer Hilfsmittel wie Rohrkameras, Kanalroboter oder Hochdruckspülverfahren müssen Beschäftigte immer seltener in Kanäle oder Schächte einsteigen. Zudem tragen moderne Schutzausrüstungen und kontinuierliche Gaswarntechnik dazu bei, dass es bei Tätigkeiten in den Anlagen immer seltener zu Unfällen kommt. Entscheidend ist auch das gestiegene Bewusstsein der Verantwortlichen in kommunalen und gewerblichen Abwasserbetrieben für entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen. An sie richtet sich die neue Branchenregel 103-602 „Abwasserentsorgung“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Die Publikation zeigt anhand branchentypischer Gefährdungen und Präventionsmaßnahmen auf, wie Beschäftigte in Kanalisations- und Kläranlagen sicher arbeiten und dabei gesund bleiben.

Arbeitsschutz in der Abwasserentsorgung leicht gemacht

Wie können sich Beschäftigte in abwassertechnischen Anlagen vor Abstürzen in Schächte oder Ertrinken in Klärbecken absichern? Wie vermeiden sie körperliche Belastungen bei Tätigkeiten in dunklen und engen Kanälen? Welche Maßnahmen schützen vor Gefahrstoffen wie Faulgasen oder der Übertragung von Infektionskrankheiten? Was ist das richtige Vorgehen bei Explosionsgefahr? Die Branchenregel gibt Antworten auf solche Fragen: „Verantwortliche müssen dafür nicht mehr in verschiedenen staatlichen und berufsgenossenschaftliche Regelwerken nachschlagen, sondern finden alles komprimiert in einem Dokument“, sagt Sabine Garbrands, Leiterin des Sachgebiets Abwasser des Fachbereichs Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (ETEM) der DGUV. „Die bewusst verständlich gehaltene Sprache und die Praxisbeispiele machen die Branchenregel zu einem Präventionsinstrument für alle – vom Betriebsleiter bis zum Meister.“

Alleinarbeit und Rettungsmaßnahmen im Fokus

Abwassertechnische Anlagen liegen oft außerhalb von Wohngebieten oder weit unter der Erde. Zudem werden beispielsweise Kontrollen oder Bereitschaftseinsätze oft nur von einer Person ausgeführt. „Trotz der Alleinarbeit und Abgeschiedenheit der Beschäftigten muss bei möglichen Unfällen unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden“, betont Sabine Garbrands. „Deshalb geht die Branchenregel gesondert auf die Rettung, beispielsweise aus Schächten, ein. Hierbei gilt es, die Präventions- und Hilfsmaßnahmen besonders gut zu organisieren und abzustimmen.“ Um praxisgerechte Lösungen für möglichst unterschiedliche Situationen zu beschreiben, wirkten bei der Erstellung der Branchenregel neben Experten der Unfallkassen, BG ETEM, BG Bau und BG Verkehr auch Betreiber und Fachverbände der Abwasserwirtschaft mit.

▶ Die DGUV Regel 103-602 „Abwasserentsorgung“ kann kostenfrei in der Publikationsdatenbank des Spitzenverbandes heruntergeladen werden.

Praxisbezogenes Präventionswerkzeug

Die Branchenregeln der gesetzlichen Unfallversicherung setzen kein eigenes Recht, sondern fassen das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht für die Unternehmen einer bestimmten Branche verständlich zusammen. Sie dienen Verantwortlichen als praxisbezogenes Präventionswerkzeug: Symbole vereinfachen das Auffinden von Informationen, konkrete Beispiele und Bilder veranschaulichen die Handlungsanweisungen. Checklisten, Prüfprotokolle und Hinweise auf weiterführende Dokumente erleichtern die korrekte Umsetzung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

