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Unfallkasse Rheinland-Pfalz | Home

Warum Eltern-Taxis mehr schaden als helfen

Autos verstopfen die Straße vor einer Schule, um sie herum schlängeln sich Erwachsene und Kinder.m sie herum
Illustration: Michael Hüter/DGUV

Aus Rücksicht oder aus Sorge um ihren Nachwuchs fahren viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultür. Doch gerade zur morgendlichen Stoßzeit entstehen dadurch immer wieder gefährliche Situationen – und zwar für alle Kinder. Es gibt aber noch mehr gute Gründe, das „Eltern-Taxi“ lieber zu Hause stehen zu lassen: Der Schulweg zu Fuß stärkt bei den Kindern Selbstständigkeit und Gesundheit – Kinder tanken frische Luft, werden wach und lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Das tägliche Gehen fördert zudem ihre Umweltwahrnehmung und beugt Bewegungsarmut vor. Ganz nebenbei tun Kinder der Umwelt etwas Gutes – ganz nach dem Motto: Nachhaltiges Verhalten beginnt vor der eigenen Haustür.

Mehr zum Thema „Eltern-Taxi“ 

Autos verstopfen die Straße vor einer Schule, um sie herum schlängeln sich Erwachsene und Kinder.m sie herum
Illustration: Michael Hüter/DGUV

Sicher handeln im Wandel der Arbeitswelt

Neuer SiBe-Report bietet Orientierung

Titelseite des SiBe-Reports 3/2026

Der neue SiBe-Report ist da – und mit ihm praxisnahe Orientierung zu aktuellen Entwicklungen in der Sicherheitsarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf dem neuen DGUV-Barometer Arbeitswelt 2026, das eine beeindruckend hohe Wertschätzung für Erst- und Brandschutzhelfende sowie Sicherheitsbeauftragte zeigt. Gleichzeitig wird sichtbar, dass diese Funktionen nicht überall fest im betrieblichen Alltag verankert sind. 

Ein weiterer Artikel des neuen Sibe-Reports erläutert die Neuregelung der SiBe-Pflicht durch die Änderung des § 22 SGB VII. Er zeigt, was sich konkret verändert, und erläutert auch, wie viele Brandschutz- und Ersthelfende Betriebe brauchen. 

Im Interview spricht Rechtsanwalt Matthias Klagge über Haftungsfragen – ein Thema, das viele SiBes umtreibt und bei dem Klarheit besonders wichtig ist. Abgerundet wird die Ausgabe durch eine kompakte Übersicht der Mitwirkungspflichten aller Beschäftigten – ein praktisches Werkzeug für die tägliche Arbeit.

Zum SiBe-Report 3/2026

„Arbeit & Gesundheit“ 4/2026

Ab sofort ist die neue Ausgabe des Magazins für Sicherheitsbeauftragte 
Arbeit & Gesundheit online. Und das sind die aktuellen Themen:

  • Vorbereitet auf heiße Tage: Wie sich ein Pflegeheim auf eine Hitzeperiode vorbereitet und damit die Beschäftigten und Bewohnenden schützt
  • Der Wut begegnen: Aggressionen erhöhen die Unfallgefahr im Straßenverkehr – so können Betriebe gegensteuern
  • Von der Statistik lernen: Welche Unfallgefahren in den meisten Betrieben vorkommen und welche Schutzmaßnahmen die Risiken senken
  • Gefährlicher Staub: Bei Arbeiten mit Naturstein, Beton, Glas und weiteren Materialien werden feine Quarzpartikel freigesetzt, die tief in die Lunge gelangen können
  • Post-Holiday-Syndrom: Tipps und Kniffe gegen das Stimmungstief
    nach dem Urlaub

Zur “Arbeit & Gesundheit” 4/2026 (PDF-Datei)

Für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz: Gemeinsam gegen Absturzunfälle

Eine hölzerne Gliederpuppe rutscht kopfüber einige hölzerne Treppenstufen hinab.
Foto: Alrandir - stock.adobe.com

Abstürze zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer und tödlicher Arbeitsunfälle in Deutschland. Deshalb stellt die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) in den Jahren 2026 und 2027 die Prävention von Absturzunfällen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. In Hessen und Rheinland-Pfalz haben sich dafür Arbeitsschutzbehörden, Unfallkassen und gewerbliche Unfallversicherungsträger zu einem Netzwerk zusammengeschlossen – auch wir sind Teil der Initiative. Gemeinsam mit Arbeitsschutzverantwortlichen und Beschäftigten verfolgen wir das Ziel, Absturzunfälle wirksam zu verhindern. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Pressemitteilung.

Zur Pressemitteilung

Voller Einsatz gegen Badeunfälle

Das Fahrwasser eines DLRG-Boots. Am Fahnenmast des Bootes flattert eine DLRG-Fahne.