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news-498 Thu, 14 May 2020 08:42:58 +0200 Feuerwehr: Fortbildung und Kommunikation via Internet https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/feuerwehr-fortbildung-und-kommunikation-via-internet/cache/no/ Unfallkasse informiert bei Online-Seminar – Webinare der Feuerwehr in Herxheim finden großen Zuspruch „Gute Plattform in Zeiten der Pandemie“

 Auf eine gute Kommunikation, kontinuierliche Weiterbildung und Kameradschaft legt die Feuerwehr Herxheim auch bzw. gerade in Zeiten der Corona-Pandemie besonderen Wert. „Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, in Kontakt zu bleiben, sich auszutauschen und  das fachliche Wissen rund um die Feuerwehr zu vertiefen!“ Darin sind sich die Herxheimer Feuerwehrangehörigen einig. Auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unterstützt dieses Ansinnen. Dave Paulissen, stellvertretender Präventionsleiter der Unfallkasse, informierte jetzt als Dozent in einem Webinar über die vielseitigen Präventionsangebote, über Rechte und Pflichten im Sinne von Sicherheit und Gesundheit. 
Regelmäßige Themenabende
Über digitale Medien treffen sich die Kameradinnen und Kameraden regelmäßig zu Themenabenden und Webinaren mit verschiedenen Schwerpunktthemen. Und, wie es sich für Kameradschaftsabende gehört, werden im Vorfeld Getränke ausgeteilt. Zuletzt war sogar ein Essen-Lieferservice im Einsatz, um die Teilnehmenden pünktlich vor Webinarbeginn mit warmen Essen zu versorgen. „Das war wirklich besonders gelungen“, sagte Daniel Leridez, Gefahrstoffzugführer des Landkreises Südliche Weinstraße und Initiator der Online-Webinarreihe. Er hatte im Vorfeld ausführliche Infos zur Webinartechnik kommuniziert und dafür gesorgt, dass die technischen Unklarheiten beseitigt waren.
Generationenübergreifend
Mehr als 50 Feuerwehrmitglieder aller Altersgruppen waren online, als Dave Paulissen, bei der Unfallkasse erster Ansprechpartner für Feuerwehren, über die Rolle, Leistungen und Informationsquellen informierte. In Zusammenarbeit mit Moderator Daniel Leridez führt er live über die Internetseite www.ukrlp.de, erklärte nach dem Motto „Wo finde ich was?“ Seitenaufbau und Feuerwehrportal. Über Filmausschnitte und Praxishilfen gewährte Paulissen abwechslungsreiche Einblicke in die Präventionsarbeit für Sicherheit und Gesundheit der Feuerwehr, bevor er den Teilnehmenden Rede und Antwort stand.

„Diese Webinare sind eine gute Plattform, um die Kommunikation und Fortbildung auch in Pandemiezeiten aufrecht zu erhalten und den Austausch zu fördern“, so Paulissen. „Dieses Format könnte auch ein gutes Beispiel für andere Feuerwehren sein“, ergänzte er.

Vorausgegangen waren bei der Feuerwehr Herxheim Themenabende mit Bundestagsmitglied Dr. Thomas Gebhardt, parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele sowie den Wehrkameraden Lukas Rieder und Andreas Kuntz als Dozenten.

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news-496 Mon, 11 May 2020 08:41:35 +0200 „Herzkissen Rhein Mosel Lahn“ näht für die Unfallkasse https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/herzkissenrheinmosellahnnht/cache/no/ 400 Masken für die Beschäftigten
„Menschen begegnen sich im Leben, damit sich ihre Herzen berühren!“ so lautet das Motto der Gruppe „Herzkissen Rhein Mosel Lahn“, die in der Verbandsgemeinde Loreley beheimatet ist. Die ehrenamtlichen Näherinnen zeigen, dass sie ihr Motto stets aktuell verstehen: Derzeit sind sie unermüdlich im Einsatz, um in Zeiten der Corona-Pandemie Mund-Nase-Bedeckungen zum Schutz für Bürgerinnen und Bürger rund um die Loreley und darüber hinaus zu nähen.

Auch die Beschäftigten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz tragen jetzt die Community-Masken von „Herzkissen Rhein-Mosel-Lahn“. Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (rechts), bestellte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzerhand 400 Mund-Nase-Bedeckungen. Er hatte von Netzwerkpartner und Selbstverwaltungsmitglied Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, von den beispielhaften Aktivitäten der Herzkissengruppe erfahren und war sofort begeistert. „Denn neben unserem Engagement für die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitglieder und Versicherten liegen uns das Wohl und die Sicherheit unserer Beschäftigten besonders am Herzen“, betonte Breitbach bei der Übergabe der Masken durch Alexandra Weber, Initiatorin der Herzkissengruppe, im Beisein ihres Vorgesetzten, VG-Bürgermeister Groß. Die Masken wurden mit einem Informationsblatt zum richtigen Umgang inzwischen an alle Beschäftigte ausgegeben bzw. in die Homeoffices geschickt. 

Zur Info: Die Herzkissengruppe wurde vor fast zehn Jahren gegründet, um Menschen zu unterstützen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Die Mitglieder nähen Herzkissen, die als Hilfsmittel zur Verbesserung der Lebensqualität nach Operationen an Achselhöhle oder Brust dienen und durch ihre besondere Form auch das Herz berühren. 

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news-493 Tue, 05 May 2020 17:19:44 +0200 Rund 10.000 Kinder lernen mit „Händewaschen - Na klar!“ https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/rund-10000-kinder-lernen-mit-haendewaschen-na-klar/cache/no/ Kreisverwaltung Ahrweiler und Unfallkasse Rheinland-Pfalz starten Mitmachaktion für Schulen und Kitas Händewaschen ist nicht nur in Zeiten von Corona eine wirkungsvolle Methode, um sich und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Mit der Aktion „Händewaschen - Na klar!“ startet der Kreis jetzt zusammen mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz ein Projekt, das insbesondere die Kleinsten schützen und sensibilisieren soll.

Zauberpaste im Einsatz
69 Kitas im Kreis Ahrweiler erhalten zur Durchführung der Aktion jeweils eine große Schwarzlichttaschenlampe sowie ausreichend fluoreszierende Zauberpaste, die unter dem UV-Licht zu sehen ist, wenn sich die Kinder die Hände vorher nicht richtig gewaschen haben. Auch die Städte, Verbandsgemeinden sowie die Gemeinde Grafschaft als Träger der Grundschulen erhalten acht sogenannte „Litecheck Boxen“, die an die jeweiligen Grundschulen für Aktionen und Projekte ausgegeben werden können.

„Kindgerechte, spielerische Maßnahmen und Projekte zur Händehygiene tragen in Einrichtungen maßgeblich dazu bei, Infektionskrankheiten zu verringern oder zu vermeiden“, erläutern Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers den Ansatz des Projektes. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Lockerungen der Begrenzungen des gesellschaftlichen Lebens in der Corona-Pandemie von herausragender Bedeutung. „Genau hier sehen wir als Kreis unsere Verantwortung und möchten gemeinsam mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Beitrag leisten“, so Pföhler weiter.

Ansteckungsrisiko minimieren

„Regelmäßiges und gründliches Händewaschen bietet einen einfachen und wirkungsvollen Schutz vor Infektionskrankheiten“, erläutert der Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Manfred Breitbach. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden schrittweisen Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen sei die Aktion besonders wichtig, um Kinder zu sensibilisieren, das Ansteckungsrisiko zu minimieren und das Entstehen neuer Infektionsketten zu vermeiden, so Breitbach.