In Sommern wie diesen haben die ehrenamtlichen Kräfte der DLRG alle Hände voll damit zu tun, an Badeseen oder auch am Rhein einen sorgsamen Blick auf die Badenden zu richten. Das Problem: Überall können sie nicht sein, und viele, die gerade in diesem heißen Sommer vermehrt in natürlichen Gewässern Abkühlung suchen, unterschätzen die damit verbundenen Gefahren. Mit fatalen Konsequenzen: Immer wieder kommt es zu tödlichen Badeunfällen. 

Mehr dazu lesen Sie in unserem neuen ampel-Artikel.

Zum ampel-Artikel

Das Fahrwasser eines DLRG-Boots. Am Fahnenmast des Bootes flattert eine DLRG-Fahne.

„simply U“ bringt Hautkrebsprävention in den Unterricht

Mit „Clever in Sonne und Schatten“ fördern wir seit Jahren erfolgreich die Hautkrebsprävention in Kitas und Grundschulen. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 unterstützen wir nun das Präventionsprogramm „simply U“ der BARMER und der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz – ein Angebot, das die Sonnenschutzkompetenz konsequent in die weiterführenden Schulen weiterträgt.

Das Präventionsprogramm „simply U“ unterstützt Schulen dabei, UV-Schutz fest im Alltag zu verankern – in Pausen, beim Sport, auf Klassenfahrten und im Freizeitverhalten. So werden Jugendliche befähigt, heute und später kluge Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Mehr über „simply U“ erfahren Sie in unserem Bildungsportal.

Zum Bildungsportal

Vegetationsbrandgefahr steigt deutlich

Zwei Feuerwehrleute stehen auf einer vertrockneten Wiese und löschen ein großes Feuer, von dem schwarzer Qualm aufsteigt.
Foto: AdobeStock/DGUV

Die anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen in vielen Regionen Deutschlands massiv das Risiko für Vegetations- und Waldbrände. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weist in seinen aktuellen Hinweisen zur Vegetationsbrandgefahr darauf hin, dass der Waldbrandgefahrenindex in mehreren Bundesländern die höchste Stufe 5 erreicht. Auch der Graslandfeuerindex steigt bundesweit auf Stufe 4. Nach einem zu trockenen Winter und Frühjahr sind Böden und Vegetation vielerorts stark ausgetrocknet. Bereits kleine Funken oder technische Defekte können Brände auslösen, die sich durch Wind rasch ausbreiten. Und solange Hitze und Trockenheit anhalten, steigt das Vegetationsbrandrisiko täglich weiter. 

Worauf deshalb jetzt besonders zu achten ist:

  • Kein offenes Feuer und Rauchverbot im Wald!
  • Schon bei Verdacht die Feuerwehr über 112 alarmieren und den Standort möglichst genau angeben
  • Land- und Forstwirtschaft: Maschinen regelmäßig warten, Überhitzung vermeiden, Löschmittel mitführen
  • Bei Entstehungsbränden nur löschen, wenn es gefahrlos möglich ist!

Speziell für Feuerwehren haben wir gemeinsam mit der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie Rheinland-Pfalz, Landesforsten und dem Landesfeuerwehrverband die „Taschenkarte Wald- und Vegetationsbrände für Führungskräfte“ entwickelt. Downloadbar ist sie im Portal für den Brand- und Katastrophenschutz (BKS-Portal.rlp).

top eins 2/2026

Die neue Ausgabe von top eins, dem Magazin für Führungskräfte im öffentlichen Dienst, ist online. Und das sind die aktuellen Themen:

  • Angehörigenpflege ermöglichen: Als Führungskraft Betroffenen helfen, ohne dabei das übrige Team zu überlasten
  • Sicheres Verhalten fördern: Mit Behavior Based Safety die Präventionskultur stärken
  • Sensibel führen: Wie Führungskräfte die Stärken neurodiverser Teams fördern
  • Besser nüchtern: Auf Alkohol, Cannabis und andere Suchtmittel im Straßenverkehr unbedingt verzichten
  • Virtueller Rundgang: Bewerberinnen und Bewerber per VR-Brille mit ihrem künftigen Arbeitsplatz vertraut machen 

Zur top eins 2/2026 (PDF-Datei)

Änderungen bei den Sicherheitsbeauftragten: Wir begleiten Sie durch die neue Rechtslage

Mit der Änderung des § 22 SGB VII hat der Gesetzgeber die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten neu geregelt. Künftig hängt die Verpflichtung stärker von der betrieblichen Gefährdungslage ab. Für viele Unternehmen und Einrichtungen bedeutet das: Die bisherigen Schwellenwerte verändern sich – und damit auch die Frage, ob und wie viele Sicherheitsbeauftragte benötigt werden.