„Händewaschen - Na klar!“ wurde 2004 seitens des Kreisjugend- wie auch des Gesundheitsamts Ahrweiler gemeinsam mit der Uniklinik Bonn entwickelt und in den Jahren 2005 und 2006 erstmals in den Kitas des Kreises durchgeführt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde die Mitmachaktion zum diesjährigen „Welttag der Handhygiene“ am 5. Mai neu aufgelegt und erreicht über die Kindertagesstätten und Grundschulen mehr als 10.000 Kinder im Kreis Ahrweiler.

Weitere Informationen zum Projekt bei Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers, 02641/975-422, siglinde.hornbach-beckers@spam protectkreis-ahrweiler.de und Fabian Schneider, 02641/975 566, fabian.schneider@spam protectkreis-ahrweiler.de.

Bild 1: Starten jetzt gemeinsam im Kreis die Aktion „Händewaschen - Na Klar!“ (v.l.): Koordinator Corona Fabian Schneider, Abteilungsleiter Lars Leyendecker, Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Manfred Breitbach und der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Stefan Voss.

Bild 2: Unter dem Schwarzlicht zeigt sich, ob die Hände wirklich sauber sind.

Fotos: Kreisverwaltung Ahrweiler/Bernhard Risse

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news-490 Tue, 28 Apr 2020 07:30:23 +0200 Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/welttag-fuer-sicherheit-und-gesundheit-bei-der-arbeit0/cache/no/ "Stoppt die Pandemie: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kann Leben retten." So lautet das Motto des diesjährigen Internationalen Tags für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. „Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen haben für uns alle in Zeiten wie dieser eine besondere Bedeutung“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Die Unfallkasse unterstützt und berät ihre Mitgliedsbetriebe und Versicherten gezielt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes mit praxisnahen Informationen und Beratungsangeboten auf Basis des Arbeitsschutzstandards Covid 19 der Bundesregierung“, so Breitbach. Diese Leitlinien formulieren konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Corona-Zeiten.

Bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen in den Betrieben tragen Führungskräfte besondere Verantwortung. An sie richtet sich die neue Broschüre  "Führen in Zeiten der Pandemie?", die im Rahmen der Präventionskampagne kommmitmensch der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen erscheint. Das Themenspektrum reicht von der Pandemieplanung über die Einbindung der wichtigen Akteure im Betrieb bis zur Unterstützung der Beschäftigten.

„Führungskräfte müssen gerade in Krisenzeiten eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen bewältigen. Da hilft es, die Verantwortung für das Krisenmanagement im Betrieb auf mehrere Schultern zu verteilen“, erläutert dazu Dr. Marlen Cosmar vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Auch den Beschäftigten werde in diesen Zeiten viel abverlangt. Eine Präventionskultur, die Transparenz und Wertschätzung betont, trage dazu bei, ein 'Wir-Gefühl' zu schaffen. „Führungskräfte sollten Vertrauen in ihre Beschäftigten sowie Kolleginnen und Kollegen haben, gerade wenn – wie in diesen Zeiten – viele im Homeoffice arbeiten“, betont abschließend Geschäftsführer Manfred Breitbach. 

Hier geht es zur Broschüre
"Führen in Zeiten der Pandemie"

Viele weitere aktuelle Informationen und Empfehlungen unter https://www.ukrlp.de/covid-19/

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news-479 Thu, 09 Apr 2020 11:29:51 +0200 Arbeiten im Freien: Vor Sonne schützen https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/arbeiten-im-freien-vor-sonne-schuetzen/cache/no/ Nicht alle Beschäftigten sind im Homeoffice aktiv. Wer jetzt im Freien arbeitet, sollte darauf achten, sich rechtzeitig und ausreichend vor UV-Strahlung zu schützen. Denn Sonnenstrahlung kann nicht nur Sonnenbrand hervorrufen, sie kann auch die Augen schädigen, zu einem Hitzeschlag führen und nach langjähriger Einwirkung sogar Hautkrebs verursachen.
Hautkrebs durch die UV-Strahlung der Sonne kann durch einen guten Sonnenschutz verhindert werden. Vor allem für "Outdoorworker" sind Schutzmaßnahmen daher unbedingt erforderlich. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten die Prüfung geeigneter Sonnenschutzmaßnahmen in die Gefährdungsbeurteilung aufnehmen. Dies gilt vor allem für Beschäftigte, die regelmäßig länger als eine Viertelstunde direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Empfohlene Maßnahmen

Die Rangfolge der Schutzmaßnahmen folgt dem klassischen Präventionsprinzip:
"Technisch – Organisatorisch – Persönlich".

Prinzipiell sind Maßnahmen zu treffen, die Sonnenbestrahlung vermeiden. Hierzu zählen als technische Maßnahmen zum Beispiel alle Formen von Abschattungen. Organisatorisch sind Arbeiten unter der intensivsten Sonneneinstrahlung in der Zeit von 11 Uhr bis 16 Uhr (Sommerzeit) möglichst zu vermeiden.

Sind die technischen und organisatorischen Maßnahmen nicht ausreichend oder nicht möglich, ist in jedem Fall die richtige Kleidung, etwa lange Ärmel und lange Hosen sowie eine schützende Kopfbedeckung erforderlich. Sonnenschutzmittel (Sonnencreme etc.) sollten verwendet werden, wenn ein Schutz auf anderem Wege nicht möglich ist.

In der DGUV- Publikationsdatenbank finden Sie weitere Informationen zur Präventionsarbeit bei natürlicher UV-Strahlung.

www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/sonne/index.jsp

 

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news-457 Fri, 27 Mar 2020 16:13:00 +0100 Wichtige Informationen zum Coronavirus https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/aktuelle-informationen-zum-corona-virus/cache/no/ Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.
(Auszug:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html., Stand 27.03.2020)

Maßnahmen zum Infektionsschutz

Mit den folgenden einfachen Maßnahmen kann jeder dazu beitragen Ansteckungsgefahr erheblich zu verringern.

Grundsätzlich gelten die gleichen Hygieneregeln wie allgemein zum Schutz vor luftübertragbaren Infektionskrankheiten wie z.B. Influenza:

  • Händeschütteln vermeiden
  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Husten und Niesen in ein Taschentuch oder die Armbeuge
  • im Krankheitsfall Abstand halten
  • geschlossene Räume regelmäßig lüften
  • Vermeidung sozialer Kontakte
  • Maßnahmen der Bundesregierung befolgen

 

Wir verweisen aber auch auf die Informationen des Robert-Koch-Institutes (RKI). Das RKI erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet diese und informiert sehr zeitnah auf seiner Homepage:
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Informationen zu Ländern und Regionen, in denen das Virus besonders stark verbreitet ist und ggf. auch Reisebeschränkungen bestehen, erhalten Sie beim Auswärtigen Amt:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/china-node/chinasicherheit/200466

Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz informiert ausführlich über den Krankheitsverlauf und Hygienemaßnahmen.
https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/

Eine Hotline ist unter der Telefonnummer: 0800 575 8100 geschaltet (Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr).

Für Schulen in Rheinland-Pfalz hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Diese ist unter der Nummer 0261-20546-13300 von Mo-Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr zu erreichen.

 

Vorgehen beim Verdacht einer Erkrankung an COVID-19

Eine Vorstellung beim Durchgangsarzt bei einem Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung soll nicht erfolgen. Die Durchgangsärzte sind in der Regel auf eine Testung und Behandlung nicht vorbereitet.
Personen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde oder entsprechende Krankheitssymptome aufweisen, sollten sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen, den Hausarzt, die speziell eingerichtete Testambulanzen oder die 116 117 anrufen - und zu Hause bleiben.