Mit der Gesetzesänderung setzt der Gesetzgeber eine erste Maßnahme aus dem Konzept des Bundesarbeitsministeriums für einen effizienten und bürokratiearmen Arbeitsschutz um. Ziel ist es, die Zahl der Unternehmen zu verringern, die Sicherheitsbeauftragte bestellen müssen. Die neue Regelung sieht vor, dass:

  • Betriebe bis 20 Beschäftigte weiterhin nicht verpflichtet sind, Sicherheitsbeauftragte zu bestellen.
  • Betriebe mit mehr als 20 und weniger als 50 Beschäftigten nur dann Sicherheitsbeauftragte bestellen müssen, wenn besondere Gefährdungen für Leben und Gesundheit vorliegen.
  • Betriebe mit 50 bis 250 Beschäftigten mindestens eine Sicherheitsbeauftragte bzw. einen Sicherheitsbeauftragten bestellen müssen – bei besonderer Gefährdung entsprechend der Gefährdungsbeurteilung mehr.
  • Ab 250 Beschäftigten gelten wie bisher die Kriterien der DGUV Vorschrift 1.

Unsere Aufsichtspersonen unterstützen Sie dabei, die Gefährdungsbeurteilung als Grundlage für die Entscheidung heranzuziehen und eine Lösung zu finden, die sowohl den gesetzlichen Vorgaben als auch den Anforderungen Ihrer Einrichtung entspricht. Auch wenn Sie freiwillig weiterhin mehrere Sicherheitsbeauftragte einsetzen möchten – etwa in Feuerwehren oder Kitas – begleiten wir Sie mit unserem Qualifizierungs- und Präventionsangebot. 

Betriebe und Einrichtungen, die nach neuer Rechtslage nicht verpflichtet sind, Sicherheitsbeauftragte zu bestellen, können ebenso Mitarbeitende bei uns schulen und qualifizieren lassen. Denn gelebte Sicherheit entsteht dort, wo Menschen ihren Beitrag leisten – unabhängig von gesetzlichen Mindestanforderungen!

Hitze am Arbeitsplatz: Wenn hohe Temperaturen zur Herausforderung werden

Ein Mann mit Hemd und Krawatte sitzt in der Sauna. Vor ihm steht ein Laptop auf dem Tisch. Er wischt sich den Schweiß von der Stirn.
Bevor der Arbeitsplatz zur Sauna wird, müssen Arbeitgebende aktiv gegensteuern (Foto erstellt mit Canva).

Jetzt sind sie da, die heißen Tage. Und vielerorts zeigt sich sofort, wie sehr sie den Arbeitsalltag beeinflussen. Schon am frühen Morgen steht die Luft im Büro, der Ventilator läuft im Dauermodus, und die ersten Kolleginnen und Kollegen wischen sich den Schweiß von der Stirn, bevor der Arbeitstag überhaupt richtig begonnen hat. Was früher Ausnahme war, ist inzwischen Realität: Hitze wird zu einem ernsthaften Arbeitsrisiko.

Hohe Temperaturen beeinträchtigen Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Kreislauf – und damit steigt auch das Unfallrisiko deutlich. Laut DGUV-Analyse nehmen Arbeitsunfälle an Tagen mit mehr als 30 Grad um rund 7 Prozent zu, Wegeunfälle sogar um etwa 12 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass sich die Zahl heißer Tage seit den 1950er‑Jahren etwa verdreifacht hat, ist klar: Arbeitgebende müssen aktiv gegensteuern.

Organisatorische Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten, zusätzliche Pausen oder das Verlegen körperlich belastender Tätigkeiten in kühlere Tageszeiten können die Belastung deutlich reduzieren. Technische Lösungen – etwa Verschattung, Ventilation oder mobile Kühlung – tragen ebenfalls dazu bei, Arbeitsplätze sicherer zu machen. Ebenso wichtig ist es, Beschäftigte für die Auswirkungen von Hitze zu sensibilisieren und klare Hinweise zum Selbstschutz zu geben.

Wir unterstützen unsere Mitgliedseinrichtungen und -betriebe dabei mit praxisnahen Materialien, darunter die Unterweisungshilfe UV‑/Sonnenschutz (PDF-Datei), unsere Informationsblätter Tipps bei hohen Raumtemperaturen in Kita und Schule (PDF-Datei) und Sonnenschutz in Kitas (PDF-Datei) sowie der Homeoffice‑Guide zum Thema Hitze (PDF-Datei). Sie bieten kompakte Orientierung, wie sich Risiken verringern und Arbeitsplätze auch an heißen Tagen sicher gestalten lassen.

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