 

Meldung von Corona-Infektionen bei der Unfallkasse RLP
Verdacht auf eine Berufskrankheit

Berufsbedingte Kontakte mit SARS-CoV-2 („Coronavirus“) können durch Kontakt mit infizierten Personen in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder beim Transport von infizierten Patientinnen und Patienten z. B. im Flugzeug und im Krankenwagen stattfinden. Weiterhin kann ein berufsbedingter Kontakt in Laboratorien erfolgen, in denen Verdachtsproben auf Erreger untersucht werden. In all diesen Fällen kann der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung greifen. Bei Infektionen außerhalb dieses beruflichen Umfeldes kommen Leistungen der Krankenversicherung in Betracht.

Sofern der Verdacht besteht, dass eine Berufskrankheit nach Nr. 3101 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenverordnung (BKV) - Infektionskrankheiten, wenn der Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tätig oder durch eine andere Tätigkeit der Infektionsgefahr in ähnlichem Maße besonders ausgesetzt war - vorliegt, ist eine BK-Anzeige zu erstatten. Grundlage hierfür bilden eine positive Testung, entsprechende Krankheitsanzeichen sowie die Vermutung eines Infektionsweges über die berufliche Tätigkeit.

Eine ärztliche Behandlung der Lungenerkrankung läuft weiter zu Lasten der Krankenversicherung.

 

Anzeige von Unfällen

Infektionen mit SARS-CoV-2 stellen eine Allgemeingefahr dar. Von einer Allgemeingefahr ist auszugehen, wenn in einem bestimmten Gebiet alle Menschen mehr oder minder gleich bedroht sind. Die WHO hat die Verbreitung des SARS-CoV-2 als Pandemie eingestuft. Daher ist nun von einer weltweiten Allgemeingefahr auszugehen.

Erkrankungen in Folge einer Infektion mit SARS-CoV-2 – COVID-19 – sind grundsätzlich keine Arbeitsunfälle. Ein Arbeitsunfall liegt nicht vor, wenn sich eine Gefahr verwirklicht, von der ein Versicherter zur selben Zeit und mit gleicher Schwere auch außerhalb seiner versicherten Tätigkeit betroffen gewesen wäre.

Eine Unfallanzeige ist daher bei einer COVID-19-Erkrankung nicht zu erstatten.

Hinweise für Therapeuten:

Vertraglich vereinbarte Fristenregelungen (s. Vereinbarungen mit den Verbänden für Physiotherapie und Ergotherapie) bei physiotherapeutischen und ergotherapeutischer Behandlungen

Der vom D-Arzt vorgegebene Behandlungsbeginn und die damit zusammenhängenden Fristen werden zunächst bis zum 30.04.2020 ausgesetzt, wenn die Verordnung nach dem 18.02.2020 ausgestellt wurde. Die Fristen werden unterbrochen, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.2020 liegt.

Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 (Physiotherapie), bzw. Teil B Punkt 2 (Ergotherapie) der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich. Die Behandlung ist auch in einem längeren Zeitraum ohne nochmalige D-Arzt-Vorstellung möglich. Die Begrenzung der Gültigkeit der Verordnung auf 4 Wochen entfällt damit bis zum 30.04.2020

 

Informationen und Beispiele zu individuellen Schutzmaßnahmen gibt es auch hier:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-hygienetipps-ansteckung-infektion-schutz 

Wichtige Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung beinhaltet diese Broschüre der DGUV.
 

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news-455 Mon, 17 Feb 2020 07:49:56 +0100 „Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“: https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/nichts-schuetzt-mehr-als-die-aufmerksamkeit/cache/no/ „Nichts schützt mehr als die Aufmerksamkeit“: Unter diesem Motto gestaltete Klára Mayer, Studentin der Hochschule Mainz, ein aufsehenerregendes Motiv zum Thema Verkehrssicherheit – und belegte den ersten Platz beim Plakatwettbewerb der  Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). Anlass des Wettbewerbs war die erschreckende Unfallbilanz 2018:
3.275 Menschen verloren ihr Leben auf deutschen Straßen – 310 davon waren auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause.

„Das Plakat von Klára Mayer erzielt durch seine Absurdität eine hohe Aufmerksamkeit. Die überspitzte Darstellung verdeutlicht hervorragend das eigentliche Thema, wobei die unprofessionelle Verpackung der Figur diesen Eindruck noch steigert“, lautet die Beurteilung der Jury. „Es wird offensichtlich, dass alles in Kauf genommen wird, nur um weiterhin `online´ zu sein.“

Klára Mayer, Studentin im ersten Semester, kam aus eigener Erfahrung auf ihr surreal anmutende Plakatmotiv: „Wenn ich durch die Straße laufe, sehe ich überall nur Handys. Selbst auf dem Fahrrad haben manche Leute das Handy in der Hand, im Auto sehe ich auch unglaublich viele. Es spielt leider immer eine große Rolle auf der Straße“, sagt sie.

Neben ihr wurden Eric Reh (Hochschule für Gestaltung Offenbach) und Sven Wang (Hochschule Düsseldorf) für ihre Plakatentwürfe ausgezeichnet. Die Berufsgenossenschaft hatte Studierende der Fachrichtungen Grafikdesign, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign eingeladen, ihre Ideen zur Verkehrssicherheit gestalterisch aufzubereiten und als Motive für Arbeitsschutzplakate einzusenden.

Eine Bildergalerie mit eingereichten Entwürfen gibt es online unter www.arbeitsschutzplakate.de.

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news-454 Thu, 13 Feb 2020 11:34:55 +0100 Elektronische Schülerunfallmeldungen: Einfacher übermitteln https://www.ukrlp.de/medien/aktuelle-nachrichten/aktuelles-detail/aktuelles/elektronische-schuelerunfallmeldungen-einfacher-uebermitteln/cache/no/ edoo.sys: Neues Release macht es möglich

Ob in der Schulklasse, beim Sportunterricht, auf dem Pausenhof oder Schulweg…: Jahr für Jahr ereignen sich in Bildungseinrichtungen Tausende Unfälle. Damit verletzte Kinder und Jugendliche bestmöglich behandelt und medizinisch betreut werden können, ist eine schnelle Unfallmeldung unverzichtbar. Aus diesem Grund sind die Einrichtungen verpflichtet, ihre Unfälle elektronisch über das verschlüsselte Kommunikationssystem EPoS an die Unfallkasse Rheinland-Pfalz zu melden.

Das neue Realease 3.0 macht jetzt für die Anwenderinnen und Anwender des Schulverwaltungsprogramms edoo.sys das Erstellen einer Schülerunfallanzeige deutlich einfacher. In dem Schülermodul von edoo.sys wird es künftig die modulbezogene Funktion „Unfallanzeige erfassen“ geben.


Und so funktioniert es: Es öffnet sich ein Fenster, in dem die Schülerdaten und die Daten der Schule bereits hinterlegt sind. Es müssen lediglich noch die unfallbezogenen Daten ergänzt und abspeichert werden. Eine entsprechende xml-Datei wird lokal abgespeichert. Diese wird dann einfach als Anhang per EPoS-Mail an die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Adresse: ukrlp@spam protectsl.bildung.de, gesendet. In der Mail muss kein Text stehen. Lediglich im Betreff sollte erkennbar sein, dass es sich um eine Unfallmeldung handelt.

Daneben kann auch eine pdf-Datei in der gewohnten äußeren Form im Schülermodul abspeichert werden. Die genaue Beschreibung steht im Handbuch bzw. in der Releasebeschreibung.
Mit der Übermittlung der Unfallanzeige über EPoS können Unfälle schneller bearbeitet werden.

Bei Fragen zu den Inhalten der Unfallanzeige wenden Sie sich weiterhin gerne an die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Telefon 02632-960-0, E-Mail: info@spam protectukrlp.de. Sollten Sie Fragen zur Eingabe in edoo.sys haben, wenden Sie sich an Ihre Systemberatungen.

 

 

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